Tod von Achilles?

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Er war nicht unsterblich sondern unverwundbar(bis auf die eine Stelle). Wenn du genau hingehört hättest würdest du die Antwort wissen. Also ja, du könntest ihm nicht die Kehle durchschneiden. Da war er unverwundbar.

Achilleus (griechsch: Ἀχιλλεύς; lateinisch: Achilles) ist nach einer Fassung des Mythos nur an der Ferse verwundbar.

Unter dieser Voraussetzung ist es unmöglich, ihn an einer anderen Stelle seines Körpers zu verwunden.

Es ginge also gar nicht, ihm einfach die Kehle zu durchschneiden. Die Haut könnte nicht zerschnitten bzw. angeritzt werden, nicht einmal minimal. Ein Versuch, ihn mit einem Schwert, einem Dolch, einem Messer oder einem anderen als Waffe dienendem Mittel die Kehle durchschneiden, würde nicht gelingen. Die Haut könnte nicht durchdrungen werden und auch sonst der Kehle überhaupt kein zerstörender Schaden zugefügt werden.

Wenn eine Eigenschaft der Unverwundbarkeit (bis auf eine Körperstelle) angenommen wird, ist folgerichtig alles, was an anderer Stelle eine Verwundung darstellt, logisch ausgeschlossen.

Es ist dann nichts möglich, was an den anderen Körperstellen den Sachverhalt einer Verwundung erfüllt. Verwundung kann versuchweise als durch Gewalteinwirkung von außen entstandener Schaden an einem Organismus, der mit Zerstörung von Gewebeanteil oder Störung der Funktionen von Organen verbunden ist, definiert werden.

Achilleus ist nicht in allen Fassungen des Mythos fast unverwundbar. In der Ilias steht davon nicht und es ist in ihr auch kein Hinweis auf eine solche Vorstellung enthalten. Achilleus zeichnet sich durch außerordentliche Kampftüchtigkeit aus. Daher ist für Gegner sehr schwierig, ihn zu verwunden. Ein zusätzlicher Vorteil, sogar bei einem Treffer an fast allen Körperstellen keine Verwundung erleiden zu können, wird aber nicht erwähnt.

Eine Unverwundbarkeit wird erst in einigen deutlich späteren antiken Texten erzählt. Seine Mutter, die Meeresgöttin Thetis, versucht, bei ihrem Sohn Achilleus, der ein Halbgott ist, den sterblichen Anteil zu tilgen (mit Halten über Feuer und Einsalben mit Ambrosia, mit Hilfe von siedendem Wasser oder durch Eintauchen in das Wasser des Unterweltflusses Styx; es ist nötig, ihn an einer Stelle am Bein festzuhalten und so ist Achilleus nicht vollständig gegen gegen Verwundung geschützt).

Nicht in allen Fassungen des Mythos wird eine fast vollständige Unverwundbarkeit zugrundegelegt. Bei Quintus von Smyrna,Ta meth’ Homeron (Τὰ μεθ’ Ὅμηρον; Nachhomerisches; lateinischer Titel: Posthomerica) 2, 407 – 410 verwundet Achilleus im Troiannischem Krieg Memnon, der König der Aithiopier (als Sohn der Göttin Eos und des Tithonos ebenfalls ein Halbgott) mit einem Stoß seiner Lanze an der rechten Schulter, doch auch Memnon trifft mit seiner Lanze Achilleus am Arm, so daß Blut fließt.

Der Film „Troja“ („Troy“; USA/Malta/Großbritannien 2004) weicht vielfach von den antiken Darstellungen ab und ist keine geeignete Informationsgrundlage für griechische Mythologie. Zwar gibt es in der griechischen Mythologie nicht selten viele unterschiedliche Fassungen zu einem Mythos, aber die Darstellung in dem Film ist mehrfach eine (oft willkürliche und nicht stimmige) Abweichung von allen antiken Texten und es fehlt Wichtiges (einschließlich einiger der bedeutendsten Heroen des Troianischen Krieges).

Im Film geht Briseis (Tochter des Brises/Briseus und von Achilleus erbeutete Kriegsgefangene, nach der gängigsten Fassung in der Stadt Lyrnessos, nachdem er ihren Ehemann Mynes und ihre drei Brüder getötet hat; im Film ist sie dagegen Cousine von Hektor und Paris und Apollon-Priesterin) mit einem Messer dem schlafenden Achilleus an die Kehle. Er wacht auf und sie scheut vor dem Töten zurück, es kommt zu einer Liebesszene.

Der Film legt keine fast vollständige Unverwundbarkeit zugrunde. Achilleus wird von Paris mit Pfeilen erschossen (anders als im Mythos nach Eroberung der Stadt), aufgrund einer Fehldeutung, Achilleus wolle Briseis angreifen. Achilleus zieht, bevor er stirbt, Pfeile aus seinem Körper (darunter mehrere Treffer in die Brust/den Rumpf). Ein einziger Pfeil im Fuß bleibt stecken. So sieht es für die dann herankommenden Griechen so aus, als sei Achilleus an einem Pfeilschuß in die Ferse gestorben.

Achill ist eben nicht unsterblich, sondern nur unverwundbar - außer eben an der berühmten Achillesferse.

Das Durchschneiden seiner Kehle würde also gar nicht funktionieren.

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