Tod eines Buch- und/oder Filmcharakters

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5 Antworten

Bei mir ist das nicht ganz so extrem, aber wenn einer, den man schon ganze Bücher in Buchreihen verfolgt, auf einmal stirbt und auf der "guten" Seite ( z.B. nicht gerade der Täter) war, dann macht mich das auch traurig! Für mich würde eher eine Buchwelt zusammenbrechen, wenn der Autor, der schon sehr viele Bücher über die gleiche Person mit verschiedenen Ereignissen, sterben würde! Beim Film ist das so ähnlich! Aber da ich meistens Tatort gucke, ist es normal, dass da immer einer oder mehrere sterben, wenn dann aber der Komissar im Film stirbt, bin ich ein bisschen traurig, aber nicht so extrem! Man muss sich halt wirklich in die Geschichte reinversetzen und wirklich bald denken, man wäre darin, um dann so zu weinen oder Beruhigungsmittel zu nehmen, aber ich finde es nicht verrückt! Man sollte aber nicht übertreiben! Ok, manchmal muss man auch weinen, wenn man im Buch fast einen Zwilling von einem gefunden hat, weil man sich so ähnlich sieht und dann stribt dieser!

Lg, Kaloami

Ich bin so eine Person, die sich sehr schnell in die Geschichte eines guten Buches oder Filmes hineinversetzt. Meistens laufen dann in meinem Kopf sogar parrallele Szenen zur Geschichte ab. Ja, ich bin wohl doch ein Freak :D

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@Mandragora

bist du nicht!

zu fast jedem buch das ich lese füge ich noch zusätzliche szenen hinzu, meistens dreht es dich dabei um meine lieblingsfigur in dem buch

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@Mandragora

Ne, du bist kein Freak! Das ist nicht normal, kommt aber auch bei sehr sehr vielen Leuten vor!

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@Kaloami

Also, wenn es bei sehr, sehr vielen Leuten vorkommt, dann kann es ja so unnormal nicht sein. Finde ich.

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@Mandragora

Ok! Ne, dann ja eig nicht, also ich kenne viele, bei denen das so ist!

Auf jeden Fall bei den Frauen, bei Männer kommt das eher nicht vor!

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Bücher und Filme sind mit dem Ziel geschrieben/gemacht, dass man mit den Charakteren mitfühlt, Empathie empfindet. Der Leser oder Zuschauer beginnt bei einer spannenden Geschichte, sich mit gewissen Charakteren zu identifizieren bzw. im Kopf das zu durchleben, was die Figuren durchleben. Schau Dir im Internet mal den Begriff Katharsis an. Schon die alten Griechen wussten, wie man gute "Bücher" schreibt :)

Allerdings sollten solche Gefühle eigentlich nicht so weit gehen, dass man dauerhaft deprimiert ist oder sogar depressiv. Wenn ein gutes Buch zu Ende ist oder der Lieblingscharakter stirbt, ist es normal, eine Weile etwas traurig darüber zu sein, aber das sollte keinen Effekt auf das reale Leben haben.

Aber was ist, wenn ein Mensch total sensibel bei allem ist? Ich meine damit nicht, dass er wegen jedem bisschen heult oder so, sondern wenn er wirklich alles um sich herum, total stark wahrnimmt und auch all das lebt, auch Geschichten. Eine solche intensive Wahrnehmung ist wohl Fluch und Segen gleichzeitig.

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Beruhigungsmittel wegen einem Film hab ich auch noch nicht gehört. Aber einen gut gemachten Film will man doch glauben und fiebert in allen Szenen mit. Wenn dann jemand stirbt, ist das für kurze Zeit echt traurig. Ist doch normal solche Gefühle auszuleben. Wenn nicht, ist entweder der Film schlecht oder man ist gefühlskalt.

Es kann sein das man sich so sehr an diese Person gewöhnt weil sie im Buch so genial umschrieben wird (Details Mimik Gestik) Aber etwas verrückt ist das schon =)

Ja so ein ganz klein wenig doof ist das schon.Man sollte vielleicht wenn man das Buch der letzten Seite zuschlägt..... auch wieder aufwachen.

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