Tochterunternehmen gründen

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Hmmmmm - ich könnte mir nur folgende Lösung vorstellen:

man definiert im Gesellschaftervertrag die Geschäftsfelder eindeutig und ordnet entsprechend die Gewinnausschüttung aus den jeweiligen Geschäftsfeldern den einzelnen Gesellschaftern zu

Allerdings schlagen dann auch die Kosten der GbR auf alle Umsätze - eleganter wäre es, jeweils ein zusätzliches Einzelunternehmen zu gründen, um Kosten, Umsätze und somit auch Erträge klar von denen der GbR abzugrenzen

Im Zweifelsfall einen Wirtschaftsjuristen fragen - ich kenne einen ;-)

vielen vielen Dank

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Es kommt auf das Unternehmen an ob es geht, das hat aber mit Ihrer angegebenen Problemtik nichts zu tun.

Wenn es thematisch passt kann jeder Gesellschafter und Geschäftsführer für eine neue "Abteilung" verantwortlich sein. Im Vertrag kann auch abgestimmt werden, dass wenn in der Abteilung C Gewinn gemacht wird der Gewinn für Gesellschafter X ist. Oder anders gesagt, wie der Gewinn verteilt werden.

Aber Sie könnten bei der Zahlung von Steuern interne Probleme bekommen und was ist wenn die Abteilung C große Verluste macht? Dann wird neben der Abteilung, die andere neue Abteilung, die ursprüngliche GbR und im schlimmsten Fall auch der andere Gesellschafter mit dem privaten Vermögen haften. Das sind nur zwei von vielen Gründen. Ich will damit nicht abraten, aber es fehlen viele Infos um Ihnen besser zu helfen. In jedem Fall alles durch einen guten Anwalt überprüfen lassen!

Auch wenn es klar sein sollte. Ich übernehme keine Haftung für die Richtigkeit meiner Angaben!

Weiterhin kann ich Ihnen die StarterCenter und besser noch die Gründungsberater der IHK empfehlen. Bei der IHK gibt es in der Regel Experten für Unternehmenswachstum etc. Die können Ihnen auch besser helfen wenn Sie mehr Infos zur Verfügung stellen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen etwas helfen. Viel Erfolg!

Hallo an Alle, die hier bisher geantwortet haben.

Die Lösung des Problems scheint demnach in Richtung des Gesellschaftervertrages zu gehen. Demnach, und wie beinahe eine einstimmige Meinung ist, können wir gewisse Einzelheiten darin festlegen, ohne direkt zu den Ämtern zu müssen, was uns schon einmal Arbeit und Zeit erspart. "Jenergedanke" schrieb wir müssten es als neue Abteilung umfunktionieren. Funktioniert dies dann auch, wenn zb die GBR als "Auftragsvermittlung" gegründet wurde ... beispielsweise Vermittlung von Endverbrauchern an Malerbetriebe ... Gesellschafter 1 jetzt allerdings nebenbei ein Taxiunternehmen aufbaut, Nummer 2 allerdings eine Reinigungsfirma? Nur thematisch betrachtet - ginge dies? Jeder hört ja dann schon, das beide neuen Tätigkeiten dem Grunde nach nichts mehr mit der GbR zutun haben. Könnte das zum Problem werden? Ist im Gesellschaftervertrag nicht auch die Haftung neu regelbar? Selbst wenn Nr. 1 Verluste schreibt, das diese Nummer 2 somit nicht angehaftet werden? Dann wäre es doch kein Problem, oder?

Uns gehts derzeit ganz klar darum, das wir einfach nicht die Zeit haben ein neues Unternehmen zu gründen - neue Beantragung Steuernummer, neues Geschäftskonto, etc. Beim letzten Mal dauerte dies insgesamt zwischen zwei und drei Monate weil sich die Herren und Damen vom Finanzamt nicht ausgekäst haben :O)

Wie ist es wenn ich aufgrund dessen in zwei Monaten doch sage, ich mach aus meinem Geschäft A, was bisher innerhalb der GbR für sich extra lief, ein Einzelunternehmen? Geht das dann so einfach?!

Ich danke nochmal für alle Antworten!!

Paddy

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Nur kurz, ansich ist jede der angedachten Varianten möglich. Nur muss man höllisch darauf achten dass sog. Innengeschäfte buchhalterisch sehr getrennt gehalten werden müssen, sonst ist Ärger mit dem FA, ggf. der FA´s vorprogrammiert.

Ich war bis vor 10 Jahren Unternehmensberater und stehe jetzt nicht tief genug, jetzt gültig, im Stoff.

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