Tochter 5 Jahre - Spielzeug aussortieren unmöglich?

8 Antworten

Fang doch mit kleinen Schritten an. Nicht gleich die große Entrümpelungsaktion, sondern ein oder zwei Teile, von denen sie sich bewusst trennen muss. Es scheint ihr total schwer zu fallen und Kinder sind eben Sammler (wer von uns Eltern hat nicht eine riesen Sammlung Steine oder Stöckchen zuhause?), mach ihr nicht zu viel Druck.

Vielleicht könnt ihr aussmachen, dass wenn sie sich etwas aus der Reihe wünscht (also nicht Geburtstag oder Weihnachten - die zwei Ereignisse mit Aussortieren zu verbinden wäre sicher nicht positiv fürs Kindheitserleben) und du auch bereit bist, es ihr zu kaufen, dass sie dafür Platz machen muss, sprich zwei bis drei Sachen abgibt.

Oder du machst es umgekehrt und lässt sie einen großen Berg mit den Sachen machen, mit denen sie spielt (nicht die, die sie behalten will). Besprichst und machst das mit ihr zusammen und dann sagst du, und was ist mit dem anderen Kram? Kann der vielleicht in einer Kiste im Keller (nicht gleich wegwerfen oder verschenken) und wir holen diese Kiste ein Mal im Monat raus und darfst Sachen tauschen?

Du könntest mal in Ruhe mit deiner Tochter reden, dass es andere Kinder gibt, die kein Spielzeug haben und ob sie nicht denen was abgeben möchte, damit sie auch spielen können, da sie es eh nicht nutzt.

Denn Wegschmeißen wäre wirklich schade, aber weiter geben ist ja gut. Egal ob auf dem Flohmarkt, an Sozial Kaufhäuser, in Winter über Geschenk-an-Arm-Aktionen (Weihnachten im Schuhkarton) usw.  

Du könntest dann fragen ob ihr die Sachen, die sie lange nicht benutzt hat in eine Kiste macht (und weg stellt hinterher) und mal guckt, ob sie damit in der nächsten Woche spielen möchte. Nach einer Woche guckt ihr es noch mal durch ob sie was vermisst hat. (vorher nicht rausgeben, außer sie vermisst es wirklich)

Was sie nicht vermisst hat kommt in eine weitere Kiste und was da nach zwei Wochen noch liegt, da redet ihr drüber ob das zu anderen Kindern darf die sich ganz dolle freuen würden. Ihr könntet dann z.B. zwei Teile bestimmen die sie trotzdem behalten darf (wenn es dann drei werden ist es auch ok).

So könnt ihr das dann alle paar Monate machen.

So wird es nicht zu viel und sie bekommt ein gutes Gefühl was teilen heißt. Denn die Sachen kommen nicht einfach weg, sie helfen anderen Kindern denen es nicht so gut geht wie ihr.

Ihr solltet nur aufpassen, dass ihr ihr kein schlechtes Gewissen einredet. Manche Kinder fühlen sich dann schuldig, weil sie mehr haben.

Hallo,

versuche deiner Tochter zu sagen, dass wenn das alte Spielzeug weg ist, platz für neues ist.

Lasse deine Tochter wissen, dass du jetzt alle Spielsachen, die nicht gebraucht werden, wegräumst. Dann packst du sie in einer Kiste in den Keller und wenn die Spiele nach einem Monat nicht gebraucht wurden kannst du sie bedenkenlos wegpacken.  

Bringe vielleicht deiner Tochter bei, wie toll es ist gemeinsam aufzuräumen.

Belohne sie mit z.B einem Zoobesuch, ein Eis..



Unangenehmes Gespräch mit dem Lehrer meiner Kinder?

Ich muss vorher sagen, dass ich selbst Lehrer bin und das, was der Lehrer meiner Kinder sagt, überhaupt nicht nachvollziehen kann.

Ich hatte am Freitag ein Gespräch mit dem Lehrer meiner Kinder. (7 und 8 Jahre) Er bemängelte, dass meine Kinder sehr kaltherzig und nahezu narzisstisch auftreten. Sie pflegen wenig Kontakt mit Mitschülern, wirken arrogant und sind sehr egoistisch. Sie denken nur an sich und neigen zum absoluten Perfektionismus.

Als Beispiel: Eine Mitschülerin brauchte Hilfe bei Mathe, der Lehrer sagte meinem Sohn, er soll ihm doch helfen, da mein Sohn sehr gut in Mathe ist. Mein Sohn antwortete: "Warum soll ich ihm helfen? Das ist nicht meine Aufgabe und ich brauche anderen nicht zu helfen, wenn ich keine Lust habe". Er spielt auch nicht draußen im Dreck auf dem Schulhof, weil er seine weißen Markenschuhe nicht beschmieren möchte. Teilen tun beide meiner Kinder gar nicht gerne. Meine Tochter hat auch einen etwas ärmeren Mitschüler. Er wollte auch ein Stück Schokolade, welches meine Tochter dabei hatte. Sie sagte ihm, dass sie gar nicht mit ihm reden möchte, weil er eben arm ist und Südländer.

Der Lehrer hatte die Vermutung, dass dieses Verhalten nur von mir als Elternteil kommen kann und hatte gefragt, wie ich meine Kinder denn erziehen würde und dass sie viel Liebe brauchen. Ich beantwortete ihm die Fragen seelenruhig und gab zu, dass sie nicht viel Liebe bekommen, da ich keine geben kann, sie aber seit kleinauf dran gewöhnt sind. Meine Kinder meinten auch, dass sie kein Problem mit Liebe haben. Ich fügte auch hinzu, dass ihnen an nichts fehlt: Ich habe genug Geld, um meine Kinder bei mir leben zu lassen, wir haben ein großes Haus und für die Schule machen die beiden selbstständig sehr viel, weil sie immer besser als alle anderen Kinder sein wollen. Ich habe da keinen Einfluss drauf. Somit ist das Kindeswohls nicht gefährdet, denen geht es doch gut.

Ich möchte beide Kinder sogar aufs Privatgymnasium schicken, meine Tochter kann in ihrer Freizeit auf ihrem Pferd reiten und mein Sohn lernt Cello. Ich ermögliche meinen Kindern sehr viel, was sie auch selber wollen, wo liegt also sein Problem?

Kurzum: Der Lehrer meinte, ich solle die Kinder bitte mit mehr Liebe erziehen und denen mehr Sozialkompetenz vermitteln, sie würden sich ja zu Narzissten wie ich einer wäre entwickeln und das täte denen nicht gut. Sie nehmen mich als Vorbild und wollen wohl so sein wie ich. Er möchte mir das Jugendamt auf den Hals hetzen, bloß weil sie ja in seinen Augen zu wenig Liebe bekommen, kaltherzig aufwachsen, und immer besser sein wollen als alle anderen. Ist das, was er sagt, gerechtfertigt? Ist es nicht meine Sache, wie ich meine Kinder erziehe?

...zur Frage

Neue Frau meines Ex-Mannes behandelt mein Kind vermutlich schlecht ... was kann ich tun?

Hallo zusammen, es geht bei mir um Folgendes: Mein Ex-Mann und ich haben eine gemeinsame Tochter (6 Jahre) und wir haben auch geteiltes Sorgerecht, allerdings lebt sie meistens bei mir und ist nur jedes zweite WE bei ihrem Vater. Ihr Vater hat wieder neu geheiratet, die neue Frau selbst hat zwei Kinder mitgebracht (8 und 10 Jahre) und seit einem Jahr ist es auch noch ein gemeinsames Kind auf der Welt. Seit die neue Frau da ist bemerke ich Veränderungen bei meinem Kind ... zuerst habe ich gedacht es wäre Eifersucht, weil sie ihren Papa ja jetzt teilen muss und ich habe mir nicht all zu viele Gedanken darüber gemacht, weil es eine normale Reaktion wäre. Aber in letzter Zeit stelle ich immer mehr fest, dass mein Kind sich verändert hat wenn sie übers WE bei ihrem Papa war. Vor ein paar Wochen hatten wir eine Diskussion darüber dass sie ihrer Freundin ziemlich heftige Schimpfwörter an den Kopf geworfen hat und ich habe sie gefragt wo sie das her hat. Erst wollte sie es nicht sagen aber dann meinte sie dass sie es von ihrer grossen "Schwester" hat und dass die ihr immer solche Sachen sagt. Da hab ich sie dann gefragt, was denn die Frau von ihrem Papa dazu sagen würde und sie meinte nur, die schimpft ja nie mit ihren Kindern. Sie sagte das so komisch, dass ich halt noch weiter hintergefragt habe ... und nach einigem Zögern erzählte sie mir, dass die "Frau von Papa" ihr öfters mal einen Klaps gibt oder sie im Zimmer einsperrt, nur weil sie vergisst ihre Schuhe vor der Tür auszuziehen oder weil sie sich gegen die bösen Worte der anderen wehrt. Egal was die anderen anstellen, immer ist mein Kind schuld und wird bestraft. Ich hab sie dann gefragt was ihr Papa denn dazu sagt und da meinte sie, dass macht die Frau nur wenn Papa nicht da ist. Und als meine Tochter es ihrem Papa mal versucht hat zu erzählen, hat er gesagt, dass sie sich das nur ausdenkt. Deswegen hat sie sich auch nicht getraut es mir zu erzählen weil sie dachte ich glaube ihr auch nicht! Als sie das erzählt hat hat sie sehr geweint und ich musste ihr versprechen, dass ich es niemanden weitersage weil sie Angst hat noch mehr bestraft zu werden ... ehrlichgesagt weiss ich nicht genau was ich jetzt tun soll. Mein Ex-Mann und ich können nicht vernünftig miteinander reden und er würde auch mir kein Wort glauben, weil er seine neue Frau quasi anbetet. Ausserdem kann ich ihn eh nicht drauf ansprechen weil ich meiner Tochter versprochen habe, dass ich es keinem sage ... wenn ich dieses Versprechen jetzt breche, dann vertraut sie mir nie wieder was an. Aber irgendwas muss ich ja tun, denn ich finde es nicht in Ordnung, was meiner Tochter angetan wird. Vielleicht kann mir einer von euch sagen, was ich am besten in dieser Situation tun könnte um mein Kind zu schützen??? Danke schonmal ...

...zur Frage

Geschenk für 5-jährige - perfekt oder garnicht?

Unsere Tochter (5) wünscht sich ein elektronisches Haustier und ein Pferd mit Rollen (Ponycycle).

Sie hat aber ganz präzise Vorstellungen davon - es soll aussehen wie ein echtes, keine Schleife haben, das Pferd soll gescheckt sein, es darf keine weißen Beine haben, sollte es ein Hund sein müsste die Leine abnehmbar sein, es soll fressen und Kacka machen können..... Sie hat (wegen Weihnachten und dem was im Kiga mit Freundinnen Thema ist) schon seit Wochen davon gesprochen.

Weil ich garnichts finden konnte, was zu allen Wünschen passt, habe ich ihr meine Favoriten auf Amazon gezeigt, aber sie hat an allen etwas auszusetzen. Und sie sagt ganz klar dass sie diese nicht will.

Vom Opa habe ich Geld bekommen, damit ich ihr ein Ponycycle kaufe - weil er das in der Nachbarschaft gesehen hat und toll findet.

Jetzt bin ich ratlos, was ich machen soll :S 1. meinen Favoriten kaufen und hoffen, dass er doch gefällt (Rollpferd Blitz) 2. das Geld in ihre Büchse stecken und sparen - sie spart auf ein echtes Pferd und einen Bauernhof oder Zoo mit vielen Tieren :D Wenn sie ca. 10 ist würde ich sie auch ein echtes Pferd kaufen lassen, wenn wir die Möglichkeiten haben es gut zu unterhalten. 3. gibt es andere Ideen oder Tips?

Ich konnte bisher schlecht einschätzen, was meiner Tochter gefällt. Die tollen und teuren Puppen, die ich gekauft habe mag sie nicht. Dafür liebt sie eine häßliche billige Puppe, die sie mal in einem Laden gesehen hat und unbedingt haben wollte. Den teuren, fast echt aussehenden Kuschelgeparden lässt sie in der Ecke liegen - obwohl sie unbedingt einen Geparden wollte, der echt aussieht. Dafür spielt sie jetzt viel mit einem Baby-Kuscheltuch-Hund. Und das Lieblingsspielzeug im Moment ist ein abgenutztes, Stehpferd mit verfilzter Mähne und krummen Beinen, dass sie aus zweiter Hand in der Familie geschenkt bekommen hat. Das ist jetzt eigentlich zu klein und ich würde ihr gerne ein großes schönes kaufen - besonders wenn Opa zahlt :)

Vielen Dank an alle Kinder und Geschenke-Experten

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?