tochter 15 hatte fahrradunfall

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8 Antworten

Die Sache ist nicht einfach zu lösen, vor allem nicht pauschal. Fangen wir mit den Rechtsgrundlagen an: Gemäß § 2 StVO muss Deine Tochter auf dem Radweg oder der Fahrbahn fahren. Sie befand sich also schon mal auf dem richtigen Straßenteil. Gemäß § 2 ist aber auch rechts zu fahren, da liegt der Fehler Deiner Tochter. Allerdings erstreckt sich das Vorfahrtrecht auf die gesamte Straße, unabhängig davon, auf welchem Straßenteil man unterwegs ist und ob man in die richtige Richtung fuhr. Hier findest Du ein paar passende Urteile: http://pdeleuw.de/fahrrad/urteile.html#links Anhand der Urteile erkennst Du aber auch, dass Deine Tochter eine Mitschuld trifft. Die ist aber gerichtlich festzustellen, das können weder wir, noch Du, noch der Unfallgegner oder seine Versicherung, noch die Polizei. Es spielt auch eine Rolle, wie der Autofahrer aus der Ausfahrt ausgefahren ist.

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nein wir haben keine privathaftplicht haben wir in 20 jahren auch noch nie benötigt hab jetzt aber eine abgeschlossen für die ganze familie . aufgenommen wurde von der polizei und auch fotos gemacht .

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Hier bestehen gegenseite Ansprüche. Zum einen ist Deine Tochter leicht verletzt. Also umgehend zum Arzt. Demnach hat die PKW Haftpflichtversicherung des Fahrzeughalters den entstandenen Schaden bzw. Schmerzensgeld zu zahlen. Andererseits gilt im Straßenverkehr gegenseitige Rücksichtnahme, so dass Deine Privathaftpflichtversicherung den entstandenen Schaden am PKW (verursacht durch die Tochter) zahlen muss. Wende Dich an Deine Privathafpflichtversicherung. Das sind die kompetenten Ansprechpartner.

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Würde mich mal beim Anwalt erkundigen wie es sich in dieser Sachlage verhält , und wie die Aussichten wären ,wenn man dagegen vorgehen würde.

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Sehr wichtig ist in solchen Fällen das Alter, wegen der Deliktsfähigkeit. Hat sie das 7. Lebensjahr nicht vollendet, sind Ansprüche regelmäßig nicht durchzusetzen. Am besten gibt man so etwas unverzüglich an die Haftpflichtversicherung weiter. Kontakte zum Geschädigten sollten unterbleiben, um die eigene Position nicht zu schwächen. Das ist sehr wichtig.

Ich hörte von einem Urteil zu einem ähnlichen Fall. Der Autofahrer musste 1/3 des Schadens selbst tragen.

Für mich ist die Schuldfrage nicht ausreichend geklärt. Wir haben zu wenige Informationen.

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Kommentar von HeikoBhv
01.07.2014, 18:16

ist ein breiter radweg und getrenter fussweg von der hofeinfahrt gut einzusehen

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Ich habe mal so was von einer Betrügergang gelesen die sowas absichtlich fokussieren um Leute abzuziehen.

Also zuerst würde ich das mal zur Anzeige bringen und dir dann einen guten Rechtsanwalt an die Seite holen. Die Poliozei überprüft dann den Vorfall und erhebt auch Sachschaden.Erkennt aber auch an Akten ob es sich um alte Kollegen handelt.

Und ich hoffe du hast dein Kind auch vom Arzt untersuchen lassen,weil dieses jetzt nämlich an erster Stelle steht.

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Kommentar von Crack
01.07.2014, 21:48
Ich habe mal so was von einer Betrügergang gelesen die sowas absichtlich fokussieren um Leute abzuziehen.

Wie muss man sich das vorstellen?

Ich warte also solange in einer Hofeinfahrt bis jemand falsch herum auf dem Radweg meinen Weg kreuzt? Wie lange soll das dauern?

Was mich noch interessiert: Wie erhebt die Polizei Sachschaden?

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  1. Meldet den Unfall der Polizei
  2. Dem Kraftfahrer erwartet die Hauptschuld am Unfall, da statt ihrer 15 jährigen Tochter auch ein 9 jähriges Kind auf dem Gehweg in falscher Richtung hätte fahren dürfen.
  3. Der Radweg könnte an der Stelle auch durch ein "Fahrrad frei" - Schild für die Gegenrichtung freigegeben sein. Diese Information fehlt.
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Kommentar von Crack
01.07.2014, 21:44
Dem Kraftfahrer erwartet die Hauptschuld am Unfall, da statt ihrer 15 jährigen Tochter auch ein 9 jähriges Kind auf dem Gehweg in falscher Richtung hätte fahren dürfen.

Es war aber kein 9-jähriges Kind, deshalb sieht die Sache anders aus.

Der Radweg könnte an der Stelle auch durch ein "Fahrrad frei" - Schild für die Gegenrichtung freigegeben sein. Diese Information fehlt.

In der Fragestellung steht:

sie fuhr aber in falscher richtung auf dem radweg

Davon muss man also ausgehen.

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Habt ihr keine Privathaftpflicht?

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