Tochter geht ungerechtfertigt zum Jugendamt Was kann ich tun?

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8 Antworten

Sie hat diesen Schritt gemacht, dann soll sie auch die Konsequenz spüren.

Lass sie gehen. Wenn sie in 16 Lebensjahren nicht den Wert eurer Familie gespürt hat, dann ist es an der Zeit, dass sie jetzt merkt, was ihr fehlen wird.

Nur sollte euch klar sein, dass mit Unterzeichnung der HzE (Hilfeplan, Hilfe zur Erziehung) ihr auch an den Kosten dieser auch so wertvollen Maßnahme beteiligt wird.

Ihr müsst den HzE nicht unterzeichnen. Dann wird das Jugendamt, sollte es den Schilderungen eurer Tochter Glauben schenken, den Weg zum Familiengericht gehen und den Entzug des Sorgerechts beantragen.

Hast du kein Sorgerecht mehr, wirst du nicht einmal mehr am Hilfeplangespräch teilnehmen dürfen.

Lese dich mal in das SGB VIII ein, damit du beim Hilfeplangespräch nicht wie ein ahnungsloser Trottel dastehst.

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Kommentar von Ludmilaaa
17.06.2016, 09:35

Zuerst einmal bedanke ich mich bei denen ,die mir so rasch geantwortet haben.

Also aktuell sieht es so aus:

Unser Familenanwalt hat den Fall übernommen.

Das JA hat nach wie vor nicht kooperieren wollen und hat  uns keine Möglichkeit gegeben einen gemeinsamen Lösungsweg zu gehen.

Das Familiengericht hat einen Termin festgehalten zum 04.07 2016 .

Dort steht auch drin wir sollen das Mobiltelefon unserer Tochter mitbringen.Worauf wollen die hinaus? 

Was kommt auf uns zu? 

Weiß jemand wie so ein Gericht abläuft?

Worauf muss ich mich einstellen?

Werden wir uns unserer Tochter gegenüberstehen ?

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Du brauchst Dir keine Sorgen um Deine Tochter zu machen, sie ist sicher untergebracht.

Wenn ihr nicht einverstanden seid, dann geht es zuerst zum Gericht und dieses entscheidet dann.

Natürlich kann das Jugendamt die Tochter nicht zwingen, mit euch zu reden.

Als Pädagoge müßtest Du doch wissen, dass das nicht geht.

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Aus dem Bauch heraus würde ich an eurer Stelle erstmal den Ball flachhalten, auch wenn's weh tut. Speichert den Chatverlauf, damit ihr das belegen könnt. Wenn es wirklich dieser besagte Freund ist und nicht ihr, dann wird das sicherlich bald rauskommen. Gebt Denen keine Angriffsfläche.

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Anwalt ist der richtige Rat - aber mit Schwerpunkt Familienrecht.

Das ist nach Deiner Schilderung der einzige sinnvolle Weg.

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Ist wohl ein Fall für einen Anwalt, Sozialrecht.

Das Jugendamt sollte euch zumindest die Möglichkeit geben zu der Anschuldigungen eurer Tochter Stellung zu nehmen.

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Der Punkt ist ja der, dass das Jugendamt erstmal nicht weiß, was wahr ist und davon ausgehen muss, dass es einen Grund gibt, dass eure Tochter so etwas sagt. In so einer Situation ist es durchaus sinnvoll, erstmal das Kind vor dem Einfluss der Eltern zu schützen, insbesondere wenn das Kind es so wünscht.

Ehrlich gesagt denke ich auch, wenn eure Beziehung zu eurer Tochter so gut wäre, hätte sie das nie gemacht, selbst wenn ihr Freund sie dazu gedrängt hat.

Wenn ihr euch wirklich nichts zu Schulden habt kommen lassen, wird sich die Sache mit der Zeit auch klären, aber ihr solltet jetzt erstmal ihre Entscheidung akzeptieren, dass sie keinen Kontakt will, eine andere Wahl habt ihr ja eh nicht.

Jetzt krampfhaft mit ihr reden zu wollen und ihr bei der Schule aufzulauern ist kontraproduktiv, da es den Anschein erweckt, dass ihr sie unter Druck setzen wollt und es ist ja nicht bewiesen, dass dem nicht so ist.

Lasst euch von einem Anwalt beraten, aber lasst eure Tochter in Ruhe. Wenn sie mit euch reden möchte, wird sie das schon tun.

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Nehmt euch sofort einen Anwalt.Ohne ihn würde ich gar nichts machen, in Zukunft nur über ihn mit dem Amt komunizieren.Sichert den catverlauf.

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Das Jugendamt hat eine übergeordnete Stelle ... da würde ich mich beschweren. So wie Dud as schilderst ist das völlig unmöglich. Das Jugendamt macht sich da strafbar.

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