TKG: Ab wann läuft die Kündigungsfrist?

3 Antworten

Ich fürchte, dass NetAachen an dieser Stelle vermutlich das Recht auf seiner Seite hat. Denn eine außerordentliche Kündigung eines Vertrages mit MVZ ist genau nur dann möglich, wenn unter Verweis auf das TKG die Nichtversorgung als Kündigungsgrund genannt wird. Damit aber ist auch nur die amtliche Meldebescheinigung als Beleg für den tatsächlichen Wohnortwechsel und somit als Kündigungsgrund triftig - und die hast Du leider erst im Oktober eingereicht. Somit liegt das Datum der Kündigung ebenso erst im Oktober, und erst ab dann greifen die 3 Monate Frist. Du kannst hier unter Verweis auf die Faktenlage NetAachen nur auf Kulanz bitten, Dich entsprechend früher aus dem Vertrag zu entlassen. Einen Rechtsanspruch sehe ich dafür leider nicht.

Vielen Dank für die Antwort. Die Bitte um Kulanz habe ich zunächst per Mail und dann schriftlich aber leider auch erfolglos ausgesprochen. Sie antworteten so wie auf meine wiederholte Bitte um Klärung des Sachverhaltes - entweder gar nicht oder standardisiert (postalisch oder e-mail) oder ausgesprochen unfreundlich und inkompetent (am Telefon). Erst als ich eine Rücklastschrift, die ich mehrfach androhte, tatsächlich veranlasste, kam nun eine schriftliche Antwort - nämlich die Drohung mit dem Inkassoanwalt ...

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Hallo karlchen73!

Habe mir gerade die AGBs von NetCologne zu Gemüte geführt. Unter Punkt 2 findest Du die Umzugsregelung. Hier heisst es unter 2.3. dass im Falle eines Umzugs analog die Punkte 2.1 und 2.2. gelten. Hier steht u.a. dass der Vertrag unter Voraussetzung der technischen Realisierbarkeit geschlossen wird. Ich würde daher wie folgt vorgehen. Ziehe Deine Kündigung schriftl. zurück und beauftrage parallel einen Umzug. Da Dein Anbieter an Deinem neuen Wohnort nicht liefern kann, muss der Vertrag seitens NetCologne gelöst werden. Kurz gesagt: Dreh den Spiess um. Poche bei Deinem Anbieter auf Vertragserfüllung. Solange die Leistung an Deinem neuen Wohnort nicht zur Verfügung steht, zahlst Du auch nicht. Über die Inkassoschreiben kannst Du dann nur lächeln. VG

Die Kündigungsfrist gilt leider immer, auch wenn der Vertrag seitens des Anbieters nicht erfüllt werden kann. Dazu schreibt dei Bundesnetzagentur eindeutig:

Sonderkündigungsrecht bei Nichtleistung: "Wird die Leistung am neuen Wohnsitz nicht angeboten, ist der Verbraucher zur Kündigung des Vertrages unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Ende eines Kalendermonats berechtigt."

http://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Verbraucher/Anbieterwechsel/Rechte/RechteZumAnbieterwechsel-node.html

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@karlchen73

Hallo "karlchen73",

wichtig wäre hierbei noch zu wissen, wann genau Sie gekündigt haben und was Sie Ihrem Vertragspartner in der Kündigung mitgeteilt haben. Zur Berechnung der Kündigungsfrist ist hier nämlich weiter entscheidend, wann der Telekommunikationsanbieter von Ihrer neuen Adresse erfahren hat.

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@WillLoman

Ich habe bereits am 6. April 2013 gekündigt, der Eingang wurde mir am 8. April per Mail bestätigt. Dabei wurde die neue Anschrift übermittelt.

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Wir haben bei T-Online recht ordentlich kündigen können.

Ich empfehle wütend Briefe zu schreiben, dennoch im Bereich zu bleiben das man nicht durch die Ausdrucksweise verklagt werden kann und sich mit Empöhrung auf den Service zu beschweren.

Wichtig ist dabei das alles schriftlich auf Briefen basiert, da haben sie etwas gedrucktes, zuverlässig bekommen.

Vielen Dank für die Antwort. Die Kommunikation mit NetAachen ist leider schwierig. Über den inkompetenten und unfreundlichen Service habe ich mich schon mehrfach beschwert. Die reagieren noch nicht einmal. Auch nicht auf Briefe.

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@karlchen73

Du könntest "drohen" die Zahlungen einfach nicht mehr zu tätigen wenn sie dir nicht ordentlich kündigen oder eine Antwort zusenden können.

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@Steffert

Das habe ich schon genau so praktiziert, nämlich per wiederholt angedrohter und dann ausgeführter Rücklastschrift. Nun liegt die Inkassoandrohung vor.

Jede Rechnungsmail von NetAachen/NetCologne beginnt übrigens wie folgt: "Unser Service wurde vom TÜV Rheinland im April 2013 zum 4. Mal in Folge ausgezeichnet. Sind Sie auch zufrieden? Empfehlen Sie uns doch weiter".

Das fehlen mir schlicht die Worte.

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@karlchen73

Das ist nicht rechtens. Werbung für den eigenen Service am Anfang einer Rechnung?

Bleib agressiv und besprech das mal mit einem Rechtsbeistand.

Verlange das sie dir eine Kündigungsrechnung schriftlich zuschicken. Damit dann Schluss zu machen wäre denke ich rechtens, vor allen Dingen da du dort ja nicht mehr wohnst und der Zugang auch nicht von den Nachmitern genutzt werden soll.

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Dies tat ich dann und bekam 1-2 Wochen keine Anwort, weshalb ich dort erneut anrief. Nun hatte ich eine Kollegin des Herren dran, die mir plötzlich sagte, dass das alles überhaupt gar nicht möglich sei und ein Sonderkündigungsrecht nicht greifen könne, da der Anbieter an meinem neuen Wohnort verfügbar sei und es nur greifen würde, wenn dort bereits ein Vertrag desselben Anbieters vorhanden sei (was nicht der Fall ist, da es sich dort um einen Fremdvertrag handelt). Sie kündigte meinen Vertrag vorerst zu Mindestvertragslaufzeitende September 2018. Ich informierte mich anschließend online und fand tatsächlich genau das raus.

Nun passierte es aber, dass noch am selben Tag per Post eine Bestätigung über die Möglichkeit der Sonderkündigung schriftlich reinkam und ich bitte nur noch gewisse Nachweise (neuer Mietvertrag etc.) nachreichen solle. O-Ton: "[...] damit wir Ihren Vertrag vor Ablauf der Mindestvertragslaufzeit kündigen können, brauchen wir noch [...]".

Bevor ich am nächsten Tag erneut dort anrufen konnte, bekam ich bereits einen Anruf einer dritten Dame, die sich meldete, um mich für Oktober 2018 (!?) als Kundin zurück zu gewinnen. Ich erzählte dieser Dame alles oben aufgeführte und sie versicherte mir, dass sie als langjährige Mitarbeiterin (wortlaut: "Ich arbeite hier schon 6 Jahre, glauben Sie mir, ich weiß wovon ich rede") versichern könne, dass eine Sonderkündigung in Ordnung ginge, jedoch mit 3 Monaten Frist. Ich solle den Mietvertrag und die Meldebescheinigung als Nachweise einschicken, dann würde man die Kündigung fertig machen.

Gesagt getan. Nun rief ich einige Wochen später erneut an, da der Anbieter meinen Hinweisen, dass sie Post an die alte Adresse wegen Umzugs nicht mehr schicken können, nicht gefolgt ist und mir somit die Infos fehlten. Der mittlerweile vierte Mitarbeiter war mit meiner Anfrage überfordert und legte direkt auf. Der fünfte Mitarbeiter sagte mir dann erneut, dass eine Sonderküdigung aufgrund der Verfügbarkeit am neuen Wohnort nicht möglich sei.

Nun möchte ich eine große Beschwerde einschicken, da man mich komplett falsch beraten und sich in Widersprüche verstrickt hat. Außerdem habe ich ja etwas Schriftliches.

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Vielen Dank für Eure Hilfe und viele Grüße!

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