Titration von Nitrit und Kaliumiodat?

1 Antwort

Zum Ferroin vermute ich, dass nicht nur das Fe, sondern auch der organische Anteil oxidiert wird, wenn zu viel Cer(IV) in der Lösung ist.

Zur Stärke ein Zitat aus http://www.chemieonline.de/forum/archive/index.php/t-197067.html

Die in der Amylose gebundenenen Polyiodidionen reagieren nicht mit dem
Reduktionsmittel (üblicherweise Thiosulfat). Wenn in der Lösung
befindliche Polyiodidionen reduziert werden, müssen sich durch
Dissoziationd des blauen Komplexes erst neue bilden, bevor es mit der
Titration weitergehen kann. Und dieses Gleichgewicht zwischen der
Einschlussverbindung und den freien Polyiodidionen ist inert. Wenn man
also die Stärke gleich zu Beginn zugibt, bildet sich entsprechend viel
von dem blauen Komplex und man kann leicht übertitrieren, weil die
Gleichgewichtsverschiebung zwischen komplexiertem Iod und freiem Iod so
langsam ist. Es ist also besser (zeitsparender), das Iod bis auf einen
kleinen Rest schnell ohne Indikator zu titrieren, und dann erst die
Stärke zuzugeben.

Vielen Dank für deine Antwort!!! Das klingt definitiv logischer als die anderen Begründungen!

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