Tips für sehr lange Wanderung?

3 Antworten

Vernünftige Wanderkarten wirst Du haben? Ich benutze für Deutschland die der Landesvermessungsämter. Hoffentlich hast Du so geplant, dass Du auch wirklich Wanderwege benutzt und nicht an den Seitenstreifen von Autostraßen laufen musst. Ich würde nicht mehr als 30 km am Tag zurücklegen, 20 bis 30 km wären ein guter Wert. Lass Dich in der Apotheke beraten, was Du im Falle von Blasen an den Füßen tun könntest. Gute Wetterbekleidung ist klar, lauf Deine Wanderschuhe gut ein und achte auf einen guten Sitz. Ich musste einmal eine Wanderung abbrechen, weil ich mir wegen zu einger Schuhe eine Nagelbettentzündung zugezogen hatte. Denke auch an eine Sitzunterlage, wenn Du im Freien Rast machen willst. Im Zelt zu übernachten ist recht naturnah und kann bestimmt auch schön sein. Dazu kann ich nichts schreiben, ich übernachte in Hotels und Gasthöfen; Reservierung vor Reiseantritt, ist sicherer. Ist das Deine erste Wanderung? 800 km ist eine recht lange Strecke. Am Ende wirst Du wohl wissen, was Du geschafft hast. Denke auch an Ruhetage. Trainiere schon jetzt durch Wandern in der Umgebung oder Joggen. Auf jeden Fall eine schöne Sache, die Du vorhast.

Danke für die ausführliche Antwort! Im Laufen bin ich soweit fit und werde im Oktober wieder einen Marathon laufen und denke auch dass ich die Form nächstes Jahr wieder erreiche. Meine Längste Wanderung dürfte 70 km gewesen sein. Bisher war der Schuh meines Vertrauens der Raichle Forester GTX der Saß wie angegossen. Ich habe den aber bisher nur getragen wenn es kälter war und weiss nicht wie es im Spätsommer aussieht. Ich hab mal gehört man sollte vielleicht ab und zu einen gut gefederten Laufschuh mit Geleinlage tragen. Was muss ich mir genau unter Sitzunterlage vorstellen? Die 0815 Isomatte ist damit wahrscheinlich nicht gemeint, oder? Wann sollte ich Ruhetage einlegen? Etwa nach jedem 2. Wandertag oder ist es besser so etwas nach Gefühl zu machen? Um die Karten muss ich mich noch Kümmern aber die Karten für´s Ausland werden wohl der Knackpunkt sein...

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Denk dran, dass man nicht überall wild zelten darf. Ich würde bei Forstämtern oder Bauernhöfen nachfragen. Die Stadtnähe würde ich zum Zelten meiden. Das Zelt sollte nach meiner Erfahrung bei Radtouren ein Zelt mit Innenzelt sein, wobei das Gestänge durch das Außenzelt (Iglubauart) laufen sollte. So ein Zelt kann man auch mal ohne Verspannung aufbauen. Die Aussenhülle sollte aus Polyester sein, denn das zieht sich bei Nässe zusammen, während Nylon schlaff wird. So kann man seine Sachen bei Regen trocken einpacken und hat nur das nasse Außenzelt. Wäsche und Schlafsack im Rucksack zusätzlich in Plastiktüten einpacken als Nässeschutz.

Ich würde lieber auf das Zelten verzichten und über Couchsurfing etc übernachten. Das sit sicherer und du sparst geld für die Duschen in den Schwimmbädern. Ausserdem erleichter es das Gepäck.

Danke für die schnelle Antwort aber ich will gerne die Extremerfahrung machen und auf Couchsurfing/Hotel/Auto/Bus und andere Annehmlichkeiten verzichten soweit es geht. Auch wenn das bedeutet 2-3 Tage nicht zu duschen( nicht falsch verstehen ich bin ein reinlicher Mensch:) oder schlecht zu schlafen.

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@fishy4

Medikamente braucht man nicht,Apotheken gibts hier überall, ein Verbandspack und desinfektion ist wichtig.

Training , Joggen und Walken, ist sinnvoll.

Die Trekkingschuhe würde ich jetzt schon kaufen und beim Walken einlaufen, wenn die gut sind ggf ein Monat vor der Wanderung neu kaufen.

Als Trinkwasserbehälter finde ich die Blasen von Deiter prima.

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@Rheinflip

Naja ein paar Schmerzstiller und Durchfallkrams schaden aber bestimmt nicht. Mein Rucksack ist bisher der Deuter Futura 38 mit einer 3 l Wasserblase gewesen. Nur weiss ich nicht on das Volumen der Rucksacks ausreicht...

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