Tipps zur Welpen Erziehung und Haltung?

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6 Antworten

Huhu!

Hier die Naheliegenden Tipps fuer dich:

  • Welpen niemals alleine lassen. Ein Welpe braucht 24h am Tag Gesellschaft.
  • Alle 2h-3h raus. Wenn was daneben geht nicht schimpfen, unaufaellig wegmachen, draussen loben!
  • Alleine sein langsam angewoehnen. Erstmal wenige Sekunden, dann Minuten. Bis es zu 1h+ kommt dauert es.
  • Hochwertiges Futter fuettern. Bei Futterumstellung vom Zuechterfutter auf deine bevorzugte Marke langsam umgewoehnen.
  • Welpenschule. Gerade bei Hunde-Anfaengern extrem wichtig!

LG

punkt nummer 1 = hör nicht auf sinnlose vorwürfe wie; ,,darüber hat man sich vorher zu informieren" - ,,ja ja einen hund nach möbelfarbe aussuchen und nichts wissen!" - ,,ist doch gleich klar, dass das arme ding im tierheim landen wird in paar monaten, weil es nicht süß genug mehr ist."

vor genau einem jahr hatte ich auch einige fragen gestellt, inbezug auf meinen welpen. ich wurde als quäler bezeichnet und sonst was, weil mir das freche verhalten so neu war (und ja er war auch mein erster hund) und heute bekommt er alles vom besten :-) top erzogen, gesunde ernährung, viel liebe, viel zeit.

zunächst zu deiner frage: alles alles gute erst mal :)

STUBENREINHEIT: das ist eine sache worüber man sich lange ausdiskutieren kann, ob man es beibringt oder verzögert, das ist fifty fifty. du kannst es bestmöglichst beibringen versuchen während du vielleicht einen welpen hast, der länger zeit in anspruch nimmt, um das zu lernen. da kann man es noch so richtig machen. bloß nicht gewaltsam maßregeln!!! es ist das natürlichste auf erden, somit würde das tier angst vor dir haben können, weil es nicht weiß, was es falsch gemacht hat.
meine hundelehrerin war spitze, jedoch bei dem thema ZU unterschätzt. ich persönlich habe die erfahrung gemacht, dass es bei meinem kleinen länger gedauert hat, als ich ihn ohne ein wort einfach rausgenommen habe. deswegen habe ich trotzdem das ,,nein"/,,pfui" eingeführt, weil er einfach nicht wusste, wo er es darf und wo nicht. (er hat es mit 9 monaten gelernt)

WICHTIGE KOMMANDOS (RUFBEFEHL Z.B.)

das beliebige kommando (,,hier"/,,komm" etc.) mit dem namen rufend ein leckerlie in der hand halten, nicht in die augen schauen, und kurz vor dem ankommen das kommando lang gezogen und betonend aussprechen. immer und überall üben!

PFUI: etwas auf den boden legen mit strengem ton: ,,pfui" sagen (wenn es nicht hört festhalten und so oft betonen, bis er weiß, dass er es nicht darf. AUF KEINEN FALL MIT DEM, WAS ZUERST PFUI WAR BELOHNEN!
in der einen hand geschlossen leckerlis verbergen, so oft pfui sagen, bis es hört; DANN RASCH BELOHNEN! (innerhalb von 2 sekunden)

STRAFE:
bei frechheiten ist die beste strafe den kleinen zu ignorieren. ist er provukant und möchte wehtun knabbern oder sontiges, wegsperren. es ist zum kleinen teil rasse- und zum größeren teil charakterbedingt, wie ein welpe es verarbeitet. wenn das tier ruhig bleibt in 3-4 min wieder rausnehmen, OHNE AUGENKONTAKT UND VIEL AUFMERKSAMKEIT. wenn es rumheult und winselt solange durchziehen, bis es sich entspannt und dann 3-4 minuten warten (dss zerreisst einem manchmal das herz aber so lernen sie ihre frechheiten zu zügeln mit der zeit)

wie gesagt nochmal alles liebe :)

lg

Nicht alleine lassen und immer drauf vorbereitet sein, dass der Welpe raus muss.

Wenn du Kommandos beibringen möchtest ist das aller erste was der Welpe lernen sollte auf seinen Namen zu hören. Später wenn du draußen spazieren gehst ist dies von vorteil. Das kannst fu in der Wohnung üben indem du in Nachbarraum gehst und ihn rufst. Wenn er kommt immer fleißig loben. Muss nicht immer mit leckerchen loben, Streicheleinheiten tun es auch.

Wenn du vor hast mit ihm raus zu gehen um ne runde spazieren , trage ihn im Welpenalter treppen hoch und runter. Ist schonend für den Rücken. Und am anfang mit der 12 woche nicht mehr als 10 minuten spazieren. Das reicht völlig.
Was fressen angeht teilen sich die Meinungen. Ich Barfe mein hund. Für mich gibts kein Industriefutter was mit Weizen volgestopft ist. Und teuer ist das barfen gar nicht. Etwas aufwendiger, aber nach ner kurzen zeit hat man den bogen raus. Und der Hund dankt es im alter einen das man auf Natürliche Weise ihm ernährt hat.

aber ein paar Dinge kann ich mir bestimmt abschauen

und was soll man Dir da jetzt alles aufzählen und erörtern?

Du solltest Dir Bücher kaufen und lesen, dann kannst Du zu jeder Zeit nachschlagen. 

sicherlich wirst Du auch zwischendurch immer wieder mal etwas wissen wollen und/oder auch vor einem Problem stehen.

z. B. das Buch "Welpen" v. Clarissa v. Reinhard sollte ein MUß für jeden Welpenhalter sein.

Hundeschule wäre auch sinnvoll, dort lernt nicht nur der Hund!

Bester Tipp, glaub mir: Such dir deine gute Hundeschule. Da gibt man auf alle deine Fragen kompetente Antworten.

"Abschauen" ist nicht, jeder Hund reagiert anders, und bevor du endlose und nicht zum Erfolg führende Versuche unternimmst (und damit auch den Hund verunsicherst), hole dir lieber Rat bei Leuten, die die Situation vor Ort beurteilen können.


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