Tipps zum Autoverkauf. Wie am besten vorbereiten, welche Reparaturen sind vorher sinnvoll?

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3 Antworten

Finde ich gut, dass Du Dich im Vorfeld damit auseinander setzt!

Das beste ist:

Ehrlich sein. Nichts verschweigen, vertuschen etc.
Wer viel Ahnung hat, würde sowieso merken, wenn da versteckte Sachen sind. Andere merken es vielleicht erst später und reagieren entsprechend.

"Kratzer auf der Tür":
Würde zu einem Lackierer fahren und fragen, was es kosten würde, diesen Kratzer zu beheben.

In Abhängigkeit dessen, was Dein Auto für einen Wert hat / Du dafür haben möchtest, würde ich dann abwägen, ob die Summe eine Investition ist oder rausgeschmissenes Geld.

Ohne Kratzer bekommst Du sicherlich mehr Geld, vor allem wenn es der einzige optische Makel ist / wäre.

"Neue Bremsen / Ölwechsel"
Kann man sehen, ob das stimmt. Angeben daher: ja.
Es ist nicht unüblich, wenn einfachere Arbeiten von Leuten mit know-how (oder deren Freunden) durchgeführt werden und somit teure Werkstattkosten umgangen werden.

Was den Rest der Maßnahmen angeht ("Aufmöbeln"):
Gibt immer Leute, die sich davon blenden lassen. Viele Schotterplatz-Händler ballern pfundweise Silikonspray auf die Reifen, damit sie schön tiefschwarz glänzen.

Sowas veranlasst MICH immer, genauer hinzusehen, was sich hinter der Fassade verbirgt. Wenn der Reifen wirklich nur schöner aussehen sollte - ok. Wenn allerdings die DOT-Nr. aus dem vorigen Jahrtausend ist, weiß ich woran ich bin....

Wenn ein Interessent sich meldet oder gar zu Dir kommt: immer als erstes alle Schwachstellen / Mängel aufzeigen, auch wenn es für den Käufer vielleicht gar nicht spannend ist oder als Kleinigkeit abgetan wird.

Diese auch ruhig auf dem "Gekauft wie gesehen"-Kaufvertrag vermerken. Kann keiner was gegen haben.

Noch ein Vorteil der "Mängel-Hinweise" gleich zu Anfang:

Manche versuchen am Ende, den Preis zu drücken und nennen dann Mängel als Gründe für die ihrer Meinung nach gerechtfertigte Wertminderung.

Dann kannst Du sagen: "Hatten wir schon! Da habe ich sie gleich zu Anfang drauf hingewiesen!"

Gut ist auch, wenn Du beim Verkaufsgespräch einen Zeugen dabei hast.

Nur für den Fall....

Grüße, ------>


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Kommt auf deinen Käufer an. Sachen aufhübschen kann natürlich dafür sprechen das dein Auto gepflegt wirkt, andere Menschen könnten sich denken warum macht er das was will er verstecken.

Händler interessiert so ein optische Aufhübschung wohl eher weniger, bei Privaten würde ich vermuten kannst du damit eher punkten.

Bei Kratzern würde ich es ähnlich sehen .. Händler lassen das Auto gerne eh aufbereiten von daher ist es für sie nicht SO dramatisch wie es für ein Privatfahrer wäre der das ding fahren will. Dazu kommt das ich es bei einem Maybach eher machen würde als bei einem Punto :)

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Kommentar von draussvomwalde
23.02.2017, 11:21

Verstehe, danke! Und wie löse ich dieses "Problem" mit dem Scheckheft?

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Die Macke würde ich lassen, ist viel zu teuer zu reparieren und bringt es im Verkauf nicht wieder....wenn es ein Händler kauft sieht er eh dass neue Teile eingebaut wurden, und auch die Macke interessiert einen Händler nicht (oder er tut nur so...), da er sie entweder selbst günstig fertigmachen lässt vom Azubi z.B., oder vertickt die Karre direkt nach Afrika, wo eh kein Mensch auf sowas achtet...

Gründliche Reiigungen werden immer empfohlen, wenn wir allerdings wieder von einem Händler sprechen der es kaufen möchte, dann weiß ich nicht ob den so sehr interessiert wie sauber und gepflegt das Auto ist.

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