tipps, um die angst vor spinnen zu verlieren?

8 Antworten

Manchmal hilft es, sich mit dem Angstauslöser intesiv zu beschäftigen. Ob es bei Spinnen wirkt, weiß ich nicht, ich hatte nie Angst vor ihnen, aber viele Psychotherapeuten setzen darauf, dass amn den Spinnen nahe kommt und sich für sie interessiert, bei Interesse hat Panik kaum eine Chance. Ich hatte vor Wespen und Hunden Angst, darüber haben mir meine Kinder weggeholfen. Als Papa darf man den Kindern nicht nur erzählen, dass sie keine Angst zu haben brauchen, man muss es auch vorleben. Mit etwas Überwindung ist es mir geglückt, dass ich Wespen und sogar Hornissen als Mitbewohner dulden kann, ohne in Angstschweiß auszubrechen, wenn sie auf mir landen. Zudem sind Hunde inzwischen meine besten Freunde geworden, längst vergessen, dass ich als Kind gebissen wurde. Konfrontation ist das Zauberwort!

wenn du das nächste mal eine spinne siehst, versuch dich mal, die situation aus ihren augen zu sehen. du als spinne krabbelst also irgendwo rum und hast nix böses im sinn... nur ein wenig spazieren gehen... auf einmal gucken dich 2 grooooße menschenaugen an und plötzlich rennt dieser riiiesig-große mensch auch noch schreiend vor dir weg. ich denke mal, du als spinne würdest dich wegen der komik dieser situation vor lachen kringeln oder auch vor angst schreiend vor dem großen menschen weglaufen.

stimmt, da hast du recht :)

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@Lisalein632

mir ging es als ich klein war genauso. kaum hatte ich eine spinne gesehen, schon rannte ich wie ein geölter blitz. mein vater hatte mir dann in jungen jahren echt die angst vor diesen nützlichen tierchen genommen. heute bin ich fasziniert von spinnen und kann sie auch über meine hand und meinen arm kabbeln lassen. ich denk auch, dass spinnen-angst nur anerzogen ist.

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Ich hatte selber lange sehr viel angst vor spinnen und kann dich deshalb voll und ganz verstehen! ich hab mir aber auch selber vorgenommen etwas dagegen zu unternehmen da es bei mir vor allem als Kind so schlimm war das ich aus dem Raum gerannt und unter meiner Bettdecke verschwunden bin. Die ganze Angst lag bei mir daran das ich als kleines Kind einmal eine spinne auf dem arm hatte, sie mir in den ärmel gekrabbelt ist und ich sie nicht mehr gefunden habe... Aber jetzt zu den Tipps für dich: fang mit gaanz kleinen spinnen an. Wenn du eine siehst dann beobachte sie (aber nich zu arg bitte) Dann kannst du versuchen sie mit einem glas und einem Deckel herauszubringen und frei zu lassen. Wenn dir mal eine auf den arm fällt oder so dann schrei nicht gleich los sondern schnips sie einfach weg. mach dir klar das du stärker bist als die spinne und du dich immer gegen sie wehren kannst! Das dich die dinger trotzdem noch anekeln ist normal vor allem die großen langbeinigen wie Weberknechte finde ich einfach widerlich... aber mit der Taktik habe ich es sogar neulich geschafft eine sehr kleine schwarze Spinne auf meinen händen rumkrabbeln zu lassen wie einen Käfer (das musst du nicht keine Angst ;D) Das wichtigste is dich mit ihnen auseinander zu setzten und vor der begegnung mit einer spinne nicht zurückzuschrecken! Wenn du es willst schaffst du es!

danke für deinen tipp, das sollte ich echt ausprobieren :D

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die angst ist anerzogen.

theoretisch ist die angst vor spinnen ja auch nix dummes. außer in unseren breitengraden sind spinnen in vielen gegenden tatsächlich eine potentielle, tödliche gefahr.

ich selber fand als kleines kind spinnen soooowas von interessant, ich hatte auch ein tolles spinnenbuch und habe alle sorten auf die hand genommen. mit der pubertät kam dann die angst bzw. der ekel. das habe ich mir wohl abgeguckt von den anderen.

jetzt gebe ich den spinnen in meiner wohnung immer nette namen, den ganz großen zum beispiel "Minnie". lauf nicht weg, sondern guck sie dir genau an und denk daran, dass sie sehr empfindlich sind. spinnen halten weder kälte noch hitze aus und sind täglich einem harten überlebenskampf ausgesetzt.

wenn dir das beobachten nicht hilft, dann kannst du eine therapie machen - konfrontationstherapie. dabei wirst du an spinnen gewöhnt, dir wird eventuell sogar eine spinne auf die hand gesetzt. wenn du nicht total panisch bist, müsste das helfen.

du kannst ja auch zusätzlich in ein tiergeschäft gehen, und dir mal ein paar große vogelspinnen zeigen lassen. da kann man dir dann viel zu den tieren erklären, je mehr man weiss, um so weniger angst hat man

vielen dank für deine antwort :)

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Also ich kann Dich auch voll verstehen - hatte und habe das gleiche Problem. Vor allem im Dunkeln, wenn ich nur ahne, dass da eine Spinne sein könnte, weil ich zufällig (z. B. beim Aufschließen der Haustür) in ein Spinnennetz fasse, dann kriege ich schon ein unangenehmes Gefühl. Und sitzt dann da tatsächlich eine Spinne auf meiner Hand ode Arm, krieg(t)e ich richtig Panik. Dann schüttele ich sie mit einem Urschrei weg - jedenfalls früher. Meine Mutter erklärte mir immer wieder, wie toll Spinnen solche Kunstwerke (Spinnennetze) herstellen können und wie schön doch die Tautropfen sich in einem solchen Netz morgens aussehen. Trotzdem fand ich das als Kind nicht prickelnd, mir das annzusehen. - Heute bewundere ich solche Kunstwerke auch.

Wenn man sich klar macht, das die Spinnen auch Geschöpfe der Natur sind und zudem noch nützlich, dann verliert man eher die Angst vor Spinnen. Kleinere kann ich mittlerweile tolerieren, so große dicke Kreuzspinnen aber finde ich immer noch furchtbar. Die sollen schön draußen bleiben. Verirren sich solche aber mal, dann versuche ich sie mit einem Glas und einem Blatt Papier "mit kribbelnden Fingern" ganz vorsichtig zu fangen und setze sie dann ´raus oder ich beauftrage eine andere Person damit. Manchmal lasse ich sie aber auch sitzen und irgendwann sind sie dann weg.

Einen ganz guten Tipp gegen die Spinnenphobie bekam ich mal durch das TV. Dort zeigte ein Psychologe, wie man Angst wegklopfen kann. - Beide Hände leicht öffnen und die Finger krümmen. Damit dann auf den Brustkorb unterhalb des Halses leicht klopfen, bis die Panickattacke besser wird. Damit hatte es eine panische Frau geschafft, sogar eine "Tarantula" kurz auf den Arm zu nehmen. Das Wegklopfen der Angstattacke hilft auch in anderen panischen Situationen. probier´s mal aus. -

Außerdem sage dir von Deinem Kopf her: Die Spinnen haben genauso viel Angst wie Du, denn sie wollen auch leben.

danke für deine lange antwort :)

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