Tipps gegen stumpf sein im maul vom pferd

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3 Antworten

Wie die anderen hier schon geschrieben haben, ist es wichtig, dass ihr an eurer Kommunikation und an eurem gegenseitigen Vertrauen arbeitet.

Ich habe auf Youtube einen Film gefunden, der sich mit genau diesem Vertrauen beschäftigt. Er ist etwas länger, aber es lohnt sich, ihn zu gucken. Seit diesem Film sehe ich Pferde mit ganz anderen Augen und ich denke, er würde deine Frage sehr gut beantworten. Ich kann jedem empfehlen, sich mal Zeit zu nehmen, um sich diesen Film anzusehen, er ist echt beeindruckend.

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Kommunikation ist ja schon mal der richtige Ansatz, nur weil es vom Boden aus klappt, heißt das noch lange nicht, dass es auch von oben funktioniert.

Reitstunden wären bei euch angebracht. Und zwar am besten Einzelstunden bei einem Trainer, der dir nicht nur das "technische" vermittelt, sondern auch das "persönliche" - sprich die richtige Reaktion zur richtigen Zeit. Wenn dein Pferd weg will, dann will es weg, egal was für ein Mordsinstrument es im Maul hängen hat. An den Zügeln zu ziehen ist zwar der erste Impuls und bei schlecht ausgebildeten Pferden leider oft auch das einzige Mittel um sich durchzusetzen, aber auf dem Weg zur feinen Reiterei leider das denkbar falsche.

Man kann wirklich nur raten, dass du zusiehst feiner in der Hand zu werden - damit kriegst du auch das Pferd feiner im Maul. Stell dir eine Skala von 1-10 vor, und dein Pferd reagiert normalerweise erst bei 8. Du weißt das jetzt schon und fährst ihm immer gleich mit 8 ins Maul - wie soll er denn jemals die Chance bekommen, auf weniger zu reagieren wenn immer gleich Vollgas kommt? Und damit meine ich betont nicht, dass du ihm eine reinreißt! Pferde spüren es im Maul bzw auf der Nase, wenn dein Ringfinger sich anspannt - das wäre eine Zügelhilfe Stufe 1. Und wenn der Reiter gut ausgebildet und umsichtig genug ist, kriegt man jedes Pferd mit gutem Training dazu, auf ein Signal der Stufen 1-4 zu reagieren.

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Auf lange Sicht solltest Du an eurer Kommunikation arbeiten. Nichts ist beunruhigender für Reiter und Pferd, als wenn es mit der Kommunikation nicht klappt. Das schaffst Du am besten, wenn Du viel Zeit mit ihm alleine verbringst, weil Du dann auch auf kleine Signale besser achten kannst. Linda Tellington Jones und andere modernere Pferdefreunde haben anschauliches in ihren Büchern zusammengefasst um dem Pferd ein echter Freund zu werden, den es versteht. Vielleicht fragst Du mal in einem kleinen Buchladen nach, die haben da meist mehr Ahnung und können Dir mehrere Bücher zum anschauen bestellen und Du kannst aussuchen, welches für Euch das richtige ist. Ich tendire dazu: weniger ist mehr, das gilt auch für Trense und Sattel;-)....alles Liebe!

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