Tipps gegen Schuppen und/ oder Spliss?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Wenn es "nur" Schuppen sind, nehme doch 'mal "Lygal"-Shampoo (rezeptfrei in Apotheken). Wenn es sich um Psoriasis (Schuppenflechte) handelt, suche einen Hautarzt auf.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von xxblumenkindxx
06.11.2016, 17:17

Das kann ich mal versuchen danke :)

0

Nicht Spliss ist genetisch bedingt, sondern Deine Haarqualität kann genetisch bedingt, denn Spliss ist nichts organisches, sondern lediglich ein mechanisch generierter Schaden an den Haarspitzen.    Wäre Spliss organisch, müssten Haare ebenso Organe sein und dann würdest Du jeden Tag nur vor Schmerzen schreiend durch die Gegend laufen und müsstest vor einem Haarschnitt wenigstens örtlich betäubt werden, um das auszuhalten.

Es spricht überhaupt nichts dagegen, Haar in nassem Zustand zu kämmen, solange man das sachte und mit einem grobzinkigen Kamm macht. 

Haarspitzen spalten sich z.B. wenn sie irgendwo anstoßen, wenn sie gerieben werden oder sich an irgendwas reiben (z.B. im Schlaf zwischen Kopf/Körper und Kopfkissen/Bettwäsche, u.s.w.)

Wenn Du hin und wieder Schuppen hast, dann hast Du ganz sicher auch keine Schuppenflechte, denn richtige Schuppenflechte hast Du oder Du hast sie nicht  .... und wenn Du sie hast, dann wirst Du sie auch nicht mehr los.

Schuppen können unterschiedlichste Ursachen haben und selbst wenn sie nur temporär auftreten, solltest Du evtl. mal einen Dermatologen aufsuchen und ihn sich das genau betrachten lassen.    Wenn man die Ursache nicht kennt, kann man sie auch nicht beheben.

Schuppen haben auch nichts mit den Haaren selbst zu tun, denn sie entspringen ausschließlich der Kopfhaut und nicht den Haaren.  Lass das mal einen Fachmann/eine Fachfrau begutachten und herausfinden, woran es liegen kann.   Alles andere ist nur Symptom-Bekämpfung und hilft nicht wirklich dauerhaft.       Zudem gibt es auch keinerlei chemische Anti-Schuppenprodukte, die Schuppen wirklich dauerhaft bekämpfen und die meisten der dafür beworbenen Produkte sind aggressiv und reizen die Kopfhaut noch zusätzlich.

Schuppen können natürlich auch durch Chemie-Haarprodukte entstehen ... ebenso auch durch Kopfbedeckungen, u.s.w.   . . .  alle Varianten/Möglichkeiten/etc. würden hier Seiten füllen.

Spliss lässt sich definitiv nicht 100%ig verhindern, aber die häufigsten Spliss-Ursachen lassen sich deutlich reduzieren, denn die generieren die meisten Menschen selbst  .... und das meist nur aus Unwissenheit hinsichtlich dem korrekten Umgang mit Haaren und wirklicher Haarpflege (hat nichts mit Shampos und Spülungen zu tun, denn das eine ist ein Reinigungsmittel und das andere sind reine Weichmacher).

Spliss ist nun mal mindestens 1 Spalt in den Haaren und der erweitert
sich immer mehr nach oben in die Haarlängen, wenn man die Haare nicht
bis kurz über dem bereits vorhandenen Spalt abschneiden lässt.

Es gibt nichts, was die Haare dort, wo sie gespalten sind, wieder
zusammenklebt/zusammenfügt, denn was einmal kaputt ist, ist einfach
kaputt und nicht wirklich reparabel  . . . ob Spliss oder Haarbruch.

Wer wirklich auf seine Haare achtet, sie sinnvoll, nachhaltig pflegt
und korrekt mit Haaren umgeht, kommt für gewöhnlich mit 2, 3 oder max. 4
reinen Spliss-Schnitten pro Jahr aus und bei einem reinen
Spliss-Schnitt verliert man so gut wie nichts an Haarlänge.

Bitte auch von Selbstversuchen absehen, denn auch wenn es dafür zig
Anleitungen im Web gibt  ... die falsche Schere, die falsche Scherenhaltung
und/oder -führung und Du züchtest ehr noch mehr Schäden.

Sogenannte Anti-Spliss Produkte können Spliss ebenso wenig beseitigen
oder "heilen" wie Öle oder sonstige Mittelchen, denn was kaputt ist ist
einfach kaputt und muss abgeschnitten werden.   Aber Haare wachsen ja
monatlich 0,8 bis 1,25 cm (und auch nicht mehr ... ob Coffein-Shampoo,
Lotionen, "Inversion Methode" oder sonstiger Humbug)

Spitzen stets geschmeidig halten, sorgt z.B. dafür, dass sie sich nicht gleich
bei jeder geringsten Reibung und/oder evtl. auch nicht gleich jedesmal,
wenn sie irgendwo anstoßen, sofort spalten. Auch der korrekte Umgang mit
Haaren nebst wirklicher, sinnvoller und nachhaltiger Pflege reduziert
zumindest die meisten selbst generierten Spliss-Ursachen.

Was sehr viele Menschen falsch machen, fängt oft schon dabei an, WIE
sie die Haare waschen und wie sie dann auch noch mit nassen Haaren
umgehen.

Aber es gibt ja sowas wie einen "Fahrplan" gegen die häufigsten
selbst  generierten "Spliss-Ursachen" und es ist kein wirkliches
"Geheimnis", dass sich z.B. stets geschmeidige Haarspitzen weniger schnell schon beim geringsten Anstoßen oder bei der geringsten Reibung gleich wieder spalten.

Schon alleine die wichtigen, täglichen Bürstenstriche und dazu noch
eines der 4 reinen Naturöle, die optimal für Haarspitzen geeignet sind,
sorgen für deutlich mehr Geschmeidigkeit, können pure Weichmacher
(Spülungen) überflüssig machen und geschmeidige Haarspitzen spalten
sichweniger rasch bei den kleinsten Berührugen, Reibungen, etc.

Mehr zu den Bürstenstrichen und den Ölen weiter unten.

Immer daran denken, dass Haare zwar "tote Hornschicht" sind und Horn eigentlich ein recht robustes Material ist, aber

1. sind Haare sehr dünn/fein
2. sind Haare in nassem/aufgequollenem Zustand extrem "verletzbar"

- beim Haarewaschen wirklich nur den Kopf/die Ansätze waschen und
massieren. Für die Haarlängen und -spitzen reicht der Schaum beim
Ausspülen völlig aus und wer mehr Schaum in den Haarlängen vermisst,
streicht den während dem Shampoonieren höchstens mal sachte und absolut
gradlinig mit den Fingern vom Kopf aus durch die Haarlängen.

- Niemals die Haarlängen und -spitzen rubbeln .... schon gar nicht in nassem Zustand

- nur Bürsten mit Naturborsten und echte Horn- oder Holzkämme verwenden

- nasses Haar auch nicht durchbürsten, sondern immer nur mit einem grobzinkigen Natur-Kamm vorsichtig/sachte durchkämmen

- nie zu heißes Wasser verwenden ... je kühler, desto besser

- übermäßige Hitze generell vermeiden (nicht heiß fönen, u.s.w.)

- Bürsten, Kämme, etc. auch regelmäßig reinigen

- keine Haargummis mit Metallstücken verwenden

- auf Seiden- und/oder Satinkissen schlafen. Darauf reibt sich das Haar im Schlaf nicht auch noch unnötig

- Vitamin- und Mineralienmängel vermeiden

- mind. 2 - 2,5 Liter Wasser pro Tag trinken

- Stress vermeiden

- regelmäßig nachschneiden lassen, dann müssen wirklich immer nur die
Spitzen oder eben eventueller Spliss geringfügig beschnitten werden und
nicht mehr.

Je trockener das Haar, desto anfälliger für Bruch und Spliss. Deshalb
empfiehlt sich auch spätestensab Schulterlänge die Haaransatzwäsche,
die dem Haar auf lange Sicht hektoliterweise austrocknendes Wasser
erspart.

Für das Verdünnen und die Haaransatzwäsche sind grundsätzlich
ausschließlich hochwertige Shampoos geeignet, die auch wirklich sowohl
richtig gute waschaktive Substanzen enthalten als auch echte,
konzentrierte Wirkstoffe. Durch das Verdünnenrelativiert sich aber auch
automatisch wiedet der Kaufpreis und viele hochwertige Naturshampoos
sind dann durch diese Anwendung in den effektiven Kosten plötzlich noch
günstiger als viele Chemieshampoos, die auf billigen Industriereinigern
und gesundheitsschädlicher Chemie basieren.

Ein hochwertiges Naturshampoo (z.B. "Shampoo & Duschbad Basis von
SANOLL) aus einer Auftrageflasche (1:10 mit Wasser verdünnt) bei
trockenem Haar scheitelweise den Ansätzen entlang auftragen und dann
ganz normal shampoonieren (und immer NUR auf dem Kopf!)

Durch das Verdünnen machst Du aus einem hochwertigen Naturshampoo für 8,50 EUR (200 ml) eines für 0,85 ... günstiger geht's schon nicht mehr
und mit einem Naturshampoo quälst Du Dein Haar (und auch Deine Kopfhaut)
weder mit chemischen Rückständen, die es auf Dauer nur stumpf, kraftlos,
fettend, spröde, bruchanfällig machen, noch mit chemischen Tensiden.

Wenn es Dir bei der Ansatzhaarwäsche zu wenig schäumt (ist nur Gewohnheitssache), emulgierst Du mit ganz wenig Wasser nach.

Es gibt natürlich auch noch andere, richtig gute, nachhaltige und
unbedenkliche Shampoos/Pflegeprodukte wie z.B. MARIAS Organic Care, Sante, Dr. Hauschka, Oliebe, Herbanima, CulumNatura, u.s.w. . . . an einem
konkreten Beispiel musste ich aber mal eben die Kalkulation vorrechnen.

Mischst Du auf Vorrat, dann koche das Wasser vorher ab und lass es
auskühlen. Dann sind die Keime darin abgetötet und können sich über Tage
in der Flasche nicht vermehren .... und sie kommen nicht auf die
Kopfhaut.

Zusätzlich (und eigentlich grundlegend) sorgen logischerweise auch die täglichen Brüstenstriche für geschneidiges Haar .... seitdem zig Millionen
Menschen denken (weil es die Werbung ja sagt), Chemieshampoos und
Spülungen hätten wirklich etwas mit Haarpflege zu tun, sind solche
Basics leider etwas "aus der Mode geraten" ... auch wenn gerade die
täglichen Bürstenstriche .... richtig durchgeführt .... den meisten
unserer Kundinnen haufenweise Produkt(e) ersparen.

Für die Bürstenstriche verwendest Du (und reinigst sie auch immer
gründlich) idealerweise idealerweise die "KOST Kamm Wildschweinbürste
mit 7 Reihen" (gibt es z.B.über amazon für 35,00 - 37,00 EUR. Nicht nur
die Borsten zählen zu den besten für Kopfhaut und Haare . .. die Bauweise
der Bürste lässt zu, dass Du sie direkt am Bürstenkopf führen kannst und
so den Druck auf den Kopf besser regulieren kannst. Außerdem entfällt
so die "Hebelwirkung" mit dem Anfassen am Griff und somit geht das bei
50 - 60 oder mehr Bürstenstrichen nicht auf die Handgelenke.

So verteilst Du das Talg von Deiner Kopfhaut in die Haarlängen und Haare
brauchen Talg für deren Geschmeidigkeit und Glanz ... unter Anderem
dafür produziert Dein Organismus diesen Stoff.

Wichtig! Immer mit Druck über die Kopfhaut bürsten ... vom Ansatz
über den Kopf bis zum gegenüberliegenden Ansatz und in die Haarlängen
hinaus ... und das in 2 - 3 Runden um den gesamten Kopf.

Mit reinen Naturölen lassen sich Haarspitzen selbstverständlich
zusätzlich absolut geschmeidig halten und je geschmeidiger die
Haarspitzen sind, desto weniger schnell spalten sie sich bei den
geringsten Berührungen und/oder Reibungen.

Die 4 für die Haarspitzen optimal geeigneten, reinen Naturöle sind: Macadamiaöl, Mandelöl. Jojobaöl und Arganöl.

Jetzt könnte man sagen "Öl ist doch gleich Öl, denn Ole sind de facto
nichts als Fette  . ..   aber unterschiedliche Fette/Öle haben z.B.
auch unterschiedliche Gewichte und die vier genannten Öle gehören im
gegensatz zu Olivenöl, Kokosöl, etc. schlicht und einfach mit zu den
leichtesten Ölen und beschweren dadurch eben die Haarspitzen nicht
unnötig zusätzlich.

Haare, deren Pflege und der Umgang mit Haaren  ... all das hat in der
Basis schlicht und einfach mit Biologie und Physik zu tun. 

Wirklich sinnvolle, wirksame, nachhaltige und effiziente Haarpflege fängt nicht
mit irgendeinem Shampoo an und schon gar nicht mit irgendwelchen
Chemie-Shampoos . . . und Spülungen sind auch nur Kämmhilfen.

Toi toi toi und ich drück' Dir die Daumen für schönes, gesundes Haar.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von xxblumenkindxx
06.11.2016, 17:48

Danke für diese ganzen Tipps ich werde davon sicherlich welche ausprobieren. Einige dinge die man schon erwähnt hat in dem text befolge ich schon. :)

Meine Pflege ist wie folgt:

- ich wasche meine Haare mit kaltem Wasser
- ich föhn sie nie außer es muss schnell gehen (total selten)
- ich lasse sie lufttrocknen
- wie glätte sie mir nicht
- wie färbe sie mir nicht
- ich lock sie mir nicht
- ich wasche sie 1 bis 2 mal pro Woche
- ich wasche sie nur am Ansatz also Kopfhaut
- ich rubbel sie nicht trocken (wie gesagt ich lasse sie lufttrocknen)
- ich benutze eine Holzbürste und bürste sie von unten nach oben (also ich fange an den Spitzen vorsichtig an und arbeite mich nach oben)
- ich benutze nur Haargummis ohne die Metalldinger
- ich gehe alle 3 Monate zum Friseur um meine Spitzen schneiden zu lassen

Das ist so in etwa meine Haarpflege sicher ist sie noch nicht perfekt und ich werde sie dank den Tipps perfektionieren können also verbessern. Viele meiner Freundinnen sagen, das sie meine Haare lieben da sie so schön lang, relativ gesund und weich sind. Aber naja wie schon gesagt ich denke ich werde ein paar Tipps in meine 'Haarroutine' miteinbauen können. :)

0

Probier es doch mal mit einem ganz normalen Reinigungsshampoo..,für die Kopfhaut.(Rossmann/Isanna0,99Cent)


Das Geld tuet auch nicht weh,wenn es nicht besser werdern sollte.

Und ruhig zweimal waschen..,

•bei dem ersten waschen lösst   man den "Schmutz"

•beim zweiten waschen,wäscht man ihn richtig raus

Trocknen Schuppenden stellen ,kann man meistens nur mindern,aber ganz weg?! Ist fraglich,den das hat viele Einflüsse,Stress,Medikamente,Wetter/Jahreszeiten etc.

Das Shampoo ist nur für die Kopfhaut,blos nicht wundern wenn sich deine Haare etwas hart,Stumpf anfässt.Das bekommst Du dann aber mit einer Plegekur 1 wöchentlich hin.

Bei dem Splissproblem,schließe ich mich den anderen an.Regelmässiges schneiden..,und keine Haargummis oder Haarspangen benutzen.

Ruhig mal offen tragen.

Ich wünsch dir viel Erfolg

Sei gegrüßt!!✌️

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Kokosöl hilft gegen schuppenflechte. Einfach auf die kopfhaut machen,solange wie möglich einwirken lassen und auswaschen! 

Viel glück! ☺️🍀

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Am besten gehst du mal zum Hautarzt deines Vertrauens.

Er kann feststellen,ob die Schuppen zB hormoneller Natur sind oder ob es Schuppenflechte ist.

Er kann dir dann gegebenenfalls ein spezial Shampoo verschreiben.

Wegen dem Spliss würde ich mich an einen Friseur wenden.Wenn die Spitzen kaputt sind,muss die Schere ran.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?