Tipps gegen Dominanzverhalten bei Hunden?

6 Antworten

Vergiss das Dominanz Gelaber. 

Der Hund zeigt Ressourcenverhalten bei Futter und sieht den Mensch als Ressource. 

•erster Vorfall bei der Fütterung 

Euer Fehler ihr müsst die Tiere aus sicheren Abstand füttern, und kein Hund hat etwas am Napf des anderen zu suchen, nicht während und auch nicht wenn sie fertig sind. Da muss man doch seine Tiere lesen können. Ich habe so oft gasthunde zu Besuch. Und weiß genau wenn einer Futterneidisch und wann nicht. Da kann es mal ernsthaft knallen. 

•Zweiter Vorfall 

„Gestern war der Höhepunkt und er hat Herkules angegriffen, als Herkules den Rest meines Essens bekommen hat und ihn in die Lefze gebissen.“

Da ihr das obige Verhalten nicht erkannt habt, warum bekommt nur 1 Hund die Reste? Es wurde bewiesen das Hunde so etwas wie Gleichgerechtigkeitssinn haben. Hier ganz klar euer Fehler. 

***Herkules wollte sich an meinen Freund kuscheln und Homer wollte schon wieder auf ihn drauf und hat ihn angeknurrt.***

Und wieder das hat nichts mit Eifersucht zutun. Der Hund sieht den Menschen als Ressource an, da kann Auslöser die Aufmerksamkeit/die Streicheleinheit sein. 

Ihr produziert ganz klar dieses Verhalten, und könnt eure eigenen Hunde nicht lesen. 

Hier muss gezielt an das Ressourcenverhalten von Homer gearbeitet werden. 

Nicht mit Strafe oder mit schimpfen. Holt euch einen Trainer nachhause der dieses Verhalten erkennt und euch gezielt zeigt wie ihr das trainieren könnt. 

Nebenbei der Homer verhält sich ganz normal Hündisch.. 

Hier findet ihr gewaltfrei arbeitende Hundeschulen. Sollte ein Trainer nach Hause kommen , der euch erzählt „der Hund sei dominant oder möchte eine Rang höher“ dann schickt den bitte nachhause. 

https://www.trainieren-statt-dominieren.de/unterstuetzer

https://www.hundeschulen.de/menschen-mit-hund/hundeschule-finden/hundeschulen-verzeichnis.html

 

Da Schnauze lecken ist eine Beschwichtigungsgeste. „Heißt ich tu dir nichts zu mir nichts“ 

Dennoch bleibt das Reccoursenverhalten. 

4

Holt Euch bitte einen gut ausgebildeten Hundeverhaltenstherapeuten zu Rate. 

Hier eine Fallanalyse abzugeben ist unmöglich, da man die komplette Interaktion der Tiere nicht sieht. 

Was aber Fakt ist das dass sicher kein Dominanzverhalten sein wird, das hat heute andere Namen und vermutlich geht das Ganze in Richtung Ressourcenverhalten. 

Das ein Hund einen anderen soweit unterdrückt das dieser sich noch kaum durch die Wohnung bewegen kann, muß und darf nicht geduldet werden. 

Ich spreche mich nun mit einer Aussage nicht für Gewalt aus, weder psychischer noch physischer Natur, aber ich spreche mich dagegen aus, die Hunde das mal unter sich ausmachen zu lassen, das kann im schlimmsten Fall sogar tödliche Konsequenzen haben. 

Des weiteren ist es sogar noch verständlich, dass Homer Ressourcenverhalten zeigt, denn ein Strassenhund muß sich mehr oder weniger durchs Leben kämpfen um überhaupt überleben zu können. 

Ich habe selbst bei meinen momentan 2 Hunden einen dabei der immenses Ressourcenverhalten anfangs gezeigt hat, gegenüber mir und auch anderen Hunden gegenüber. 

Das bedarf Training auch und erst Recht im Hinblick darauf, dass Du ein Kind erwartest. 

Somit sucht Euch bitte einen Trainer, der nicht von "unter sich selbst ausmachen", von Dominanzverhalten oder gar von Gewalt um dem Hund das beizubringen spricht, aus. 

Hier ist es wichtig und wie schon erläutert im Hinblick auf das bevorstehende auch für die Hunde einschneidende Ereignis, dass gewaltfrei gearbeitet wird, da gehören weder Rütteldosen, Wasserspritzer oder "Aus", "Nein", "Pfui"- Geschreie rein. 

Auch ist das Verhalten komplett natürliches hündisches Verhalten und somit kein Fehlverhalten des Hundes, der verhält sich nur hündisch und im Hinblick auf seine Vergangenheit sogar noch verständlich. 

Ressourcenverhalten gab es sogar schon unter Bürgern die neulich hier ins Land gekommen sind und auch das ist im Hinblick auf deren Vergangenheit verständlich. Aber weder dort noch bei einem Hund sollte so etwas mit Gewalt "behandelt" werden. 

Ich weiß das ist nun keine große Hilfe für Euch, aber die hier zu geben ist nicht nur heikel sondern einfach schlichtweg gefährlich wenn man eben Deine Schwangerschaft noch in Betracht zieht. 

Und seit wann lebt Dein Freund bei Dir?

...Ach so, seit April, sorry, überlesen!

Ja, das ist unglücklich, wenn die Menschen sich uneins sind...

Ihr solltet alle im Haushalt anwesende Tiere gleich behandeln!

...Und Du könntest vielleicht mal überlegen, ob Du nicht wegen Deiner Schwangerschaft etwas "überreagierst"?!

...Nach allem, was ich in sechs Hundehalterjahren beobachten konnte, sind
Jack Russel Abkömmlinge äußerst zähe Gesellen, mutig bis zum Abwinken und durchaus in der Lage, ihr Leben ohne Mutti zu meistern...^^

...Und die haben eben aus dem Grund Namen wie "Herkules", "Goliath" und so weiter... feix!

Hund: Leinenführigkeit, Verhalten beim Gassi?

Hallo, wir haben folgendes Problem:
Unsere Hündin hat seit Beginn an ihr Problem mit der Leinenführigkeit, welches wir auch mit diversen Hundetrainern nicht wirklich in den Griff bekommen haben. Inzwischen läuft sie besser als am Anfang, aber sie scheint alle drei Sekunden zu vergessen, dass sie das eigentlich kann😹 Außerdem möchte sie immer vorne sein, wenn man in der Gruppe geht und ein paar Leute vorlaufen oder weiter vorne gehen, zieht sie wie verrückt und ohne Leine läuft sie immer vorau. Trotzdem ist sie sehr gut abrufbar und alles. Weiß jemand vielleicht, was das Problem ist und wie man daran arbeiten kann? Wie gesagt, sind bereits ein paar Hundetrainer gescheitert, aber manchmal hat ja auch der ein oder andere gute persönliche Erfahrungen gemacht.
Vielen Dank schon einmal :)

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Hallo,

Im Frühling wollen wir uns 2 Kittens anschaffen. Wir haben jedoch 2 Hunde. Beide sehr lieb außer unser kleiner Dackel-Mischling er bellt gerne Katzen hinterher.

Als wir ein Kaninchen hatten waren beide sehr lieb zu ihn und haben nichts getan. Bei Kittens weil sie noch so jung und relativ hilflos sind ist mein bedenken das die Hunde sie vieleicht auffressen? Wir hatten schon öfter Katzen zu Hunden geholt und im späteren verlauf sind sie sich einfach aus dem Weg gegangen oder haben zusammen geschlafen / gespielt. Hat jemand damit Erfahrungen gemacht? Denn meine Mutter sagt eine ältere Katze kann man nicht zu Hunden holen nur eine Junge. Ich weiß ehrlich gesagt nicht genau wieso.

Hoffe da kann mir jemand weiterhelfen.

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Zwei Hunde beste Freunde jetzt nur am knurren und beißen?

Guten Tag!

Und zwar geht es um folgendes Thema... Seit über einem halben Jahr nun schon gehe ich gemeinsam mit meinem Hund (Sibirischer Husky/Alaskan Malamute Rüde /1 und halb Jahre) und einer Frau und ihren zwei Hunden (einen Hirtenhund Mischling (gestern 1 Jahr geworden) & einem Schnauzer Mischling (10 Jahre) spazieren. Die drei verstanden sich auf anhieb perfekt und spielten miteinander etc. Nun ist es heute das erste Mal zu einem Vorfall zwischen meinen & dem Hirten Mischling gekommen.. Wir kamen an unserem Treffpunkt an wie immer und alle begrüßten sich doch dann fing der Hirtenhund an meinen anzuknurren was meiner dann natürlich auch machte. Er griff meinen dann quasi an und sowohl ich auch als die Besitzerin waren geschockt darüber da die beiden sowas noch nie gemacht haben, auch bei anderen Hunden nicht. Wir haben sie dann erst wieder an die Leine genommen damit sich die beiden wenig beruhigen, dann haben wir es wieder versucht und wieder nur knurren und beißen. Die ganze Strecke über sind wir trotzdem noch miteinander gelaufen hatten unsere Hunde aber jeweils auf der anderen Seite voneinander. Sie ignorierten sich total, manchmal schauten sie sich komisch an und liefen weiter, einige Male konnten sie auch nebeneinander laufen ohne sich anzuknurren oder sich gleich zerfleischen zu wollen aber der Blick war stets auf den anderen gerichtet. Wir können uns das nicht erklären das ihr Hund von einem auf den anderen Tag so gegenüber meinen reagiert hatte. Am Ende das Spaziergangs saß mein Hund brav neben mir und blickte irgendwie traurig immer wieder zum anderen Hund, selbst die andere Besitzerin sagte, das mein Hund irgendwie traurig wirkt.

Die andere Besitzerin wird noch beim Mittagsspaziergang schauen, ob er das auch bei anderen Hunden macht oder ob er es nur bei meinem macht.eee

Nun meine Fragen:

  • Wie könnten wir es wieder hinbiegen das wir beide wieder mit ihnen Gassi gehen können und sie miteinander spielen könnten ohne das wir getrennte Wege gehen? Wir würden gerne noch beide zusammen spazieren da es zwischen und einfach passt und wir sowas wie sehr gute Freunde geworden sind.
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Ich hoffe einige von euch könnten mir helfen denn wir beide sind echt besorgt das die "Freundschaft" jetzt völlig den Bach runtergeht als es gerade so schön funktioniert hatte und wir nicht mehr miteinander spazieren können!

Dankeschön!! :(

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Wie hält man Familie und Freunde davon ab, "fremde" Hunde zu verziehen?

Hallo ihr Lieben,

Sowohl in meinen Familien- und Freundeskreis, als auch bei Hunden von Freunden und Bekannten ist mir aufgefallen, dass wohlwollende und tierliebende Hundefreunde die größten Feinde einer guten und konsequenten Erziehung sein können.

Zur Verdeutlichung:

Meine beiden Hunde (immernoch RR und Dackel) machen bei mir zu Hause keinerlei Probleme, sie bellen nicht (nur kurz zum Melden, das habe ich ihnen so beigebracht), wenn Besuch kommt, freuen sie sich zwar sehr, bedrängen die Leute aber nicht, beide bleiben mit ihren 4 Pfoten auf dem Boden und auch so hören sie sehr zuverlässig. Sie sind also absolut unauffällige und angenehme Zeitgenossen.

Nun das folgende Phänomen: man geht mit den Hunden bestimmte Freunde besuchen, oder bekommt Besuch von bestimmten "Hundefreunden": Freund 1 schmeißt sich vor lauter Wonne auf den Boden, um mit dem Dackel zu spielen und animiert sie dann mit lauten Quietschtönen (die Quietscherei vor lauter Freude habe ich ihr eig. erfolgreich abgewöhnt, weil ohrenbetäubend laut) zu noch wilderem Spiel. Freund 2 beginnt das wilde Balgen mit dem RR, Freund 3 animiert den RR ihm die Pfoten auf die Schulter zu legen und "Küsschen" zu geben. Und überhaupt, immer wenn ich eingreife, weil meine Hunde eben zu wild, zu laut, zu frech, zu unberechenbar o.ä. werden, bekomme ich Sprüche wie "ach nun lass sie doch", oder "es stört mich gar nicht wenn der Hund aus der Salatschüssel vom Tisch frisst" oder, "nein, der Pulli ist alt, das macht nichts, wenn der kaputt geht, oder dreckig wird" zu hören.

Ich mutiere also innerhalb kürzester Zeit zum Spielverderber und Diktator und die Hunde (sobald sie den Vorteil auf ihrer Seite sehen- bzw. merken, dass ich "handlungsunfähig" bin) zu unerzogenen Wildfängen.

Das Problem ist halt, ich kann und will diese Anarchie ähnlichen Zustände nicht zulassen, denn wenn ich gehe, oder der Besuch weg ist, habe ich 2 völlig wild gewordene Hunde bei mir, sodass es eine Weile dauert, bis wieder "Zucht und Ordnung" herrscht. Außerdem haben immer alle so lange Spaß, bis mal was passiert, dann sind meine Hunde die wilden Bestien und ich die fahrlässige und unfähige Hundebesitzerin, die ihre Hunde nicht im Griff hat.

Es ist nicht so, dass ich meinen Leuten das Spiel mit den Hunden nicht gönne, das sollen sie herzlich gerne tun, aber nach meinen Regeln. Ich habe ihnen auch schon Alternativen geboten, aber nix hilft. Bei meiner Family und ihrer Verwöhnerei und Fütterei ist es das gleiche in Grün. Ich habe bald das Gefühl, sie WOLLEN die Erziehung zunichte machen, so ähnlich wie die Oma, die dem Enkel Schoki gibt, obwohl die Mama "nein" gesagt hat.

Folge: ich lasse die Hunde zu Hause/ lasse sie nicht mehr mit den Leuten zusammen. Folge darauf: riesiger Streit und Unverständnis.

Also: kennt ihr diese Situation? Setzt ihr euch (wie ich mittlerweile) gegen alle Widerstände durch und sorgt für Ordnung unter den Hunden? Gibt es Tipps, dass sich der Besuch nicht auf die Füße getreten fühlt?

Danke:)

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Futterneid/ Schlingen bei den Hunden. Hat wer eine Lösung für mich?

Wir haben eine Chihuahua Dame die immer sehr langsam und "genüsslich" gefressen hat. Nun kam ein neuer Hund hinzu und ja die kleine Dame meint nun zu wenig zu bekommen und ist total am Schlingen beim gemeinsamen fressen. Teilweise schluckt sie mehrere Stücke auf einmal runter ohne zu kauen.( was für die sehr untypisch ist. Ich bekomme immer ein wenig Wut innerlich weil sie so verfressen geworden ist, ständig die Hände nur noch ableckt und ständig meint wir hätten was zu fressen und sie "durchsucht" dann die Hände etc. Natürlich sehr hektisch. Vielleicht weiß ja jemand wie ich das in den Griff bekomme, ich korigiere sie wenn sie zu schnell frisst das sie eine Pause macht aber dann wird sie noch hektischer. Danke schonmal :)

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Hund ging plötzlich an zu schnappen?

Huhu,

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Als beide fertig waren, wollte unser großer (der Bordercollie) mit Mops „spielen“ denke ich mal.
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