Tipps für Selbstverteidigung bei Männer und Frauen?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ein Selbstverteidigungskurs ist nie verkehrt - aber einmal ist keinmal! Man (bzw. frau) muss das schon langfristig und auch praktisch (d.h. mit Anfassen und mit Draufhauen, auch wenn es nur eine Pratze trifft) üben, denn im Ernstfall ist nicht viel Zeit zum Nachdenken.

Die wichtigste Veränderung muss aber im Kopf stattfinden: Gerade Frauen sind es aufgrund der Erziehung oft nicht gewöhnt, richtig (körperlich) Kontra zu geben. Bei einem Übergriff zu "versteinern" ist aber einfach keine nützliche Reaktion! Umgekehrt rechnen attackierende Männer bei Frauen eher nicht mit Gegenwehr. D.h. schon wenn das Opfer laut wird und um sich schlägt taugt es als "Gelegenheitsopfer" nicht mehr - denn wenn der Täter nicht gezielt die Person angreift wird er eher aufgeben und sich ein leichteres Opfer suchen.

Die Idee den Gegner nicht zu töten würde ich im Zweifel vergessen, denn das ist ein verkehrter Ansatz, der zu nichts führt. Im Ernstfall ist zur Selbstverteidigung jedes Mittel recht (und rechtens)! Keine Frage, wenn der Angreifer am Boden liegt sollte man es gut sein lassen - aber wenn man schon vor dem ersten Schlag Skrupel hat, dann wird der erste Schlag auch nichts bewirken.

In einer echten Verteidigungssituation sind Skrupel fehl am Platz. Das hört sich jetzt vielleicht böse an, aber genau das wird man dir in einem ordentlichen Kurs auch eintrichtern: Wenn du nicht vor hast den Gegner zu vernichten, dann fang' erst gar nicht an zu kämpfen (aber damit ist dann jede Verteidigung hinfällig). Teil eines jeden wirksamen Selbstverteidigungskurses muss daher auch Stresstraining (viele gegen einen) sein - und das Fallenlassen aller Hemmungen.

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Das ist wahr. Es gehört dazu nicht in diesen Momenten nicht was mit dem Gewissen zu vereinbaren sondern zu schauen wie man solche eine Situation heil bewältigt. Ich hab gehört das Frauen bei Ihren Mütter Instinkt um ihr Kind mehr Kraft und Wut aufbauen. Also wenn ihr Kind bedroht wird. Denkst du diese Kraft wird benutzt für die Selbstverteidigung oder ist was anderes im Spiel ?

LG

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@Applwind

Der Mutterinstinkt liefert wohl keine zusätzliche Kraft. Er ist aber genau so ein Faktor, der in Sekundenbruchteilen alle Hemmungen beseitigen kann. Das macht den Weg frei für den Einsatz brutaler Gewalt bis zur Selbstaufgabe. Genau dieses "Klicken" im Kopf meine ich.

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Du meinst man kann sich dann nicht mehr kontrollieren oder seine Bewegungen und taten nachvollziehen oder verliert man dann auch für den Moment die Sinne ?

LG

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47
@Applwind

Nein, das wäre ja kontraproduktiv! Man ist im Idealfall völlig fokussiert und nüchtern bei der Sache. Man man hat einfach nur noch ein Ziel: Da heil rauszukommen. Alles andere ist bedeutungslos.

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1.) Versuche stets einem Kampf aus dem Weg zu gehen. Hast du das Gefühl es könnte zu einem solchen kommen, suche nach Möglichkeiten dich zurückzuziehen und zu entkommen. Oft bieten größere Menschengruppen Schutz.

2.) Schrei um Hilfe. Das hat 3 Vorteile, erstens kann tatsächlich jemand kommen und dir helfen. Zweitens wird der Täter verunsichert, weil er den ersten Fall vermutet und drittens verunsichert lautes Schreien generell Angreifer.

Sollte sich der Kampf trotz 1 und 2 nicht vermeiden lassen:

3.) Ruhig bleiben. Panik ist in solchen Momenten dein schlimmster Feind. Bleib ruhig, beobachte deinen Gegner und vor allem die Umgebung.

4.) Sorge für Fluchtwege. Lass dich nicht in eine Ecke oder gegen eine
Wand drängen. Bleib dir über deine Umgebung bewusst und positioniere
dich vorteilhaft. Lichter hinter dir können z.B. den Gegner blenden.

5.) Kämpfe niemals um zu siegen, sondern um zu flüchten. Einen Kampf zu gewinnen ist für Laien fast unmöglich, selbst wenn der Gegner ein Laie ist. Deine Absicht ist die Flucht, denn je länger der Kampf dauert, desto größer sind die Chancen dass du verletzt wirst.

6.) Behalte deine Gliedmaßen bei dir. Wildes Fuchteln ist ein leichtes Ziel für Griffe. Was du auch mit deinen Händen und Füßen machst, sorge dafür dass sie schnell wieder bei deinem Körper sind. Du willst nicht gepackt werden.

7.) Schwachpunkte angreifen. Dazu gehören vor allem die Augen und die Genitalien, sowie bei Frauen die Brüste und wichtig die Schienbeine. Versuche nicht Punkte wie den Solar Plexus anzugreifen, ohne Übung und Erfahrung sind die schwer zu finden.

Angriffe auf die Augen müssen nicht einmal erfolgreich sein. Instinktiv versucht jeder seine Augen zu schützen und zuckt vor so einem Angriff erstmal zurück. Je weiter du den Gegner auf Abstand halten kannst, umso besser.

Bei Angriffen auf die Scheinbeine versuche immer von oben nach unten zu treten und mit der Schuhsole zu treffen, oder, wenn du harte Schuhe hast, mit der Spitze. Wenn der Gegner nicht mehr so schnell laufen kann, erhöht das die Chancen auf deine Flucht.

8.) Solltest du gepackt werden, befrei dich. Dazu bediene dich Drehungen oder ruckartigen Bewegungen. Drehe die gepackte Körperstelle immer so dass die Handfläche des Gegners nach oben zeigt, also von seinem Daumen in Richtung Fingerknöchel. Wird das Handgelenk überdehnt, öffnen sich die Finger automatisch.

Hat Drehen keinen Sinn, bleib ruhig und spare dir Kraft. Bereite dich auf eine günstige Situation vor, in der du dich mit plötzlichen, Ruckartigen Bewegungen befreien kannst. Reiße dazu so kräftig du kannst deinen Körper los.

Suche nach dem kleinen Finger. Der hat die wenigste Kraft, hast du den gefunden, packe ihn mit der ganzen Hand und versuche ihn zu brechen, indem du ihn kräftig entgegen die Beugerichtung der Gelenke drehst. Also in Richtung Handrücken. Auf diese Weise können selbst Kinder die Griffe von Erwachsenen brechen.

9.) Spar deine Kraft, warte auf einen guten Moment. Du wirst im Stress sein, Angst haben und am liebsten schon fertig sein wollen, aber du musst deine Kraft gezielt einsetzen. Entspanne dich so oft du kannst. Bleibe immer nur Augenblicke angespannt, wie während eines Angriffs oder einer Verteidigung.

Wenn du weißt was der Gegner will, kannst du kurzzeitig vortäuschen besiegt zu sein und warten bis er unvorsichtig wird.

10.) Finde heraus was dein Gegner will. Das ist Situationsbedingt. Will dich der Gegner überfallen, gib ihm das Geld, deine Gesundheit ist wichtiger.

Will er dich verletzen, versuche zu fliehen, kannst du das nicht, beschütze vor allem deinen Kopf.

Will er dich vergewaltigen, versuche zu fliehen. Kannst du das nicht mehr, ist es umso wichtiger dass du Kraft sparst. Wenn du weißt dass er dich vergewaltigen will, weißt du was er als nächstes tun wird, wenn er glaubt dich dort zu haben, wo er dich haben wollte. Warte günstige Gelegenheiten ab um dich zu wehren.

11.) Als letzter Tipp zeige niemals Angst. Viele Angreifer wollen (unbewusst) Jagdtverhalten ausleben. Wenn du zeigst, dass du keine leichte Beute bist und dich wehren wirst, vergeht vielen die Lust darauf, denn niemand will sich gerne verletzen.

12.) Versuche an DNS vom Täter zu kommen. Solltest du dich weder verteidigen noch fliehen können, versuche zumindest der Polizei zu helfen, indem du dem Täter die Haut zerkratzt oder Haare ausreißt. Die DNS wird helfen den Täter zu finden. Versuche auch dir das Gesicht oder auffällige Macken und Schönheitsfehler zu merken.

Nach dem Kampf:

13.) Erstattest du sofort Anzeige. Je schneller, desto besser. Sobald du dich in Sicherheit vermutest, erstatte Anzeige und erläutere was passiert ist. Zeige eventuelle Verletzungen, lass diese von der Polizei fotografieren.

Wenn du jedoch Schläge gegen den Kopf bekommen hast, suche zuerst ein Krankenhaus auf und erstatte dort Anzeige.

14.) Bleib positiv. Egal wie es ausgegangen ist, es hat keinen Sinn über verschüttete Milch zu lamentieren und im Selbstmitleid zu versinken. Anstatt zu denken "Warum gerade ich?", denke dir "Das wird dir noch leid tun! Du hast dich an den/der falschen vergriffen." Nutze diese Erfahrung um geistig stärker zu werden und tu alles was du (legal) kannst um der Polizei zu helfen den Täter zu fassen.

15.) Sinne nicht nach Rache. Dann würdest nämlich du zum Täter werden. Am besten kannst du dich rächen, indem du der Polzei hilfst.

Ich glaube das ist alles was mir dazu einfällt. Hat jemand Ergänzungen?

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Danke sieht sehr interessant aus. Was zu erwähnen wäre haben sich deine Tipps für das z.b befreien von Würgegriffen eher theoretisch oder real verhalten?

LG

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@Applwind

Diese Hinweise sind alle real.

Ich kann das Freidrehen nur leider schlecht beschreiben, wenn ich Selbstverteidigung unterrichte, dann demonstriere ich immer ;)

Das brechen der Finger ist leichter als man denkt. Du kannst das selber ausprobieren. Umfasse dazu z.B. Ein Stuhlbein o.ä. und pack so fest zu wie du kannst. Dann nimm die freie Hand und versucht deinen eigenen Griff durch Verdrehen des kleinen Fingers zu brechen. Du wirst erstaunt sein wie leicht das geht.

Aber sei vorsichtig dabei.

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@Andrastor

Angriffe auf die Augen müssen nicht einmal erfolgreich sein. Instinktiv
versucht jeder seine Augen zu schützen und zuckt vor so einem Angriff
erstmal zurück. Je weiter du den Gegner auf Abstand halten kannst, umso
besser.

Jeder Mensch hat natürliche Reflexe um Augen, Kehlkopf etc. zu schützen, um dies zu umgehen greift man zuerst ein sogenanntes Sekundärziel an (wie z.B. einen Schlag in den Magen), womit man Schutzreflexe auschalten kann um dann z.B. die Augen anzugreifen.

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@Mondmayer

Das ist ein schlechter Vorschlag, besonders in Bezug auf Laien und Selbstverteidigung.

Gerade bei der Selbstverteidigung kämpft man nicht um zu gewinnen, siehe Punkt 5, daher ist ein Angriff auf den Magen sehr ungünstig.

Über dem Magen befinden sich die Bauchmuskeln, welche auch bei untrainierten Menschen einen zuverlässigen Schutz bieten, was Angriffe, besonders von Laien, ineffektiv macht.

Weiters krümmt man sich beim Versuch den Magen zu schützen instinktiv nach hinten, in einer U-Form. Dabei gehen aber Kopf und Schultern nach vorne und ermöglichen ein leichtes Packen und Greifen des Gegners.

Weiters muss man sehr nah an seinem Gegner stehen um den Magen anzugreifen. Bei einem Angriff auf die Augen, können die Hände gut 20-30 Cm von den Augen entfernt sein, dennoch wird man reflexartig zurückzucken und dabei die Schultern nach hinten ziehen, was ein Greifen und Packen erschwert.

Zu guter letzt muss man bedenken wie viel Training es bedarf um eine koordinierte Kombination von Angriffen auszuführen. Ein Schlag in den Magen mit Folgeangriff ins Gesicht ist nicht leicht und für Laien praktisch unmöglich.

Diese Art Angriff birgt für den Ausführenden ein großes Risiko, hohe Schwierigkeit und geringe Chance auf Erfolg, von daher ist sie unbedingt abzuraten.

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@Andrastor

Zunächst einmal sollte dir bewusst sein, dass es nicht nur die Möglichkeit eines Hakens zum Bauch gibt, sondern auch einen Jap zum Körper. Aus der Distanz aus der man die Augen angreifen kann, kann man auch den Bauch angreifen. Darüber hinaus sollte dir bewusst sein, dass man den Abstand zum Gegner in der Regel nicht selbst wählt - sofern man die Gefahr nicht frühzeitig erkannt hat und nicht flüchten konnte.

Du behauptest, dass die prototypische Reaktion auf ein versuchtes Greifen ins Gesicht das Zurückweichen ist, doch allerdings habe ich da einige Einwände. Es ist gut möglich, dass ein Schläger in seinem Angriffsimpuls die Hände einfach wegschlägt oder zu einem Schubsen übergeht. Doch vor allem ist es absurd zu glauben, dass die Hände 30 cm vom Gesicht entfernt sein können, damit ein Zurückweichen provuziert werden kann. Das meschliche Auge ist in der Lage 3D zu sehen und kann Abstände ziemlich gut einschätzen.

Was mir überhaupt nicht klar an der ganzen Geschichte ist, ist warum ich wenn ich 150 vom Angreiffer entfernt bin noch nach den Augen schlagen soll? Wo ich doch aus dieser Situation heraus einmal kurz schreien kann und dann beste Bedingungen habe um einen Fluchtversuch zu unternehmen.

Mir ist ebenfalls nicht bewusst wie ein U-Förmiges Krümmen nach hinten möglich ist aber du wirst mir das sicherlich erleutern. Die ist schon klar, dass der Mensch ein Wirbeltier ist oder?

Wer wie von dir erwähnt in der Lage ist Hoden und Brüste zu treffen, der ist auch in der Lage eine mehr als nur Handteller große Fläche wie die Leber zu treffen. Nur z.B..

Die reflexartige Kontraktion der Bauchmuskulatur - um sich vor einem Schlag zu schützen - gelingt bei nicht Kampfsportlern sehr unzuverlässig, weshalb die Chancen erfolreich zu treffen erheblich sind und selbst wenn die Bauchmuskulatur angespannt wird, tritt der Ablenkungseffekt ein.

Je näher ich am Gegner dran bin, desto drastischer muss ich vorgehen und je nach Situation brauch ich auch mehr Zeit um mich in Sicherheit zu bringen, wie z.B. bei einem Übergriff in einer U-Bahn. Um das Abteil zu wechseln ist es erforderlich eine Tür zu öffnen und diese dann zu zuhalten.

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@Mondmayer

Zunächst einmal sollte dir bewusst sein, dass es nicht nur die
Möglichkeit eines Hakens zum Bauch gibt, sondern auch einen Jap zum
Körper

Bäh.. Boxen... Kinderkram...(meine Meinung)

Was du vergisst, ist dass Laien zu 99,9% Haken beim Kampf verwenden und keine geraden Schläge. Der Haken ist ein natürlicher und realtiv einfacher Schlag, im Gegensatz zur sehr kontrollierten Geraden.

Jemandem der keine Erfahrung im Kampf oder Kampfsport hat, ist deswegen davon abzuraten.

Darüber hinaus sollte dir bewusst sein, dass man den Abstand zum Gegner in der Regel nicht selbst wählt

Doch, nämlich wenn man angreift. Aber während ein Angriff auf den Bauch die Distanz verringert, kann ein Angriff auf die Augen die Distanz erhöhen.

Was mir überhaupt nicht klar an der ganzen Geschichte ist, ist warum ich wenn ich 150 vom Angreiffer entfernt bin

Hab ich meinen Beitrag nicht klar strukturiert? Wenn ich es missverständlich formuliert habe, tut es mir leid, ich bin nicht gewohnt Selbstverteidiung über Text zu unterrichten.

Im Falle eines Angriffs der bedrohten Person ist ein Kampf bereits unvermeidlich. Bei 150m Entfernung, reicht ein Sprint und man ist aus der Gefahrenzone draußen.

Wenn der Angreifer aber schon in Nahkampfreichweite ist, sind Angriffe auf die Augen sehr empfehlenswert. Wie gesagt, vor allem für Laien.

Mir ist ebenfalls nicht bewusst wie ein U-Förmiges Krümmen nach hinten möglich ist aber du wirst mir das sicherlich erleutern

Stelle dich aufrecht hin. Ziehe nun die Hüfte zurück und strecke dabei das Gesäß nach hinten, während du Schultern und Arme vorne lässt. Bleib in der Haltung und betrachte dich im Spiegel von der Seite, dann wirst du eine U-Form erkennen. Keine genaue Nachbildung des Buchstaben, aber es kommt dem sehr nahe.

Wer wie von dir erwähnt in der Lage ist Hoden und Brüste zu treffen, der
ist auch in der Lage eine mehr als nur Handteller große Fläche wie die
Leber zu treffen.

Nein, das stimmt nicht. Dazu fehlt den meisten das anatomische Wissen um die Leber überhaupt zu finden. Während jeder weiß wo sich die Hoden und Brüste befinden und wie man sie am besten angreift, ist die Leber erstens, nicht außerhalb des Körpers und zweitens an einer Position, die man als Laie nicht kennt oder treffen kann.

Selbstverteidigung arbeitet mit einfachen Mitteln.

Du denkst zu kompliziert für Laien und zu wenig einfach. So werden deine Anweisungen nicht funktionieren.

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@Mondmayer

Ich muss Andrastor da weitestgehend Recht geben: Ein Angriff auf den Torso ist für den Ungeübten ziemlich nutzlos. Die richtig schmerzhaften Stellen (Leber, Solarplexus, Rippenbogen) trifft man als Laie nicht richtig, zumal der Gegner auch Abwehrreflexe hat. Ein nur mittelprächtiger Schlag in den Magen/Bauch oder die Brust ist auch gegen wenig trainierte Gegner wenig erfolgversprechend..

Ratsamer sind Kniestöße in die Genitalien oder Schläge gegen den Kopf (selbst wenn man nicht richtig trifft weicht der Gegner zurück, seine Orientierung wird gestört).

Wenn der Gegner einen packt muss man gezielt gegen die Augen oder den Kehlkopf gehen, ggf. am Mundwinkel reißen. Denn nah genug ist man dann dran und seine Hände sind beschäftigt.

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Das wichtigste was du beachten solltest,und worüber du nachdenken solltest ist das du dich in einer Notsituation immer anders handelst als in einer Übungs-Notsituation. Egal wie sehr man trainiert in solch einem Moment reagiert man immer Instinktiv, das bedeutet man handelst nicht so wie man es dir beim Karate Thai Kickboxen Akido oder Kraft Maga geziegt hat sondern aus dem Affekt heraus. Wenn man Jahrelanges Training in einer Sportart absolviert, hat und  über einen sehr langen Zeitraum eine Sportart beherrscht so wird  dein Gehirn in solch einer Situation automatisch darauf vorbereitet sein. Mit Jahrelang meine ich über 12 Jahre Kampfsport Training. Du kannst dich Psychologisch nicht auf eine Situation vorbereitet weil du immer anders handeln wirst auch wen du es im Training 1000mal geprobt hast. Die beste Selbstverteidigung die du anwenden kannst ist Karate. Dort lernst du verschiedene Abwehrtechniken von vielen verschiedenen Angriffspartner jeglicher Richtungen. Du solltest beim Training immer einen Gegner vor dem Augen haben damit es dir in einer Notsituation weiterhelfen könnte  aber dazu benötigst du Jahrelanges Training. Du darfst keine Angst haben den Gegner auszuschalten. Und glaube mir in einer Notsituation wirst du mit Sicherheit nicht im Rahmen der Verhältnismäßigkeit handeln. Das bedeutet nicht das du den deinen Gegner in einem Ernstfall tötet sollst nur ist so einer Situation sehr schwer einzuschätzen. Die Lösung wäre nicht nur ein Selbstverteidigungstraining sondern auch der gebrauch und Umgang von Waffen zu erlernen.


Freundliche Grüße

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Ja die eigene Gesundheit ist mehr wert als der von anderen. Wichtig ist aber auch die Umgebung. Sowohl mein Gegner oder ich können von Waffen Gebrauch machen. So viele Waffen kann ich aber nicht testen. Gibt es ein bestimmtes Muster wie ich im Ernstfall auf eine Waffe reagiere ?

LG

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@Applwind

Sehr oft machen Täter Gebrauch von einer Schusswaffe da diese den Gegner sofort außer Gefecht setzen können. Du hast Angst also tust du automatisch was er sagt er braucht sich keine Spuren von Fasern an dir hinterlassen in dem er starke Körperliche Gewalt anwendet wie bei einer Vergewaltigung. Oftmals lassen es Frauen über sich ergehen und können im nachhinein sehr schwer nachweißen von wem sie Vergewaltigt wurden weil sich diese vermummen. Ein bestimmtes Muster gibt es nicht da jeder Mensch anders reagiert du weißt nie was sich in seinem Kopf abspielt und wozu er in der Lage ist. Wenn du den Menschen nicht kennst kannst du ihn wütender  machen und somit riskieren in den Tod zu gelangen mit einem Schuss der vom Täter  abgefeuert wird. Wenn du Nachts durch den Park läufst ist es immer dunkel das bedeutet du könntest eine Taschenlampe in der Hand halten. Kaufe dir eine Taschenlampe mit  integrietem Elektroschocker.

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43

Den Waffenschein wird mit 15 schwer :D

LG

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@Applwind

Dann besorge dir einen Elekroschocker dieser sieht aus wie eine Taschenlampe du hast an dieser Taschenlampe 2 Knöpfe den einen betätigst du für den normalen Gebrauch der Taschenlampe und den anderen betätigst du dann bei einer Gefahrensituation du kannst diesen auch im Internet bestellen benutzen die Taschenlampe wenn du Abends weg gehst und du dich unsicher fühlst in der Hand. Wenn du es in der Hand hast und ein Täter angreift wird dein Gehirn als erste Maßnahme die Waffe die du in der Hand hast als Abwehr benutzen.

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