Tipps für Menschen mit Sozialphobie, die sch mit anderen relativ fremden Menschen treffen?

5 Antworten

Sozialphobie - hmm. So kann man es nennen, wenn man lieber allein ist und nicht mit anderen reden muss, richtig?  Kenne ich von mir früher.

Dieses Verhalten wird vom Körper gesteuert, weil ihm etwas fehlt: ein par Vitamine und Spurenelemente. Dagegen kann man aber etwas tun. Es ist bewiesen (Prof.Bodo Kuklinski hat darüber geforscht), dass eine der Ursachen ein großer Mangel an Vitamin B6 und Zink ist, von dem der Körper bei einer bestimmten Stoffwechselanomalie (sie heißt KPU: Kryptopyrrolurie) zuviel ausscheidet. Dadurch können Menschen, bei denen das vorliegt, sich nur so verhalten wie du gerade - aber das muss nicht so bleiben.

Versuchen könntest du mal, ob sich etwas ändert, wenn du Vitamin B6 und Zink einnimmst, die für sehr viele Prozesse im Körper gebraucht werden.
Ich habe selbst etwas Ähnliches und nehme schon lange diese beiden Sachen: z.B. B6: www.medizinfuchs.de/preisvergleich/vitamin-b6-hevert-tabletten-100-st-hevert-arzneimittel-gmbh-co.-kg-pzn-4490283.html   und Zink:  www.medizinfuchs.de/preisvergleich/zinkorotat-pos-magensaftresistente-tabletten-50-st-ursapharm-arzneimittel-gmbh-pzn-6340895.html 

Wenn du mehr über diese Stoffwechselanomalie und die vielen Symptome, die sie hervorrufen kann, wissen willst, google mal 'Kuklinski B6 KPU'.  Zitat: 'Dokumentiert wurde Besserung und Heilung durch Gaben von Vitamin B6, Zink, Mangan, Kupfer und Vitamin C (um nur einige zu nennen)" aus
www.kpu-berlin.de/de/Kryptopyrrolurie.html'. 
Es ist ganz schön viel zu lesen und zu verstehen, besonders, dass es so sehr viele Symptome sein können, die diese Stoffwechselanomalie hat.

.So wie du es gemacht hast, also eine Selbstdiagnose zu stellen, ist es  gut, denn nur so kommst du weiter und findest Hilfe - je nachdem, wo du wohnst. Leider kennen viele Ärzte diese Sache noch nicht, denn die Forschung lief in der ehemaligen DDR und ist noch nicht so alt, dass das Thema im Medizinstudium angesprochen wird.

Wenn du noch Fragen hast, schreib hier einen Kommentar. Alles Gute.


PS Morgen kannst du den alten Freund erstmal begrüßen - und dann frag ihn, wie er die letzten Jahre so verbracht hat, was ihn so umtreibt und interessiert - glaub mir, er wird bestimmt gern erzählen und es kommt automatisch eine lockere Unterhaltung zustande - wenn ihr noch die Puste dafür habt beim Radfahren. 

Also 1. - wenn man ein Problem hat sollte man zum Arzt gehen - Selbstdiagnosen gibt es nicht... Offiziell bist du damit gesund...

2. Man muss nicht ständig reden - das ist anstrengend - mitunter ist es angenehmer einfach auch mal zu schweigen beim Fahrrad fahren. Wenn du was sagen willst tu es und wenn nicht, dann nicht. Sei einfach du selbst.

Wenn du Angst davor hast, dass es kein Gespräch mehr gibt oder dir langweilig wird hat das evtl. nichts mit Sozialphobie zu tun. Du stresst dich einfach nur selbst zu viel. Fernseher, Handy und Computer vermitteln einem das Gefühl immer erreichbar und "aktiv" zu sein. Ist aber nicht so. Wir Menschen dürfen auch mal gar nichts tun oder nichts zu etwas sagen.

Tipps kann ich nur einen geben: Such dir Themen über die man reden "kann" aber erzwing sie nicht. Nur weil du dich unwohl fühlst weil keiner Gespräch stattfindet - wozu auch - beim Radfahren ist man eh beschäftigt - heißt das nicht, dass es dem Andern auch so geht.

Ich vermute du hast Angst vor dieser gefühlten Leere die entsteht, wenn man selbst unruhig wird, weil der Andere nichts sagt. Zu reden ist auch Ablenkung von sich selbst. Gibt Leute die reden ununterbrochen aber sagen trotzdem nichts. Angst davor, dass er sich dann nie wieder mit dir trifft. Letztendlich einfach Angst vor irgendwas. Du kannst den Tag einfach mal hinter dich bringen und dein Gegenüber danach fragen, ob ihn das gestört hat. Ich denke die Antwort hilft dir eher als das Forum hier.

Naja, immer wenn ich an das Treffen nachher denke fang ich extrem an zu zittern und hab allgemein die ganze Zeit Angst davor, denk nur darüber nach.. weiß nicht woher das kommt.

Wenn ich das Gegenüber danach frag obs ihn* gestört hat (also jetzt bei anderen Menschen mit denen ich mich mal allein getroffen hab), kam meist die Antwort "Nö", aber ich hatte nie das Gefühl dass das stimmt. Kurze Zeit später hatte er in dem Fall zB eine andere Freundin zum ersten Mal getroffen, und obwohl ich nicht dabei war, merk ich anhand von Fotos die die gemacht haben, das was die danach gesprochen haben usw., dass deren Treffen wesentlich cooler war und das von mir und ihm hingegen extrem langweilig, weil ich nur rumgestottert hab und mich für jeden Satz überwinden musste. Ich isolier mich schon selbst von fremden Menschen und sag fast immer Treffen ab, aus Angst... 

Übrigens red ich hier nur von freundschaftlichen Treffen, nicht von Liebe.

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@161xx

Ich bin kein Arzt ich lese mir das nicht einmal durch weil's mich nichts angeht und du dich nicht rechtfertigen musst. Geh zum Arzt wenn du denkst irgendwas stimmt nicht aber mach keine Selbstdiagnosen. Das ist gefährlich. Es kann KOMPLETT was Anderes sein und du wirst es nie wissen, weil du dich nicht richtig erkundigst. Insofern kann dir auch nicht geholfen werden...

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Lass ihn reden. Du bist nicht gezwungen ständig Gespräche zu führen. Und nach einer gewissen Zeit, wird die ganze Situation eh etwas lockerer und kannst Dich vielleicht etwas mehr öffnen. Muss aber nicht. 

Wohin mit Sozialphobie?

Erst einmal hallo zusammen. Ich habe ein Problem und zwar, habe ich die Vermutung eine Sozialphobie zu haben. Aber jetzt erstmal zu der "Vorgeschichte": Vor ca, 4 - 5 Jahren, hat sich da irgendwas entwickelt dass ich bei Situationen mit anderen Leuten immer mehr Angst bekommen habe, am Anfang war es nur so das ich nicht mehr vernünftig reden konnte, dann ,aber nach der Zeit würde es immer schlimmer. Irgendwann bekam ich starkes Herzklopfen, Schweißausbrüche (An z.b. Händen, Achseln...), Panikanflüge, es wurde immer schlimmer. Selbst bei meinen Freunden konnte ich nicht mehr so sein wie ich war ,weil ich immer Angst hatte verurteilt zu werden für das was ich zu diesem Zeitpunkt war(wenn ihr mich versteht, das ist ein wenig komplizierter auszudrücken). Und das zog sich all die Jahre immer weiter, bis jetzt. Meine Eltern, sagen mir auch mittlerweile sehr oft, dass ich mich in der Zeit viel zurückgezogen habe, selbst bei meinen Freunden ,dass ich mich nicht mehr mit den treffe ,dass ich immer nur noch in meinem Zimmer rum Hocke. Um es jetzt einfach schnell abzuschließen ich habe Angst, davor verurteilt zu werden was andere über mich denken, Fehler zu machen, schlecht dazustehen oder unfähig zu erscheinen, mich zu blamieren und überhaupt mit andere Menschen zu interagieren die ich nicht so gut kenne bzw. noch gar nicht kenne ,also alle Leute außer meine "Freunde" . Was ich mittlerweile auch weiß ist , dass ich ein sehr geringes Selbstwertgefühl hab bzw. Selbstbewusstsein. Obwohl ich weiß ,dass ich viele Denkmuster habe die nicht ok sind, z.b. "ich kann das nicht" oder "ich bin nicht gut genug dafür" oder "ich weiß dass mich niemand mag" oder irgendwie sowas ich kann das nicht abstellen. Und ständig könnte ich anfangen zu weinen egal wo ich bin ,ob ich gerade bei mir zu Hause bin und gerade irgendwo nachdenke, denn ich bin sehr nachdenklich oder ob ich in der Schule sitze... Und da ich jetzt zurzeit ein Betriebspraktikum von meiner Schule aus mache oder machen muss, ist mir dieses Problem einfach viel viel offensichtlicher geworden. Und jetzt kommt etwas vielleicht krasses, aber ich habe keine Ahnung wie ich zu diesen Gedanken gekommen bin, denn wie man vielleicht aus dem Text der oben steht herauslesen kann ist dass ich Angst habe mit andere Menschen zu interagieren... Das heißt auch beim Praktikum und deswegen habe ich oft mit dem Gedanken gespielt mich zu verletzen so dass ich nicht arbeitsfähig bin, damit ich dort nicht hin muss. Damit möchte ich einfach sagen dass mich anscheinend diese psychische Störung( wenn sie es ist) selbst zu solchen Sachen führt und ich will das eigentlich nicht. Kann mir irgendjemand irgendwelche Tipps geben und mir vielleicht auch sagen zu was für eine Art Arzt ich gehen sollte? Ich habe mich im Internet durch gesucht, aber ich habe nichts gefunden wo steht ob ich einfach nur zum Hausarzt gehen soll oder wo anderes. Und wie ich das vielleicht meiner Mutter sagen kann? Danke

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ich bin 17 Jahre alt (Männlich) und schaffe es einfach nicht soziale Kontakte aufzubauen. Ich besitze zwar einen kleinen Freundeskreis aber der besteht hauptsächlich nur aus Jungs. Ich hab zwar schon den "Tipp" bekommen, mir Apps wie "Lovoo" runterzuladen aber selbst da überkommt mich immer wieder die Schüchternheit. Ich habe in den letzten zwei Jahren zwar eine Menge an Selbstbewusstsein dazu gewonnen (durch das regelmäßige Besuche eines Fitnessstudios) aber selbst das reicht nicht um eigenständig neue Bekanntschaften zu machen. Prinzipiell bin ich kein Mensch der gerne unter (vielen) Menschen ist aber wenn mich Freunde auf ein Dorffest oder so mitnehmen sage ich da nicht nein. Discotheken sind überhaupt nicht mein Fall, weil ich alkoholisierte Menschen die ihren Verstand/Körper nicht im Griff haben überhaupt nicht ab kann. Im Freundeskreis wird es auch schwierig jemanden zu treffen, weil meine Freunde im Schnitt 3-4 Jahre älter sind als ich.

Vielleicht kann mir ja jemand helfen und sogar eventuell Erfahrungsberichte mitbringen.

Mit freundlichen Grüßen, ein User :)

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Ich bin mir nicht sicher über dieses Thema. Wenn ich mit anderen Menschen ein Gespräch führe, dann habe ich ständig Gedanken, was ich als nächstes sage, oder wie ich mich als nächstes zu verhalten muss. Schriftlich gibt's überhaupt gar keine Schwierigkeiten. Ab wann gilt man eigentlich als "Mensch mit Sozialphobie"?

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Während ich mein Leben in den letzen zwei Jahren grundlegend verändert habe, hat sich dieser Mensch nicht bewegt. Er macht immer noch das was er schon vor zwei Jahren gemacht. Er fährt mehrmals im Jahr weg innerhalb und außerhalb von Deutschland, hat ein paar Ehrenämter, hat immer noch die gleiche Freundin und allgemein ist er so wie er schon immer war. Dieser Mensch hat sich einfach nicht bewegt. Er lebt dieses Leben so wie er es schon immer gelebt.

Nun habe ich herausgefunden, das ich mit diesen Menschen einfach nicht mehr kann. Ich finde zu diesen Menschen einfach keinen Zugang mehr, weil ich mich von diesen Menschen entfernt habe. Emotional, wie auch vom Lebensstil her. Ich kann mit diesen Menschen einfach nichts mehr anfangen.

Weil auch unsere Treffen immer das gleiche und das selbe sind. Die gleichen Orte, die gleichen Vorgänge. Alles monoton. Stereotypisch. Immer wenn wir uns treffen gehen wir auch Essen und das seit über 10 Jahren. Was anderes will dieser Mann auch einfach nicht machen. Er braucht seine vier Mahlzeiten am Tag usw.

Nun habe ich herausgefunden das es mich mit der Angst packt, zu sehen, wie dieser Mensch lebt. In seinen festen Strukturen und Gewohnheiten. Das es quasi keine Veränderungen in seinen Leben mehr gibt.

Bis auf ein paar Schuldfreunde davon damals (Schützenzug) hat er nur noch ein paar ex-Arbeitskollegen die er sehr ungeregelmäßig sieht. Sein Dreh und Angelpunkt ist sein Sport den er 2-4mal die Woche macht und seine Freundin. Mit der jedes Wochenende unterwegs ist und auch weg fährt.

Ich frage mich wie kann ich so einen Menschen helfen, der quasi in seinen Strukturen gefangen lebt. Mir macht dieser Lebensstil richtig Angst. Dieser Mensch wird irgendwann niemanden mehr haben. Und total vereinsamen. Weil er nicht anpassungsfähig ist.

Mit ihn über Gefühle zu sprechen ist zwecklos, weil der dazu viel zu arrogant und oberflächlich ist. In der Vergangenheit habe ich ihn schon mehrfach darauf hingewiesen, dass er sich mal bewegen soll, was anderes machen sol. Daraufhin sagte er mir was er denn machen soll?

Schienbar ist dieser Mensch mit seinen Leben so wie es ist glücklich.

Für mich steht fest, das dieser Mensch irgendwann große Probleme bekommen wird.

Meine Schwester hat mit ihn irgendwo keine Probleme. Sie hat zu ihn ein gutes Verhältnis.

Für mich steht fest ich brauche die Distanz zu diesen Menschen und zwar ganz gewaltig.

Wer Ratschläge?

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Guten Tag. Ich leide unter einer starken sozialphobie mit Depression. Auf meine Symptomatik möchte ich nicht eingehen und ich brauche auch keine Tipps. Ich hoffe aber mir kann jemand sagen ob es vielleicht eine APP, wie Lovoo, Tinder oder sonstigem gibt, die sich speziell für Leute mit Sozialphobie richtet? Ich würde gerne gleich gesinnte Menschen treffen und dagegen ankämpfen.

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Gelten alle Borderlinepatienten als sensibel?

Hey, Da ich Borderline habe und es bei mir vor 2 Jahren diagnostiziert wurde... und ich von vielen höre das Borderliner so sensibel sind, stell ich mir immer wieder diese Frage ob alle Borderliner sensibel sind und wenn sie nicht sensibel sind und einen sensiblen Menschen treffen für die sie Gefühle entwickelt haben, ob dieser sensible Mensch dann mit gerissen wird von diesen starken Gefühlen oder Emotionen die wir in uns haben und ob man trzd als Borderline Patient eine Beziehung ein gehen kann mit einem sensiblen Menschen?

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