Tipps für eine Präsentation über den Islam

7 Antworten

Wie wäre es mit einer Gebetsvorführung.

Bei der Geschichte Mohammeds wäre ich vorsichtig, da diese ein hohes Maß an kritischen Elementen beinhaltet. Ich darf hierzu nur an die Massenköpfung von einem jüdischen Stamm erinnern, die Vierteilung einer Gegnerin, usw..

zuspät hab alles schon zusammengefasst und bin fertig? und was meinst du bitte mit kritischen Elementen?

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@buba28

Ich darf hierzu nur an die Massenköpfung von einem jüdischen Stamm erinnern, die Vierteilung einer Gegnerin, usw..

Ein Kritiker kann einiges finden was hinsichtlich eines gottgewolltem Handeln von Mohammed in Frage gestellt werden kann.

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@1988Ritter

kannst du es nochmal in einer Umgangssprache formulieren?

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@buba28

Was gibt es da nicht zu verstehen? Er glaubt, dass unser Prophet (sav) ein brutaler Mörder war und deshalb will er nicht wahr haben, dass er von Allah swt als Gesandter geschickt worden ist. Er glaubt, er wäre ein Schwindler gewesen, der den Qu'ran und die wissenschaftlichen Aspekte von den Griechen abgeschrieben hätte und eine eigene Religion kreieren wollte. Jeder, der sich mit der Person von unserem Propheten (sav) beschäftigt hat, weiß, dass das alles Blödsinn ist.

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@iEray

Was soll ich tun? - Ich bin offenbar, wie Ritter, zur selben "blödsinnigen" Erkenntnis gekommen und eigentlich gerade deshalb, weil ich mich mit der Geschichte des Propheten beschäftigt habe. - Wie kann man zu so unterschiedlichen Ergebnissen kommen? - Ist dabei vielleicht nachteilig, dass ich mich vorher eingehend mit den älteren Religionen beschäftigt habe und du nicht?

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@iEray

Was gibt es da nicht zu verstehen?

dann erkläre mir: wie kann man jemanden zum Vorbild haben, der alle Gebote Gottes übertreten hat?

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@buba28

@buba28

Ich versuche dir zu erklären, war Ritter meint.

Wir kennen sowohl aus dem Koran, als auch aus der Bibel Gewaltaufrufe. Wenn du einen (gläubigen) Christen fragst, weshalb man diese Stellen nicht befolgen soll, wird er dir eine sachliche Antwort geben, und zwar mit einer Begründung. Die meisten Muslime begnügen sich damit darauf zu verweisen das nicht nur der Koran, sondern auch die Bibel Gewaltstellen hat. Eine Sachliche Begründung dafür, das ein Moslem den Gewaltaufrufen nicht folgen soll fehlt meistens.

Muslime haben eine auffällige Schwirigkeit, sich ihren problematischen Stellen in Koran und Hadithe zu stellen. Wer sich nicht mit ihnen auseinandersetzt, wird nie wirklich begreifen warum es falsch ist die Gewalt abzulehnen. (oder er wird es nicht aus seinem Glauben heraus machen)

Eine ganz wesentliche Grundlage des Islams sind die Taten Mohammeds, ein Moslem sollte sein Leben nach ihm ausrichten und gestalten. Wenn wir jetzt die islamischen Überlieverungen über Mohammed genauer ansehen, stellen wir fest das er sich immer wieder zu Gewalttaten hinreisen lies. (Das Massaker an den Quraysh ist da nur ein Beispiel) Es gibt also auch Dinge im Leben Mohammeds, die man als Sünde bezeichnen muss und die man kritisch sehen muss.

Es geht dabei darum ein vollständiges Bild von Mohammed, dem Koran, dem Islam u.s.w. zu erreichen. Nur wer seine Augen nicht vor dem schlechten verschließt kann ein richtiges Bild von der Wahrheit bekommen. Wer sich darauf begrenzt ein verklärtes und geschöntes Bild zu behalten ist selbst schuld an seiner Unwissenheit.

Wenn ich in der Bibel lese, dann sehe ich, wie auch schon die ersten Christen viele Sünden begangen haben. Weil ich mir eingestehen kann das schon sie nicht die "besseren Menschen" waren, fällt es mir leichter damit umzugehen das auch ich nicht ein "besserer Mensch" bin. Ich kann mir ansehen wie die ersten Christen mit ihrer Sünde umgingen und kann daraus Wege finden wie ich mit meinen eigenen Fehlern umgehe.

Du könntest dir als Moslem genauso die Verfehlungen von Mohammed ansehen und dir überlegen was sie verursacht hat. Dann könntest du dir überlegen wie du selbst solche Verfehlungen vermeidest. Genauso kannst du dir überlegen was du nach einem Fehltritt tun kannst, alleine dadurch das du aus den Überlieferungen weist welche Folgen ein bestimmtes Verhalten hat.

Hab keine Angst vor der Wahrheit, setze dich ruhig kritisch mit deinem Glauben auseinander und du wirst sehen das er tiefer und erwachsener wird.

Ich hoffe ich konnte dir helfen.

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@iEray

Na, dann erkläre doch mal, warum das Blödsinn ist. Ist es Blödsinn, das er die Männer der Banu Quraiza hat köpfen lassen nachdem sie sich ergeben hatten? Das er die Frauen und Kinder versklavt hat und sich selbst auch eine ausgesucht hat, die dann gezwungen wurde, mit dem Mörder ihrer männlichen Verwandten ins Bett zu gehen? Das viele der "Wunder" des Korans schon den alten Griechen bekannt war, das kann man ebenfalls belegen. Genau das ist euer Problem, alle Kritik, egal wie berechtigt sie ist, ist für euch Blödsinn. Wenn das Blödsinn ist, dann widerlege es mit Fakten.

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@iEray

rabi yehdikoum vorallem dich @ritter

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Vllt noch einige Gebtssachen z.b. den Kopftuch der Frau, oder die islamische Gebtskette.

Wahrscheinlich ist es jetzt schon zu spät, aber du könntest auch ein Kapitel über die Lebenssituation von Muslimen in Deutschland machen. Dazu könnten Dinge gehören wie. Zusammenleben mit den "Deutschen" (Vereine, Nachbarschaft, interreligiöse Ehe,...) oder Wie fühlt sich die Begegnung mit den "Deutschen" an (z.B. wenn man seinen Glauben "immer" verteidigen muss, wenn man mit "fremden" Gebräuchen konfrontiert wird,...) Welche Schwierigkeiten entstehen, wenn man die religiösen Gebote einhalten will (z.B. Schweinefleisch in der Hünerwurst)

Ich hoffe ich konnte dir helfen.

Liebe Grüße und gottes Segen, Klaus.

Assalamu alaikum.

Wichtig ist , dass du in deiner Präsentation versuchst die Vorurteile der Zuhörer aus der Welt zu schaffen. Ein sehr umstrittener Punkt ist dabei z.B. Der Islam und die Andersgläubigen. Benenne Qur'an Verse , erkläre die Stellung und den Umgang mit anderen Religionen und versuche zu verdeutlichen was womit gemeint ist. Zudem könntest du Feste wie Eid al-Fitr und Eid al-Adha näher erläutern , deren Bedeutungen erklären und zeigen was an diesen festlichen Tagen wichtig ist. Du könntest außerdem den Fastenmonat beschreiben und dessen Sinn erklären. Der Islam hat eine ziemlich ausgebaute Thematik wobei alles zum Allmächtigen zurückführt.

Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen,

masalam.

Ich würde zunächst auf die polytheistischen Quraisch in Mekka eingehen, also wie die Gesellschaft vor dem Islam war. Dann würde ich auf die Biographie Mohammads eingehen, also was hat er gearbeitet? Wie alt war er, als er die Botschaft erhalten hat, mit wem war er zu dieser Zeit verheiratet? Wichtig ist auch zu erwähnen, dass der Islam von den Quraisch nicht gleich angenommen wurde und sie Mohammad sogar töten wollten. Wichtig ist auch zu erwähnen, wie schnell der Islam expandiert ist und welche Gründe dabei eine Rolle gespielt haben. Erwähnen solltest du auch die Hadithe und du könntest auch auf die islamische Rechtsprechung eingehen (Koran, Hadith, Konsens und Analogieschluss)

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