Tipps Fahrprüfung?

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4 Antworten

Nervosität und auch Angst gehören mehr oder weniger zur Prüfung dazu - obwohl es eine freiwillige Prüfung ist (nicht z.B. wie bei den Prüfungen in der Schule, in denen es um den Abschluss geht). Das einzige was du "verlierst" ist das Geld - und das musst du dir vor Augen halten.

Klar, die praktische Prüfung ist nicht billig, aber da durchzufallen ist wirklich kein Weltuntergang. Viele sind bei der ersten, zweiten, dritten, vierten, fünften und ggf. auch noch sechsten und siebten Prüfung durchgefallen. 

Abgesehen davon, weiß jeder im Wagen morgen das du nervös bist. Das ist echt total normal. Und Fahrlehrer sowie Fahrprüfer sind ja nicht gegen dich! Sie wollen auch, das du bestehst (ok, vielleicht nicht alle, aber doch 99%).
Aber gerade bei der praktischen Prüfung hängt das Bestehen von so vielen Faktoren ab. Der Prüfer, der Fahrlehrer, die Strecke, der Tag/die Uhrzeit, die (vollkommen normale) Nervosität, das Wetter und natürlich Du, wie du tatsächlich fährst.

• Prüfer
Wenn du so einen "Erbsenzähler" hast, kannst du auch durch minimale Fehler durchfallen. Bei manchen reicht es schon, wenn man den Schulterblick einmal vergisst (ok, vielleicht ein wenig übertrieben, aber du weist was ich meine). 
Wiederum andere drücken gerne Mal das ein oder andere Auge zu. 
Aber natürlich schauen auch beide stark darauf, wie du fährst. Schwerwiegende Fehler wird dir auch nicht der "nette Prüfer" durchgehen lassen.

• Fahrlehrer
Wenn man einen ganz fiesen Fahrlehrer hat, der bsp. schneller das Auto selber bremst, obwohl du es noch geschafft hättest, ist auch die Prüfung schnell durch. Das ist sozusagen ein "Todesurteil" (für den Lappen/das Bestehen der Prüfung), wenn der Fahrlehrer an deiner Stelle bremst. Ich habe sogar schon von Fahrlehrern gehört, die eigenmächtig die Prüfung beendet haben, obwohl der Prüfer nichts beanstandet hat/hätte.

• Nervosität 
Ich glaube der häufigste Grund, das ein Fahrschüler bei der praktischen Prüfung durchfällt. Dadurch fahren viele unkonzentrierter und vergessen dadurch vieles oder fahren tatsächlich Mist zusammen, den sie vorher so nie hingekriegt hätten. 
Da Tipps von mir:
- Wenn man durchfällt geht nicht die Welt unter! Wenn es dir hilft: Setz dich ins Auto und denk Dir "Ist mir egal". Oder summ innerlich dein Lieblingslied. Manche Fahrlehrer lassen dich auch im Radio deine Lieblingsmusik hören (da natürlich auf die Lautstärke achten!). 
Da einfach mal den Fahrlehrer fragen, wenn es dir helfen könnte.
- Andererseits kannst du dir natürlich auch immer wieder sagen "Ich schaff das!" (..."und wenn nicht: Sch**ß egal!"). Wenn du einen fiesen Fahrlehrer hast, kann es dich auch anspornen, wenn du es ihm/ihr zeigen möchtest, wenn derjenige dich bsp. immer runtergemacht hat.
- (was die Konzentration angeht) du kannst in der Apotheke und/oder auch deinen Fahrlehrer mal fragen, was du zur Beruhigung/zur Konzentration nehmen kannst (bsp. Traubenzucker, Bachblüten (rescue tropfen)), was aber nicht!! dein fahren beeinflusst. 
Ich hatte vor der praktischen Prüfung Traubenzucker (Dextro Energy) genommen. Das fördert die Konzentration und hat mir sehr geholfen. 
- übe nicht zu viel für die Prüfung, also denk nicht zu viel darüber nach. Lenke dich ab, zu viel ist, meinen Erfahrungen nach, schlecht. 
- du muss ausgeruht sein, d.h. nicht zu spät schlafen gehen (falls du nicht schlafen kannst, kannst du auch da etwas nehmen, bsp. Baldrian)

• Strecke
Die Strecke ist natürlich auch sehr wichtig. Wenn die doof ist (Schilderwald, viele "versteckten" Rechts-vor-Links o.ä.) kann das auch die Chance auf das Bestehen der Prüfung senken.

• Tag / Uhrzeit
Es ist immer ein Unterschied, ob man zu den Hauptverkehrszeiten fährt oder dann, wenn die meisten an der Arbeit sind. Einerseits ist es dann total voll auf den Straßen, andererseits kannst du dich an Erfahrenen orientieren und durch viele Autos kann auch die Zeit schnell rumgehen (Stau usw.).
Übrigens, Tipp von mir:
- Wenn du an einer Ampel stehst, schau dir, solange "Rot" ist, die Kreuzung an, die Strecke wo du hin sollst (gerade aus/abbiegen), die Verkehrszeichen, andere Verkehrsteilnehmer usw.

• Wetter
Wenn es schneit, regnet, nebelig oder auch immens heiß ist kann das alles ebenfalls die Chance auf das Bestehen der Prüfung senken. 
Es ist rutschig, man kann sich schlechter konzentrieren, sieht kaum noch was usw. Aber das kann man leider nicht beeinflussen - nur Wärme mit Klima und Kälte mit Heizung.

Geh vielleicht, wenn es dir hilft, nochmal so Fragen durch, die der Prüfer stellen könnte. Wo du das Fernlicht einschaltest, Mindestprofiltiefe usw.

Aber mach dich da echt ganz locker - oder so locker es geht. Sorgen machen dich nur nervöser und helfen sowieso nicht - im Gegenteil.

Ich drücke dir für deine Prüfung morgen die Daumen! :o)

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Ein bisschen nervosität ist normal und kannst du auch nicht abstellen, es ist immerhin eine Prüfungssituation.

Du solltest dir nicht zu sehr einen Kopf machen, so wie jetzt, ist es in Ordnung.

Normalerweise sind dir die Strecken auch bekannt, die der Prüfer mit dir abfährt, da hoffentlich dein Fahrlehrer diese mit dir gefahren ist.

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Du darfst dich da nicht stressen - fahr wie du sonst auch fährst sonst hätte dich dein Lehrer ja nicht angemeldet.

Mein Prüfer hat über sein Haus geredet und dass die Fließen net kommen und nicht richtig passen xd also bleib entspannt - die wollen ja nix schlechtes und kleinere Fehler werden auch verziehen

Immer gucken- ganz viel und überall Abstand halten Blinker und jo das ist doch das wesentlichste

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Da kann die wohl keiner Tipps geben, sei einfach so wie du bist. Das du aufgeregt bist ist völlig normal und das weiß dein Prüfer auch. Viel Erfolg 😉

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