Tipps bei Hundeerziehung

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9 Antworten

Stubenreinheit kommt sofort, wobei am Anfang natürlich noch viel daneben geht. Aber die Grundsätze, häufig rausbringen, bei Erfolg loben, Malheure kommentarlos entfernen, gelten von der ersten Sekunde an.

Die ersten zwei Tage würde ich auf Übungen verzichten. Die neue Umgebung und die neuen Menschen sind für den Knirps schon aufregend genug. Ab dem dritten Tag kannst du dann mit der Grundausbildung anfangen, in kleinen Schritten natürlich und modular aufgebaut. Ich würde mit dem Namen, Rückruf, Sitz und der Gewöhnung an Halsband/Geschirr anfangen. Alles recht einfache Sachen. Wenn er die ersten Komandos gelernt hat, kannst du weitere hinzuehmen, wie Platz, Abbruch- und Auflösesignal. Leinenführigkeit, Fuß und Bleib sind schon anspruchsvollere Lektionen, mit denen du noch ein paar Wochen warten solltest. Spielen nicht vergessen ;-) Und den Welpen auch viel in Ruhe lassen, damit er seinen heiligen Schlaf bekommt.

Das Alleinsein ist ebenfalls eine anspruchsvolle Lektion und vor allem ein, die sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und vergleichsweise lange braucht, um sicher beherrscht zu werden. Die ersten minimalen Ansätze (sich entfernen, wenn der Welpe gerade döst, die Tür hinter sich für wenige Sekunden zumachen) kannst du ebenfalls schon nach ein zwei Wochen machen, diese dürfen aber wirklich nur langsam gesteigert werden.

Ein gut sozialisierter Welpe wird auch kein Problem mit Besuch haben. Wichtig ist, dass er auch außerhalb der Wohnung Kontakt zu Fremden hat, was mit einem Welpen aber meist kein Problem ist. Ausnahmen hiervon müssen nur gemacht werden, wenn der Welpe sich sehr ängstlich zeigt, was bei einem Welpen von einem guten Züchter allerdings nicht der Fall sein sollte.

Die Bürste sollte Tothaar entfernen, darf aber nicht wehtun. Mit Drahtbürsten musst du daher vorsichtig umgehen. Die Gewöhnung an Fellpflege ist ebenfalls eine Lektion, die der Welpe erst lernen muss. Shampoo ist eigentlich überflüssig, da Hunde unter normalen Umständen nicht gebadet werden müssen.

Für einen Welpen empfiehlt sich ein Geschirr, da Halsbänder sich schädlich auf die Wirbelsäule auswirken können. Ich würde ihn trotzdem auch an ein Halsband gewöhnen. Für einen ausgewachsenen und leinenführigen Hund ist ein Halsband kein Problem. Sämtliches Rucken an der Leine ist dann natürlich verboten.

Hunde, die auf´s Hundeklo gehen, sind nicht stubenrein, sondern haben sich der Katzenkultur angepasst. Diese Klos sind zwar für den A*sch - aber nicht für den des Hundes.

Viel Spaß mit deinem kleinen Fellknäuel.

Moin, es gibt KEINEN Welpenschutz !!! Du schreibst nicht, wie alt der Welpe ist. Leider werden meistens Welpen nach der 8. Woche abgegeben, was zur Folge hat, dass der Welpe keine Gelegenheit hat, die Hundesprache zu erlernen und dann noch schlecht sozialisiert wird, weil in der Welpenspielstunde Hund eher erzogen aber nicht sozialisiert werden - oder würdest Du zusehen, wenn Nachbarswelpe Deinen Welpen zwickt und Dein Welpe schreit ?

Was die Stubenreinheit betrifft, so ist sie prinzipiell von Geburt an vorhanden. Nur versteht ein Hund was anders drunter als ein Mensch.. Für den Hund bedeutet Stubenreinheit, dass er seinen Schlafplatz rein hält, dass er in seinem Bau eine Ecke hat in die er seine Haufen legt. Hunde müssen grundsätzlich nach dem Schlafen, nach dem Fressen, nach und mitten drin im Spielen. Dann ist die Blase noch sehr klein, so dass er alle anderthalb bis 2 Stunden pinkeln muss, hängt vom Futter ab. Du musst den Hund rechtzeitig. bevor er in die Bude macht, rausbringen, am besten immer an den gleichen Platz. Wenn Du siehst dass er sucht, heb ihn hoch, trag ihn raus und setz in auf den Platz wo er hinmachen soll. Wenn er fertig ist, grosses Lob und Leckerli und wieder rein. Halte ihn anfangs am besten nur in einem Raum, damit Du ihn besser unter Kontrolle hast wenn er einen Pinkelplatz sucht er wird immer an der gleichen Stelle suchen wo er schon mal ein paar Tropfen verloren hat. So kriegst Du schneller mit, wann er muss und kannst rechtzeitig eingreifen. Da Hunde über "Tadel" von nicht gewolltem Verhalten ihre Artgenossen erziehen und nicht, wie der Mensch meint es machen zu müssen durch Ignoranz nicht gewollten und Lob bei Gewolltem Verhalten solltest Du, wenn der Hund in die Wohnung macht, ihm sagen, dass Du das nicht willst . Aber loben solltest Du gewolltes Verhalten trotzdem, nur eben auch tadeln .

Welpen sollten nicht so viel laufen - bei Kleinkindern sagt man, die kriegen O-Beine, wenn sie zu lang laufen, bei Hunden führt zu langes Laufen auch zu Knochendeformation. Welpen spielen, fessen, schlafen. Und Welpen sollten die Dauer des Spiels und des Schlafens bestimmen, die wissen am besten, wie lange sie sich auf den Beinen halten können.

Beim Beibringen von Sitz, Platz usw. denke immer dran, der Hund versteht nicht was Du sagst, er versteht auch nicht unbedingt das ganze Wort, bei Sitz und Platz hat er, weil er meist nur das tz versteht, Probleme das auseinanderzuhalten. Möglicht ist, sag Plaaaatz, also langes Wort und ganz kurz SITZ. Nimm dabei die Hände zur Hilfe, Platz die Hand waagerecht, Handfläche auf den Boden, bei Sitz den Zeigefinger hoch, in Bauch/Brusthöhe so wie beim melden, bei rufen "Hiiiiier" die Hand, hoch über dem Kopf und her winken , so von vorn nach hinten winken. Der Hund versteht Handzeichen besser als Worte.

tierli1992 23.10.2012, 08:12

okay, vielen dank schonmal :) PS: der welpe ist 12 Wochen alt wenn ich ihn hole

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Man fängt mit der Hundeerziehung an, sobald man den Hund hat. Am besten ist es sowieso eigentlich ein Buch über Hundeerziehung zu kaufen. Denn wenn man sich aus jedem Buch und jeder Antwort das, was einem am besten passt, dann gibt es vielleicht Sachen, die sich widersprechen.

Stubenreinheit aber von Anfang an trainieren. Wenn der Hund in flagranti erwischt wird, (vorsichtig) packen und raus aus der Wohnung. Schimpfen zuerst noch weniger. Erst wenn der Hund älter ist und das schon zum 100. Mal passiert. Wenn man nur die Pfütze vorfindet, nicht schimpfen, nichts sagen, einfach wegwischen. Der Hund weiß sonst nicht, warum er geschimpft wird.

Dann langsam anfangen. Gib dem Hund erstmal nur eine Wasserschüssel. Das Hundefutter gibst du in den nächsten Wochen nur per Hand. Das zeigt zum Einen, dass du die Futtergewalt hast und das Herrchen/Frauchen bist, zum Anderen hat dein Hund Hunger auf dieses Futter und ist damit sehr lernfreudig.

Beispiel Sitz: Es ist 18 Uhr, du beschließt, jetzt ist Trainingszeit. Das abgewogene Futter nimmst du ihn die Hand, rufst deinen Hund (wenn er nicht schon längst da ist). Dann hältst du ein Leckerli hoch, drückst es ihm in die Schnauze, sodass der Hund den Kopf zurückzieht und sich automatisch hinsetzt (falls das brutal oder grausam klingt, dann ist die Vorstellung falsch, das funktioniert sehr schnell und einfach). Dazu ein einfaches "Sitz". Genauso mit jedem anderen Leckerli (wenn ich hier Leckerli sage, meine ich die Trockenfutter-Dinger). Das hat dein Hund dann spätestens in einer Woche gelernt.

Allein sein erstmal langsam und etwas später üben. Schließe beispielsweise die Wohnzimmertür und bleibe mal für 5 Minuten allein dort, auch wenn dein Hund jault. Sobald er still ist (Pause abwarten), machst du die Tür auf und beachtest ihn nicht. Verabschieden und Begrüßen wird nicht groß gefeiert. Aus 5 Minuten werden dann 10, 15 und dann auch mal ein kleiner Spaziergang draußen ohne Hund. Bis der Hund das gelernt hat, einfach immer mitnehmen oder einen Freund zuhause als Aufpasser da lassen.

Damit dein Hund andere Menschen nicht anknurrt, gehe häufig nach draußen, zeige ihm andere Menschen. Sei offen für andere Hunde und andere Menschen. Wenn du deinen Hund ständig beschützen willst, glaubt dein Hund, er müsste sich vor allem fürchten. Tu so, als würdest du dir nie Sorgen um deinen Hund machen. Dann denkt dein Hund, alles ist super und dein Hund wird auch super.

Beim Spitz muss viel gebürstet werden und bestimmt auch häufig gebadet (wobei ich mir hier nicht sicher bin, denn ich habe keinen Spitz). Am besten früh daran gewöhnen.

Ich empfehle Geschirr, ist aber Geschmackssache. Ich mag es nicht, wenn mein Hund sich beispielsweise, wenn er eine Katze sieht, so in das Halsband stürzen würde. Mein Hund kann sich außerdem sehr leicht daraus befreien. Zum Frei laufen lassen -> Nur da, wo es ausgeschrieben ist und nur, wenn dein Hund dir absolut gehorcht. Da kann ich leider keine Tipps geben. Unser Hund sieht eine Katze und weg wäre er.

Viel Spaß mit deinem Welpen.

Dusty44 23.10.2012, 05:23

Guter Kommentar.

Das einzige, was ich noch anmerken muss ist, dass die Fellpflege beim Spitz gar nicht sooo aufwendig ist.

Ich bürste meinen normalerweise 1 Mal in der Woche (außer im Fellwechsel und bei Matschwetter). Und gebadet (mit Shampoo) wird er nur, wenn er sich in Mist gewälzt hat.

Ansonsten ist er "selbstreinigend". Da der Spitz so dichte Unterwolle hat, wird er nur selten "durch und durch" dreckig. Und mein Bounty weiß, wie man sich dreckig macht. Er sieht im Moment jeden Morgen aus wie ein Wildschwein grins.

Nach dem Spaziergang geht er in seine (offene) Box zum Schlafen. Wenn er wach wird, schüttelt er sich und ist so gut wie sauber.

Gut, das ist jetzt die Jahreszeit, wo ich ihn danach immer einmal kurz bürste, um noch vorhandene trockene Klümpchen zu entfernen.

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bianchaneunzehn 24.10.2012, 20:08
@Dusty44

Danke für deinen Hinweis. Beim Spitz kenne ich mich - wie gesagt - mit der Fellpflege nicht wirklich aus. Hatte mir diese Rasse immer etwas sehr pflegeaufwendig vorgestellt. ;-)

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Hallo , die Welpen werden in den ersten Wochen sozialisiert und zwar von der Mutter sowie von dem Züchter .. Von Hundschulen halte ich persönlich nichts ich würde einen Dressurplatz bevorzugen.

Ein Spitz braucht keine aufwendige Fellpflege und auch keine Bäder. Das Fell ist selbstreinigend . Nach dem Spaziergang trocknen lassen und . Der Dreck fällt von selber raus. Wähle ein Geschirr, denn das Halsband zerstört die Halskrause. Die kann man dann nur noch abrasieren, was furchtbar aussieht. Zur weiteren Begleitung empfehle ich Dir, das Wolfsspitzforum , www.wolfspitz-forum.de, die Seite für Wolfs - und andere Spitze. Da wird man Dich in allen Lebenslagen beraten und begleiten.

lg

Also ich hab seid 3 monaten einen yorkie welpen und ich habe es nicht zwanghaft versucht ihm beizubringen also stubenrein ist erberst seid kurzem das dauert immer oder oft lange mal nicht so..... ich empfehele dir ein welpen shampoo von trixie das ist nicht so belastend bzw "chemiehaltig" kannst du auch nhemen wenn er groß ist ;) beim gassigehen habe ich ihn immer ein stückchen leicht gezogen und irgendwann ist er dann ganz von allein mitgelaufen... wenn er etwas falsch macht z.B. nicht lieb ist beim spielen oder so nimm das spielzeug ausser sichtweite und ignoriere den hund denn schimpfen verstehen hunde nicht und beachte ihn erst dann wieder wenn er vonn alleine was anderes macht...hol ihm ein geschirr das ist besser für den rücken vorallem bei welpen da die nich so weiche knochen haben deshalb würde ich auf keinen fall ein halsband nehmen...du soolltest bis er 6 monate alt ist auch nicht länger als 10 min mit ihm laufen weil welpen weiche knochen haben und er beinprobleme kriegen könnte...hoffe ich habe nichts vergessen viel spaß mit dem kleinen falls du noch fragen hssst ich schicke dir ne freundschaftsanfrage LG

Es wurde schon alles gesagt. Überforde den hund nicht gleich. Lass ihn erst mal bei dir ankommen. Sei aber konzequent bei sachen die er nicht darf (auf sofa drauf, ins bad, in die küche...) geh immer du zuerst durch die tür. und lern ihr an: mit leine spazieren: andere hunde sind unwichtig. Leinst du sie ab darf sie schnuppern und spielen. die 5 sachen: sitz platz fuss hier her und Nein solltest du als aller erstes lernen. Das sind nähmlich die sachen die ein hund braucht.

Oder schick du mir lieberbeine anfrage bei mir geht das nicht ;) und wenn er irgendwo in das haus oder die wohnung macht nichts machen also nicht schimpfen und sofort raussetzen damit er den zusammenhang versteht das muss sehr schnel gehen und wenn er draussen macht doll loben ;) mit leckerli usw und das allein sein haben wir Muffin stück für stück beigebracht... wir haben ihn immer ein bisdchen länger allein gelassen

keiner kann dir hier die gesamte erziehung deines hundes erzählen ich empfehle dir einen hundetrainer und vielleicht ein paar lernbücher

tierli1992 22.10.2012, 23:15

die ersten Schritte würden mir schon langen :)

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