Tipp um Mathe zu verstehen?

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6 Antworten

Es gibt ja einmal die Mathematik und dann das Rechnen. Bei der reinen Mathematik hilft es nix, du musst dich in die Beweise reinbeißen und das eine oder andere Buch ausleihen. Sofern du kein math. Genie wie der Kollege Gauß bist, fliegen dir die Beweise nicht zu.

Beim Rechnen braucht man natürlich die math. Grundlagen aber die Rechnerei kann man gut an Beispielen der Physik üben. Hierbei ist es ganz wichtig, nach Möglichkeit auf keine eingepaukten Formeln zurück zu greifen-wie z.B. die berüchtigte P-Q Formel für quadratische Gleichungen.

Also: alles bei jeder Lösung von vorne entwickeln.

Über die angewandte Mathematik finde sich oft der Zugang zur Mathematik ohne Praxixbezug, denn es ist eine andere Sache, wenn eine DGL lösen mußt, weil zu z.B. eine Geschwindigkeit brauchst als wenn die DGL abstrakt im Raum steht.

Nichts einfach akzeptieren oder auswendig lernen. Oft hat man einen Block, den man selbst nicht merkt, weil man schematisch an eine Sache heran geht.

Einstein soll einmal gesagt habe, er sei nur durchschnittsintelliget. Er würde aber nichts einfach so akzeptieren und alles hinterfragen.

Wenn du Einsteins Gedanken zur Relativitätstheorie liest, wirst du erkennen, was er meint.

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Mathe lernen und verstehen:
- im Unterricht gut mitarbeiten und Fragen stellen, wenn du etwas nicht verstehst
- alle Hausaufgaben machen
- zusätzliche Übungen machen, korrigieren und aus den Fehlern lernen
- Mathe-Videos auf YouTube anschauen. Ich empfehle dir den Channel TheSimpleMaths, die sind echt genial und erklären alle Mathethemen recht einfach :)

Üben, üben, üben lautet das Schlüsselwort :) Hole dir auch vom Stark-Verlag die Übungshefte :)

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Ich glaube, das was viele bei Mathe "falsch" machen, ist dass sie einfach viel zu wenig üben - vor allem, wenn sie in Mathe eh nicht so gut sind. 

Wenn du übst, prägst du dir Arbeitsschritte besser ein und irgendwann verstehst du, wie bestimmte Sachen zusammenhängen und wann du welche Formel etc. benutzen musst.

Dir bringts nix, wenn du die Theorie verstehst, aber sie noch nie angewendet hast. Denn dann kommst du in Stresssituationen (Abitur, Klausur, ...) erst recht nicht auf den Lösungsweg.

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Mathematik ist nicht unumgänglich im Abitur. Du musst nur eine Naturwissenschaft nachweisen. Das kann auch Biologie, Chemie oder dergleichen sein.

Die Formulierung ist zu allgemein, um eine wirklich hilfreiche Antwort zu geben. Man versteht Mathematik dann, wenn man systematisch vorgeht. Zuerst versuchst du, den Sachzusammenhang zu verstehen und die gesuchten Werte bzw physikalischen Größen. Dann versuchst du, das in zahlen zu übersetzen und überlegst, mit welchen Verfahren du die Lösung realisieren kannst. Manchmal kennst du diese Verfahren schon, manchmal musst du sie lernen. So gehst du immer einen Schritt weiter. 

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Kommentar von AnDi1905
09.10.2016, 21:03

deutsch und mathe sind pflichfächer beim abitur

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Nicht innerlich dagegen sträuben. Und jemanden fragen, der sich damit auskennt und den so lange löchern, bis Du es wirklich verstanden hast und selbst Beispiele suchen und bearbeiten und so tun, als ob man ein Fan wäre und der Sache RICHTIG auf den Grund gehen. Zum Streber werden. DANN klappt das.

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Auf der Seite im Link unten sind mehrere Mathe-Selbstlernbücher beschrieben. Ich hatte nur "Oberstufenmathematik leicht gemacht" fürs Abi. Dort ist alles sehr verständlich erklärt und die Büchlein sind nicht allzu dick. Das ist aber wirklich nur zum Mathe-Verstehen und keineswegs zum Aufgaben üben. Die Beispiele sind allerdings alle schön durchgerechnet !

Denn wer die Grundlagen aus der Mittelstufe wie Gleichungssysteme mit mehreren Unbekannten, Terme umformen, Bruchrechen etc. nicht drauf hat, bekommt dann trotz Verständnis des Oberstufenstoffs zum Teil noch heftige Probleme !

http://www.fernstudi.net/blogs/1162

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