Tinnitus- osteopathie?

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6 Antworten

Zur Osteopathie gehört nicht, Spritzen zu verabreichen. - Osteopathie ist ganz sanfte und doch teifgreifende manuelle (also mit der Hand durchgeführte) Therapie.

Wenn Du zu einem Heilpraktiker gehst und dort Spritzen bekommst, bekommst Du sie von ihm als Eigenschaft des Heilpraktikers.

Ausbildung in Osteopathie haben einige Ärzte gemacht, wie Du schon schreibst Heilpraktiker und Krankengymnasten. - Eine mir persönlich bekannte Osteopathin sagte mir, dass sie schon vielen mit Tinnitus geholfen hat.

Googelst Du mit tinnitus osteopathie (das hast Du wohl gemacht) findest Du in Foren Erfolgsberichte. Selbstverständlich kann das kein Heilversprechen für alle mit Tinnitus sein, denn jeder Tinnitus ist ja anders.

.

Eine gute Kurzbeschreibung zur Osteopathie findest Du hier

http://www.praxis-escherich.de/osteopathie/index.html

Falls Dir die Schrift zu klein ist, weißt Du vielleicht, dass Du sie mit

  • strg und dem Pluszeichen vergrößerst, mit

  • strg und dem Minuszeichen verkleinerst und mit

  • strg und 0 (= Null) wieder normal hinkriegst.

Google auch mit

osteopathie faszien

und mit

was ist osteopathie

.

Schau doch erstmal im Branchenbuch nach Krankengymnasten mit dem Zusatz Osteopath / Osteopathin.

Die Berufsbezeichnung "Osteopath" ist nicht geschützt. Um an einen gut ausgebildeten Osteopathen zu kommen, frage den Therapeuten ruhig, wie lange er / sie Osteopathie gelernt hat. Fünf Jahre sollten es sein.

Falls Du Fragen zu den Kosten hast, kannst Du mir per Hauspost ("Freundschaftsangebot") schreiben (klick dazu auf meinen Namen). Gib dann als Grund an "Osteopathie".

Danke für's STERNchen ♥ ҉ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ♫ ♪ ♪ ♫ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ҉ ♥

Vom selben Stern

http://wck.me/11C

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bringt das was?

Wenn dein Tinitus mit Halswirbelsäulenbeschwerden in Zusammenhang steht, dann kann das mitunter helfen.

Osteopathie bei Tinnitus

Osteopathie bei Tinnitus kann bei einzelnen Patienten mit akutem Ohrgeräusch sehr gute Behandlungserfolge erzielen. Aber auch ein chronischer Tinnitus ist dieser Therapieform mitunter gut zugänglich. Dazu trägt neben der reinen Behandlung der sehr enge Kontakt zwischen Therapeut und Patient im Rahmen der Osteopathie des Tinnitus bei. Die Osteopathie gehört zu den sogenannten manuellen Therapien. Darunter versteht man Behandlungsformen, die durch die Hände des Therapeuten (manuell) angewandt werden. Die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie empfiehlt die manuelle Therapie in ihrer Leitlinie bei akutem und subakutem Tinnitus, wenn die Ohrgeräusche mit Halswirbelsäulenbeschwerden in Zusammenhang stehen. Dennoch wird die Osteopathie von den Krankenkassen nicht als Behandlungsmaßnahme des Tinnitus anerkannt, und eine Erstattung der Behandlungskosten ist nur auf gesonderten Antrag möglich.

Falls das bei dir nicht der Fall ist, kannst du es auch noch mit der Schulmedizin versuchen. Die ist da nachweislich erfolgreich:

Durchführung einer Behandlung mit Cortison (Kortison) bei Tinnitus

Um eine möglichst gute Wirkung des Cortisons (Kortisons) zu erzielen, wird das Medikament bei der Behandlung des Tinnitus direkt in die Blutbahn (intravenös) verabreicht, beispielsweise in Form von Injektionen („Spritzen“) oder Infusionen („Tropfbehandlung“). Die Wirksamkeit dieser Maßnahme ist eindeutig belegt. Auch die Gabe des Wirkstoffs direkt in das Mittelohr ist möglich. Da die Behandlung mit Cortison (Kortison) bei Tinnitus nur über wenige Tage erfolgt, sind keine relevanten Nebenwirkungen zu erwarten. Die Therapie mit Cortison (Kortison) bei Tinnitus wird in der Regel mit einer hohen Dosis begonnen, beispielsweise 500 Milligramm pro Tag. Diese hohe Dosierung behält man für drei Tage bei. An den folgenden Tagen wird die Tagesdosis kontinuierlich reduziert. Die Gesamtdauer der Therapie mit Cortison (Kortison) bei Tinnitus beträgt in der Regel 10 Tage.

Quellen:

Biesinger, E.: Tinnitus – Endlich Ruhe im Ohr. Trias, Stuttgart (2007)

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie: Leitlinie Tinnitus. wewewe.phoniatrie-paedaudiologie.com/Informationen/HoersturzTinnitus/assets/AWMFonline-Leitlinie%20HNO-Tinnitus.pdf (Abruf am 09.12.2009)

Hesse, G.: Tinnitus. Thieme, Stuttgart (2008)

Reiß, M. (Hrsg.): Facharztwissen HNO-Heilkunde. Springer, Heidelberg (2009)

http://tinnitus.thieme.de/tinnitus/cortison-kortison-bei-tinnitus.html

Hallo pricess55,

Deine Frage nach Osteopathie wurde ja schon sehr gut beantwortet.

Auch ich hatte seit fast 3 Jahren auf dem linken Ohr ein Rauschen, was mal stärker und auch mal weniger stark sich bemerkbar machte, je nachdem wie stressig es im Leben zuging. Als die Geräusche zum ersten Mal auftraten, bekam ich Infusionen und auch durchblutungsfördernde Spritzen direkt hinter das Ohr, welche schon schmerzhaft waren aber leider keinen Erfolg brachten. Gute Tipps und Informationen fand ich auch auf folgender Seite

http://www.was-tun-bei-tinnitus.de

Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig weiterhelfen und wünsche Dir alles Gute

Gruß

Jakbob

bringt das was?

Eher nicht!

Der Nachweis der Effektivität der Behandlung in den einzelnen Teilbereichen ist sehr unterschiedlich. So existieren keine aussagekräftigen Studien im Teilbereich der kraniosakralen (schädel-kreuzbeinbetreffenden) Osteopathie, sind für die viszerale (das Eingeweide betreffenden) Osteopathie spärlich und lediglich in der parietalen (nach der Körper- oder Organwand hingelegen) für bestimmte Indikationen in ausreichender Zahl mit hohem Evidenzgrad vorhanden.

Eine neuere große randomisierte kontrollierte klinische Studie verglich Osteopathie der amerikanischen Schule mit Standardbehandlungen bei Patienten mit Rückenschmerzen. Sie kam zu dem Schluss, dass das klinische Ergebnis für beide Gruppen ähnlich ist. Die Evidenz aus klinischen Studien für andere Indikationen ist nur spärlich vorhanden und nicht zwingend.[16]

Review-Artikeln zufolge ergaben sich nur wenige Evidenzen auf den Nutzen osteopathischer Therapieformen bei Kopf- und Rückenschmerz und auch nicht beim Asthma.

Es bestehen Anhaltspunkte, dass auch bei Erkrankungen infolge nicht primär irreversibler Strukturveränderungen wie beispielsweise Dreimonatskoliken und rezidivierender Otitis media mittels viszeraler Osteopathie Behandlungserfolge erzielt werden können.[1]

Osteopathische Behandlungsmethoden sind nicht risikofrei. Insbesondere vorgeschädigte Körperstrukturen können dabei weiter geschädigt werden. Zur möglichst vollständigen Vermeidung von Komplikationen sind daher eine vorausgehende und umfassende ärztliche Untersuchung und Differenzialdiagnose notwendig.

Die Osteopathie wird insbesondere auch aufgrund des in den USA verbreiteten historischen Konzeptes von medizinischer und wissenschaftlicher Seite kritisiert. Beispielsweise gibt es für die angenommene Anregung der Selbstheilungskräfte durch eine Stimulation des Bindegewebes keinen wissenschaftlichen Nachweis.

http://de.wikipedia.org/wiki/Osteopathie_%28Alternativmedizin%29

Bei Tinnitus versagt die so genannte Schulmedizin, während die Osteopathie gute Erfolge zu verzeichnen hat:

http://tinnitus.thieme.de/tinnitus/osteopathie-bei-tinnitus.html

Ergo: Eher doch!

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@lazaro01

Bei Tinnitus versagt die so genannte Schulmedizin

Ein Link auf eine Seite, auf der zu lesen steht, dass man mit Osteopathie einen chronischen Tinitus mitunter gut behandeln kann (vorausgesetzt, er steht in Zusammenhang mit der Halswirbelsäule), ist kein Beleg dafür, dass die sogenannte Schulmedizin bei Tinitus versagt.

Das gilt besonders dann, wenn auf derselben Internetseite folgendes steht:

Um eine möglichst gute Wirkung des Cortisons (Kortisons) zu erzielen, wird das Medikament bei der Behandlung des Tinnitus direkt in die Blutbahn (intravenös) verabreicht, beispielsweise in Form von Injektionen („Spritzen“) oder Infusionen („Tropfbehandlung“). Die Wirksamkeit dieser Maßnahme ist eindeutig belegt.

http://tinnitus.thieme.de/tinnitus/cortison-kortison-bei-tinnitus.html

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@goldensmily

Dann solltest Du, bitte, lesen, was weiter oben in Deinem Link steht.

Ich zitiere:

"Cortison (Kortison) bei Tinnitus wird von der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie im Rahmen der Leitlinie „Tinnitus“ zur Behandlung akuter und subakuter Beschwerden empfohlen."

Da aber princess55 unter chjronischem Tinnitus leidet, ist das hier irrelevant und eine anhaltende Wirkung nach Absetzen des Cortisons äußerst fraglich.

Es bleibt also dabei: Die Osteopathie ist hier dem Cortison vorzuziehen.

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@lazaro01

Bei Tinnitus versagt die so genannte Schulmedizin

Unsinn, wie man in deinem eigenen Link leicht nachlesen kann.

Ergo: Eher doch!

Eben nicht. In deinem Link steht nur,

Aber auch ein chronischer Tinnitus ist dieser Therapieform mitunter gut zugänglich.

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@lazaro01

Ich zitiere: "Cortison (Kortison) bei Tinnitus wird von der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie im Rahmen der Leitlinie „Tinnitus“ zur Behandlung akuter und subakuter Beschwerden empfohlen."

Gut zitiert aber dasselbe steht in deinem Link bezüglich der Osteopathie bei Tinnitus.

Osteopathie bei Tinnitus

Die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie empfiehlt die manuelle Therapie in ihrer Leitlinie bei akutem und subakutem Tinnitus, wenn die Ohrgeräusche mit Halswirbelsäulenbeschwerden in Zusammenhang stehen.

Es bleibt also dabei: Die Osteopathie hilft bei akutem und subakutem Tinnitus und ist daher hier irrelevant, da es sich ja nach zwei Jahren um einen chronischen Tinnitus handelt.

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@looklucky

Unsinn, wie man in deinem eigenen Link leicht nachlesen kann.

Wo steht da etwas von dauerhafter Heilung?

Na eben. "Mitunter" heißt ja nichts anderes als "gelegentlich" (sprich: mehr als keine Heilung) , während die Schulmedizin bislang keine dauerhafte Heilung von Tinnitus erreichen konnte.

Ergo: Die Osteopathie ist dem Cortison bei chronischem Tinnitus vorzuziehen.

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Hallo, princess,

osteopathische Behandlungen sind in der Regel nicht schmerzhaft, evtl. kann nach der Behandlung ein muskelkaterähnlicher Schmerz auftreten, der aber wieder verschwindet.

Ein Osteopath fragt nach Deinen Beschwerden und untersucht Dich gründlich - mit seinen Händen und mit Blicken.

Dann stärkt er mithilfe verschiedener manueller (mit den Händen) Techniken die Selbstheilungskräfte des Körpers. Oft löst er Blockaden der Gelenke.

Siehe z. B. hier:

http://www.osteoprax.com/html/Osteopathie-Frankfurt/die_osteopathische_behandlung.html

Spritzen bekommst Du beim Osteopathen nicht.

bekomme ich mögilicher weiße spritzen

Was auch immer das sein soll - du bekommst immer nur das, womit du auch klar einverstanden bist.

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