Tinittus und die Kortison Therapie seit 1 Woche verursacht nur Schmerzen?

6 Antworten

Tinnitus kann verschiedene Ursachen und somit viele Therapiemöglichkeiten haben. Hier ein Auszug aus einem Bericht, der mir gute Anregungen gebracht hat: Die erfolgreiche Bewältigung des Tinnitus muß um einen Prozeß des Umerziehens und Wiedererlernens herum stattfinden. Sobald der Tinnitus erst einmal nicht mehr als Bedrohung empfunden wird, wie laut und unangenehm er auch immer sei, kann er abnehmen und in diesen Fällen für lange Zeiträume sogar überhaupt nicht mehr gehört werden. Natürlich sagt sich das alles sehr leicht, und sehr hartnäckig gepflegte Glaubensinhalte sind nicht einfach zu ändern. Die Umerziehung sollte in manchen Fällen durch ein Team von Fachleuten erfolgen, die auf diesem Gebiet schon beträchtliche Erfahrung besitzen. Dem Tinnitusleidenden zu helfen, ein ”Tinnituserfahrener” zu werden, das setzt beim einzelnen Patienten voraus, daß er sich dem Problem seiner Haltung zum Tinnitus mit gesundem Menschenverstand und nicht in blinder Panik nähert. Bei Patienten, die daneben auch noch Angstzustände und Depressionen haben oder vorher hatten, kann das schwieriger sein. Der Umerziehungsprozeß besteht zuerst darin, daß man zu ergründen versucht, wodurch denn nun der Tinnitus tatsächlich ausgelöst wird. Das geschieht wahrscheinlich am besten durch eine genaue Untersuchung durch einen Spezialisten, gefolgt von einer gründlichen Erklärung, was im Ohr und im Gehirn vorgeht bei der Entstehung des Ohrgeräusches. Eine anschließende Testung durch ein bioelektronisches Verfahren wie Elektroakupunktur, BFD oder anderen Verfahren wie Biotensor, Kinesiologie usw. wird durch eine Beratung durch Fachpersonal dazu beitragen, eine fest behauptete Meinung abzubauen, der Tinnitus sei eine bedrohlich und unangenehme Sache, die nicht verändert werden kann (Literaturempfehlung und Diagnosehilfen beim Verfasser erhältlich). Es ist doch grundsätzlich so, daß jeder immerwährende Störreiz im allgemeinen zu einem Gewöhnungsprozeß führt, wobei das Individuum immer weniger auf den Reiz reagiert, so lange dieser nicht eine besondere Bedeutung hat. Der Gewöhnungsprozeß kann durch eine Art spezifischer Tinnitusberatung gefördert und auch unterstützt werden durch das Tragen von Hörgeräten, die einen selbst geringen Hörverlust ausgleichen, und auch durch Tinnitusmasker. Tinnitusmasker, deren Nützlichkeit ursprünglich im Verdecken des Tinnitus gesehen wurde, werden nun beim Prozeß der Gewöhnung eingesetzt. Dabei können nach den Beobachtungen viel bessere Resultate erzielt werden, wenn der Tinnitusmasker nur sehr leise eingestellt wird und der Tinnitus selbst daneben noch gehört werden kann. Zur Erleichterung der Umerziehung und Gewöhnung sind zwar Teams von Fachleuten nötig, aber viel kann auch vom Einzelnen getan werden. Die Erkenntnis, daß der durch den Tinnitus verursachte Kummer zu großen Teilen ein Defekt der Wahrnehmung und der Zuordnung ist und daß dem durch eine veränderte Haltung gegenüber dem Tinnitus abgeholfen werden kann, hilft oft schon. Die Wahrnehmung des Tinnitus und seine Interpretation durch das Individuum zu ändern, das scheint im Moment eine der aussichtsreichsten Bewältigungsstrategien zu sein, die wir haben. Wenn du den gesamten Text möchtest, sende mir deine E-mail-Adresse an : chiliheadz@freenet.de, dann kann ich dir nähere Fragen beantworten, Texte und Links zu diesem Thema senden und auch meine Telefonnummer mitteilen. Ich hoffe, es hilft dir weiter! Liebe Grüße, Chiliheadz.

Unbedingt diese Behandlung ausschleichend beenden! Tinnitus ist ein Ohrgeräusch, welches nicht! im Ohr entsteht, es entsteht im Kopf und ist mit durchblutungsfördernden Medikamenten lediglich an der Oberfläche behandelbar. In der Regel tritt durch Placebo-Effekt eine Minderung des Geräusches auf, in den seltesten Fällen eine Spontanheilung. Ich habe meinen Tinnitus, als Folge eines Hörsturzes, seit 1995 auf beiden Ohren, mal mehr, mal weniger. Bei einem Spaziergang auf dem Deich an der Nordsee war er plötzlich weg. Das hat mich so erschrocken, dass er eine halbe Stunde später wieder da war.

Hallo Saman 2128,

ich habe auch seit Samstag einen Tinnitus :-( Blöderweise bin ich erst Mittwoch, also gestern zum Arzt gegangen. Jetzt mache ich auch die Kortisontherapie. Habe heute die zweite Dosis gespritzt bekommen. Ich bekomme das nur 3 Tage je, 250mg. Dann ab Samstag bekomm ich laut Plan gar nichts mehr. Ist das dann auch gefährlich, wenn ich von 250 mg auf gar nichts mehr aussteige? Hat es denn bei dir schon geholfen? Bei mir noch nicht...

LG Lisa

Hörsturz mit Taubheit - nach drei Kortisonbehandlungen jemals Besserung?

Ich hatte letzte Woche einen schweren Hörsturz im rechten Ohr. Mein Gehör ist komplett weg. Ich bin sofort am nächsten Tag in eine Klinik eingewiesen worden und bekam am selben Abend noch eine Kortison 250 mg Infusion, insgesamt drei Tage lang, dann wurde ich entlassen. Gestern fühlte sich mein Ohr irgendwie besser an, hörte zwar immer noch nicht, aber es drangen schon die hellen Töne etwas besser durch.

Heute beim Aufwachen war alles total anders, wieder dieses Watte- und Druckgefühl im Ohr, als wenn ein erneuter Hörsturz statt gefunden hat.

Wie lange wirkt diese Infusion eigentlich? Kann das sein, dass die Wirkung nachgelassen hat und ich tatsächlich einen erneuten Hörsturz bekommen habe oder ist das normal, dass es ein Auf und Ab gibt? Der Tinnitus ist übrigens auch lauter geworden.

Meinen nächsten Termin beim HNO habe ich erst Anfang nächster Woche, mich wundert, dass das nach einem Hörsturz keine Eile mehr hat. Was kann ich noch tun? Gibt es irgendwas, was die Innenohrdurchblutung fördert?

Was ist besser, soll ich mein kaputtes Ohr vor Geräuschen schützen oder nicht?

Wie ist das übrigens mit der Bezahlung durch die Krankenkasse? Da ich als Notfall in die Klinik eingewiesen wurde, werden wohl zumindest diese drei Infusionen übernommen. Wie ist das mit weiteren? Wenn der HNO-Arzt meint, es seien noch welche erforderlich?

Fragen über Fragen. Ich bin im Moment etwas depressiv und überfordert. Ja, ich hatte Stress in letzter Zeit, aber ich habe auch schon seit Monaten Nackenschmerzen, die Ärzte meinten aber, eine Taubheit hat nichts mit dem Nacken zu tun, da könnte man höchstens einen Tinnitus bekommen, aber keine Taubheit.

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Kortison bei Tinnitus - bringt das was? Welche Risiken/Nebenwirkungen

Hallo, ich habe seit 3 Tagen einen Tinnitus. Ich soll jetzt 4 Tage Kortison einnehmen, beginnend mit 200 mg, danach 150, 100 und 50 mg. Das sind sehr hohe Dosen und mir kommen Bedenken wegen der Nebenwirkungen/Risiken. Hat ja jemand Erfahrungen. Für Hinweise bin ich sehr dankbar. Viele Grüße Rheinkiesel

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Warum muss man in einer psychosomatischen Klinik seine Tabletten absetzen?

Ich bin 18 Jahre alt und nehme zur Zeit 5 mg Escitalopram morgens, 50 mg Opipram abends und 1 h vor dem Schlafen 25 mg Opipram. Nächste Woche werde ich in eine psychosomatische Klinik gehen. Dort soll ich meine Tabletten ausschleichen. Wisst ihr warum man das machen muss? Ich kann mir nämlich nicht vorstellen meinen Alltag ohne AD zu bewältigen, obwohl ich gerade Zuhause bin und nicht in die Schule gehe.

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