Tierversicherung Voll für Hund. Wie hoch sind die Kosten?

8 Antworten

Tierversicherung, da ist das Tier versichert, also seine Krankenkosten.

Wichtiger ist eine Tierhalterhaftpflichtversicherung. Die ist für dich. Falls dein Hund mal in ein Auto rennt und du nicht die Reparaturkosten bezahlen willst. Geht auch mit Radfahrern, die über deinen Hund stürzen. Das kann richtig teuer werden. Die Versicherungssummen beginnen bei 5 Mio€ und open End. Beitrag etwa 50€/Jahr für einen Hund. (Kein Listenhund)

Krankenversicherung hm. Kommt auf die Rasse an. Bei Möpsen, kleinen Bulldoggen, Dobermännern, Doggen, Pekinesen, Wolfshunden und anderen anfälligen Rassen, könnte man darüber nachdenken. Jedoch sollte dir eines klar sein, die Versicherung will an jedem Vertrag verdienen. Heikle Sachen sind meistens ausgeschlossen oder nicht im Vertrag enthalten. Klar bekommst du für 15€ monatlich irgendwas, aber viel kann nicht versichert sein oder mit hoher Selbstbeteiligung. Das Doofe am Kleingedruckten ist, daß die Kunden zugeschüttet werden mit Sachen die versichert sind und garnicht merken wenn etwas wichtiges fehlt.

Und nach einer gewissen Anzahl Tierarztrechnungen wird dir gekündigt. Die Schmerzgrenze ist unterschiedlich hoch bei den Gesellschaften.

Wenn du schon so einen Vertrag abschließt, dann bitte bei einem Versicherungsmakler. Der hat den Überblick über die Tarife in seinem Pc.

Eine Vollversicherung kostet ab 50 Euro monatlich aufwärts.

Eine OP-Kosten-Versicherung ist schon ab 15 Euro zu haben.

Aus meiner Erfahrung heraus reicht letztere aus, das bisschen, was ein Hund sonst im Jahr kostet, kann ich locker stemmen.

Unsere verstorbene Schäfine hatte eine Autoimmunerkrankung, auch diese Behandlungskosten konnte ich aus dem Laufenden bezahlen.

Es ist auch eine Mentalitätsfrage, was man möchte. Mit einem Vollkaskobewusstsein wird es teuer.

Das ist sehr unterschiedlich, sowohl von den Beträgen her als auch davon, was wirklich abgedeckt ist.

Ich habe mich damals für meinen Hund (Weiße Schäferhündin) erkundigt, für 60€ im Monat war echt wenig drin, praktisch nur unverschuldete Unfälle mit angeleimtem Hund und nicht als rassetypisch eingestufte Erkrankungen.
Alle Arthrose, Arthritis, Gelenke und Rücken betreffenden Geschichten waren ausgenommen, also genau das wovor man bei größeren Hunden etwas Angst hat.

ich habe dann keine Versicherung abgeschlossen und in 10 jahren weniger asl 1000€ beim TA gelassen ;)

Die Haftpflicht brauchst Du sowieso. Je nach anbieter irgendwas zwischen 50 und 70 Euro im Jahr.

Kranken- (15-25 € monatlich) oder OP-Versicherungen (ab 50 € monatlich, Beträge steigen mit zunehmendem Alter) muss man auf jeden Fall vergleichen. Oft werden nur Tiere bis zu einem bestimmten Alter versichert, Vor- und Nachsorge nur bis zu X Tagen Abstand zur OP und solche Klauseln.

Ich habe mir das für meine erste Hündin überlegt.
Letzendlich ist sie in der Klinik gestorben, bevor die OP überhaupt spruchreif war. Die 2800 Euro wären nicht übernommen worden.

Mein Tipp: Leg Dir lieber einen festen Betrag monatlich zur Seite. Da läufst Du besser mit.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Seit 20 Jahren im Bereich Rettungshunde tätig und Tierhalter

Eine Unfallversicherung beim Hund kenne ich jetzt keine.

Pflicht ist eine Hundehalterhaftpflicht - die ist ca. 50 Euro im Jahr (wenn das kein Listenhund ist).

OP Versicherungen sind teuer und sind um die 200 Euro im Jahr zu haben, decken aber nur OP s ab und auch nur die die erst in 2 Jahren notwendig werden, da diese Versicherungen Vorlaufzeiten bis zu 2 Jahren haben (mit kleinen Ausnahmen).

Eine Krankenversicherung ist sehr teuer und macht nach meiner Rechnung gar keinen Sinn. Wenn es eine ist, die auch vorbeugende Maßnahmen mit einschließt ist sie meist nicht unter 300 Euro im Jahr zu haben. Wenn man aber die 300 Euro im Jahr immer Spart und die Krankheitskosten selber zahlt, ist meist mehr übrig, als wenn man die KV zahlt.

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