Tierphysiotherapeut und eigenes Pferd?

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3 Antworten

Falscher Werdegangansatz.

Erst mal mußt du Physiotherpeut für Menschen lernen, dann kannst du auf Tiere umsatteln. Eine TMF kann diese Fortbildung nicht machen, dann müsstest du zwei Ausbildungen machen und das wäre unnütz.

Und ja man kann sich sehr gut ein Pferd davon leisten, auch einen Porsche Cayenne und ein schönes Einfamilienhaus - so zumindest meine Pferdephysiotherapeutin, die unsere Pferde behandelt.

Ob du allerdings Zeit für dein eigenes Pferd hast steht auf einem anderen Blatt.

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Eher nicht. Es sei denn, Du wirst eine Korriphäe auf dem Gebiet. Allerdings hat man dann mit großer Wahrscheinlichkeit nicht genügend Zeit , um sich an seinem Pferd  zu freuen.

Kommr aber ja auch immer alles auf Deine weiteren Lebensumstände und Bedürfnisse  an. Das kann man nie alles so generell wissen.

Eine Ausbildung in einem Beruf, der einem liegt, ist bestimmt nicht der schlechteste Start in ein gelungenes Leben :-)

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friesennarr 08.03.2016, 14:08

Unsere Pferdephysio nimmt 180 Euro für jedes mal wo sie da ist - also ich glaube schon das sich das lohnt.

Fahrgeld muss ich ja noch extra zahlen (10 Euro). Sie ist in der Regel wegen mehreren Pferden im Stall und pro Pferd arbeitet sie ca. 1 bis 1,5 Stunden.

Bei 3 Pferden ist sie ca. 5 - 6 Stunden da incl. Anfahrt und Abfahrt.

570 Euro für 5 bis 6 Stunden - abzüglich ihrer Nebenkosten, komme ich auf einen Reinverdienst von 300 Euro an diesem Tag - das mal 5 ist 1500 Euro in der Woche. Geht es irgendwo noch besser?

Klar, man muß gut sein, damit man auch gefragt ist. Aber wenn man mal einen guten Kundenstamm hat, dann wird man weiterempfohlen und man kommt ganz gut ohne Werbung klar.

Ist man schlecht, da brauch ich dann nix mehr drüber zu sagen, oder?

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Wer gut ist in seinem Job und in einer Gegend lebt, wo landwirtschaftliche Nutzflächen und damit eben auch Pferde einstellen und Heu und Hafer produzieren günstig sind, wird sich immer ein Pferd leisten können, ob als Bäcker oder Jurist. Es kommt natürlich auch drauf an, welche "Stallkategorie" man möchte. Wenn einem ordentlich Bewegung und Luft, gutes Heu und eine Herde für's Pferd reicht, zahlt man weniger als wenn einem vergoldete Halfterhaken wichtig sind, man ohne Trainingsanlage speziell für eine Disziplin nicht zurecht kommt etc.

Wenn man einen Beruf nur wegen der Verdienstaussichten wählt, der einem so gar nicht liegt, wo man sich trotz guter Kenntnisse vielleicht nicht wirklich wohl fühlt, dann wird man auch keinen Erfolg haben und letztendlich weit unter dem Durchschnittseinkommen landen.

Du kannst auch das Pech haben, Deinen Traumberuf zu lernen und ausgerechnet in einer Zeit abzuschließen, wo der Markt dermaßen übersättigt ist mit Leuten dieser Ausbildung, dass nur die wenigsten Fuß fassen können.

Man steckt nicht drin, also such Dir das aus, womit Du bis zum Rentenalter glücklich sein kannst und versuch, dort einfach fachlich so gut zu sein, dass man Dich anderen vorzieht.

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