Tierhaltungsklausel (Hunde)

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8 Antworten

das sind korrekte formullierungen.

wenn z.b. ein hund angeschafft wird und nachbarn sich über lautes bellen beschweren, kann die tierhaltung widerrufen werden. damit entsprechen die formullierungen gängiger rechtsprechung.

wenn ihr den mops anschafft, ist der vermieter sauer, aber er kann nichts dagegen machen. aber wenn nachbarn sich beschweren kann er die hundehaltung verbieten und in der konsequenz bei weigerung kündigen.

Das solltest du meinem Vermieter mal erzählen, der wäre froh. Er hat auch versucht meinen Hund zu verbieten und hat es seit ca. 10 Jahren nicht geschafft.

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@jennyblomma

wenn ich das deinem vermieter erzähle, findet er einen nachbarn der sich beschwert..

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@Obelhicks

eben. ist doch gut dass sich nicht jeder damit auskennt. die präzisere antwort hat übrigens malkia gegeben, aber ich glaube meine ist leichter zu verstehen.

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@Obelhicks

jetzt ist mal eben der komentar von jennyblomma verschwunden, den ich zuletzt komentiert habe.

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@Obelhicks

Wieso, der ist doch noch da. Und ja, es gibt Nachbarn die sich über meinen Hund beschwert haben, beweisen konnten sie aber nichts. Also lebt der Hund immer noch in meiner Wohnung.

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Kleintiere sind immer erlaubt. Katzen und Hunde gehören laut Mietrecht nicht dazu. Es bedarf bei letzteren der Zustimmung des Vermieters.

Mietvertrag erlaubt die Tierhaltung: In diesem Fall darf der Mieter übliche Haustiere wie Hunde, Katzen oder Vögel halten. Ungewöhnliche Tiere, wie Gift- und Würgeschlangen zählen aber nicht dazu.

Der Mietvertrag verbietet die Tierhaltung: Steht im Mietvertrag, dass der Mieter keine Hunde oder Katzen halten darf, dann gilt das auch.

Enthält der Mietvertrag aber das uneingeschränkte Verbot jeglicher Tierhaltung, ist diese Vereinbarung unwirksam, weil dann auch Wellensittiche oder Goldhamster verboten wären. Bei dieser unwirksamen Klausel, darf der Vermieter eine Hundehaltung nur dann verbieten, wenn er konkrete Störungen durch das Haustier nachweist.

Wenn der Mietvertrag die Zustimmung des Vermieters verlangt: Steht im Mietvertrag: "Für jede Tierhaltung bedarf es der Zustimmung des Vermieters", dann steht es dem Vermieter grundsätzlich frei, ob er die Tierhaltung duldet oder nicht.

Hält der Mieter verbotenerweise Hund oder Katze, dann darf ihm der Vermieter deswegen allein in der Regel nie kündigen. Weigert sich der Mieter, das Tier abzuschaffen, weil er sich im Recht glaubt, dann muss er auf Unterlassung klagen. Etwas anderes gilt nur, wenn das Tier erheblich stört oder gefährlich ist und der Mieter nichts dagegen tut, obwohl er dazu aufgefordert wurde.

Halten bereits mehrere Familien im Haus einen Hund oder eine Katze und geht der Vermieter willkürlich nur gegen einen von ihnen vor, dann handelt er rechtsmissbräuchlich, d.h., er muss dem Mieter den Hund erlauben (LG Berlin WM 87, 213; LG Hamburg WM 82, 254; usw...).

ausführlich wie immer...DH

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Hey Danke für diese ausführliche antwort. nur leider hat sie mir überhaupt nicht geholfen - es handelt sich hierbei um die obengenannte Klausel! Aber trotzdem Danke.

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Sie widersprechen sich nicht. Der Vermieter hält sich die Möglichkeit offen Tierhaltung zu untersagen.So könnte er der Haltung von 100 Meerschweinen verbieten.Und der Hundehaltung in Eurem Falle eben auch.Die Klauseln widersprechen keinem mir bekannten Gesetz.

Der Vermieter hat sich mt dieser Klausel das Recht auf Ablehnung der Tierhaltung gesichert. Ich frage mich, warum ihr einen Vertrag unterschreibt, wenn ihr doch alles in Frage stellt. Ein Vertrag ist dazu da, eingehalten zu werden. Davon mal abgesehen, in so eine kleine Wohnung gehört kein Hund.

Die Wohnung ist nicht zu klein. Es ist eine Maisonetten Wohnung: unten 43 qm oben 20 qm = 63 qm . Also passts ! Des Weiteren sind wir ja nur Abends zuhause :) Aber trotzdem Danke!

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der Vermieter hat das letzte Wort, eine Katze ist doch erlaubt, bei Hunde sagen viele nein, weil das Bellen stören könnte, Kleintiere wie Hamster sind immer erlaubt.

Ob ein kleiner Hund so einfach verboten werden kann wenn Katzen erlaubt sind, na ja. Du solltest mal beim Mieterverein nachfragen um auf Nummer sicher zu gehen.

eine wirklich hilfreiche antwort. danke, daß du uns an deinen enormen sachkenntnissen teilhaben lässt.

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@jennyblomma

ja, ich war beim Mietverein. Laut dieser Klausel darf der Vermieter mir die Hundehaltung nicht verweigern sofern der Hund nicht negativ auffällt und artgerecht gehalten wird. Der Vermieter bekommt nun einen Brief vom Mietverein :)

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du musst dein tier der hausverwaltung anzeigen.

und wenn es keine hausverwaltung gibt?

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@Obelhicks

Mein Gott, dann eben dem Vermieter. Was sollen denn diese blöden Kommentare?

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