Tiere töten ok, Menschen töten nicht ok?

22 Antworten

Es gibt bei Tieren das extreme/kranke Töten und das Töten.

extreme/kranke: Menschen lassen Tiere leiden, um sich daran zu erfreuen. Gilt es als Mord, tauscht du das Tier einfach durch den Menschen. Also Mensch erfreut sich daran, Mensch leiden zu lassen. beides ist für mich eine Störung der Psyche.

Töten: Mensch tötet Tier um zu überleben. Im Grunde genommen ist das ja auch in Ordnung, denn schon früher waren bestimmte Tiere Nahrung. Jedoch geht es ins extreme Töten sehr nah über (siehe Massentierhaltung, etc...).

Da nun das Töten an sich getrennt wurde, eine Analyse:

• Der Mensch tötet aus Leidenschaft, um seine Macht auf der Welt auszuüben. Das bedeutet, der Mensch ist von seiner Sichtweise aus, das einzige Geschöpf dass den Wert zu leben besitzt.

• Tiere sind Individuen die dem Menschen zu Nutze fallen (siehe Haustiere, Nutztiere, etc.) Also werden die Tiere wieder in eine Kategorie der machtlosen verteilt.

Analyse der Verhalten:

• Tiere töten das nötigste, das ist in meinen Augen okay.

• Menschen töten aus Macht (siehe Kriege), aus Leidenschaft (siehe Morde) oder aus begier (siehe massentierhaltung oder Quälerei)

Fazit:

der Mensch sieht sich selber als bessere Spezies an, ist es aber nicht. Tiere, Beispiel verwahrloste Hunde die misshandelt werden, haben in den Augen des Menschen nur so lange das Recht zu leben, wie es dem Menschen passt. Gibt Sinn, denn einer muss die Nahrungskette übernehmen oder? Falsch. Mensch als Abbild Gottes? Hat Gott nicht geschaffen? Wieso nehmen wir dann? Wieso stellen sich Menschen in die Rolle Gottes um Leben zu nehmen? (Mord)

Tiere töten nicht nur das nötigste, nennt sich Surplus Killing oder Blutrausch einfach googeln.

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Klar kann man Menschen essen, in einigen Kulturen ist/war Kannibalismus auch vertreten.

Das ist wohl einfach historisch so gewachsen.

Menschen als "intelligenter" anzusehen empfinde ich auch als anmaßend.

Dennoch gibt es in der Natur die Devise "Fressen oder gefressen werden" - wir sind nun mal Allesfresser, von daher scheint es naturbedingt legitim zu sein das wir auch Fleisch essen. Ob das moralisch vertretbar ist muss jeder selbst entscheiden - ich selbst habe da eine relativ zwiespaltige Meinung.

Habe die Frage korrigiert. Klar KANN man, man sollte nur nicht (wegen Gesundheit).

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@sabine097

Das wäre allerdings das erste Mal das ich davon höre das Fleisch vom Menschen schlechter wäre als von anderen Tieren.

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@phiLue

Es ist an sich nicht schlechter, hat aber laut versch. Quellen viele gesundheitliche Folgen, v.a. wegen dem hohen Fettanteil und der Möglichkeit von Krankheitsübertragungen.

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Wir finden halt die eigene Spezies wichtiger, das ist auch verständlich.
Wir bevorzugen zuerst uns selber, die eigene Familie, die eigene Spezies, den eigenen Staat, die eigene Religion, den eigenen Fussballclub, u.sw., u.s.w.
Und alle anderen kommen halt nachher, das heisst nicht, dass sie weniger wert sind, sondern nur dass unser Herz halt weniger an ihnen hängt. Das völlig normal. 

Permanent werden Menschen getötet, sie werden nur normalerweise nicht gegessen, um die Gefühle anderer Menschen nicht zu beleidigen!

Tiere werden noch mehr gehalten und getötet, aber da vergiessen wir nur eine Träne, wenn uns dann Tier bekannt war!

Bei Tieren ist es akzeptiert, weil wir sie nicht selbst töten müssen, jemand anderes, den wir nicht kennen, macht das für uns.

Du siehst dann nur das leckere Steak auf deinen Grill. Da kannst du kein Leid sehen, also ist es OK.

Letztlich werden nur tote Kadaver verzehrt, also Körper, die vorübergehend einen Inhaber hatten, der sich nun einen neuen Körper suchen muss.

Im Endeffekt ist es also egal, weil niemand, niemals, wirklich stirbt. Aber das ist die hohe Schule, du bist noch in der Empörung, das ist gelenkt und nicht wichtig!

Komme aus der Vorschule um eingeschult zu werden, dann können wir weiterreden!

Gott hat uns das Essen von Tieren erlaubt. Das Morden von Menschen hat er verboten:

“Alle Tiere, die am Leben sind, können euch als Nahrung dienen. So wie ich euch die grünen Pflanzen gegeben habe, gebe ich euch auch sie. Nur Fleisch mit seinem Leben — seinem Blut — dürft ihr nicht essen.“ (1. Mose 9:3)

„Wer das Blut von Menschen vergießt, dessen Blut wird durch Menschen vergossen werden, denn Gott hat den Menschen in seinem Bild gemacht.“ (1. Mose 9:6)

Gott hat also den Menschen über das Tier gestellt. Er hat aber auch Gesetze erlassen, die uns dazu auffordern, das Tier zu hegen und zu pflegen. Wir dürfen das Tier nicht quälen.

Hier einige Beispiele:

— Gott verbot, mit einem Stier und einem Esel zusammen zu pflügen, denn dann hätte das kleinere Tier leiden müssen (5. Mose 22:10).

— Die Sabbatruhe galt auch für die Tiere (2. Mose 23:12).

— Dem Stier, der Getreide drosch, durfte das Maul nicht verbunden werden. Es wäre grausam gewesen, ihn diese Arbeit tun zu lassen, ohne es ihm zu ermöglichen, etwas von dem Getreide zu fressen (5. Mose 25:4).

— Ferner sagte Gott: „Ein guter Mensch sorgt für seine Tiere, aber die Bösen gehen grausam mit ihnen um“ (Spr. 12:10).

Das zeigt deutlich, dass die Tiere Gott nicht gleichgültig sind.

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