Darf der Vermieter Tiere in der Mietwohnung verbieten?

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11 Antworten

Es kommt auf den Mietvertrag an. Wenn die Erlaubnis zur Tierhaltung der Zustimmung des Vermieters bedarf, kann der Vermieter die Haltung eines Hundes untersagen. Er muss es nur gut begründen können.

Die Tatsache, dass bereits 3 Katzen in der Wohnung gehalten werden, hält als Begründung vor jedem Gericht stand.

Übrigens kann man auch ohne Hund bissle mehr raus und was soll nen Kind bitte üben?

Für mich liest sich das so, als wolle man sich erst mal einen Hund anschaffen und an dem Verantwortung und Erziehung üben, bevor man sich ´n Kind anschafft. :-)

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@TrudiMeier

Guter Gedanke. Man übt an einem Hund, wie man mal ein Kind erzieht oder sollte man eher sagen "dressiert".

Klar, auch ein Kind muss bald stubenrein werden, an der Leine laufen lernen, immer schön aufs Wort oder Pfiff gehorchen usw.

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@bwhoch2

Naja, ist doch aber logisch: Wenn sie schon mit einem Hund nicht fertig werden, wie sollten sie es dann mit einem Kind schaffen? Einen Hund kann man wieder abgeben, notfalls ins Tierheim - aber ein Kind kannste nicht zurückgeben - das bleibt dir erhalten! :-)

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Aber selbstverständlich darf der Vermieter euch das verbieten, solange er sein Verbot vernünftig begründen kann. Und das kann er garantiert. Ihr habt schon drei Katzen - ich denke, das ist als Begründung ausreichend. Einen Zoo muss kein Vermieter dulden. Auch wenn der Mieter über euch einen Hund hält, für dich ist das völlig irrelevant. Kein Vermieter ist gezwungen, alle Mieter gleich zu behandeln.

Was euer Vermieter anderen Mietern erlaubt und was nicht, hat euch nicht zu interessieren. Bindend ist für euch einzig und allein euer Vertrag.

Tierhaltung darf nicht pauschal verboten werden, aber wenn es bspw. einen Erlaubsnisvorbehalt gibt, ist der auch zu beachten. Wenn der Vermieter euch nun den Hund verbietet, muss er das lediglich nachvollziehbar begründen - und da ihr schon 3 Katzen habt, ist eine plausible Begründung nicht weit hergeholt. Eine Wohnung ist kein Zoo.

Ein Aufpreis für Hundehaltung - das hab ich noch nie gehört und das halte ich für nicht rechtens, oder zumindest für sehr seltsam.

Ein pauschales Verbot (z.B.im Mietvertrag) wäre nichtig, aber mit einer guten Begründung darf er die Haltung verbieten, auch dann, wenn er es anderen Mietern erlaubt hat. Ob die Haltung von Katzen als Begründung ausreicht, wie hier behauptet wurde, müßte ggf. ein Gericht klären - ich sehe darin keine sinnhafte  Begründung eines Verbotes.

Nein, darf er nicht. Nach neuem Gesetz darf ein Vermieter von vornherein keine Haustiere grundsätzlich verbieten. Wenn das Tier angeschafft wurde und eine große Lärm- und/oder Geruchsbelästigung für die Nachbarn darstellt, darf er die Tierhaltung im Nachhinein verbieten.
Ich beschäftige mich zurzeit selbst mit dem Thema, da ich mit Hund ausziehen möchte. Die Informationen habe ich schon von mehreren Immobilienmaklern bekommen - ich wohne in Hamburg, bin mir aber sicher, dass das Gesetz Deutschlandweit gilt.

Es handelt sich hier nicht um ein grundsätzliches Verbot!

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Nach neuem Gesetz...

Na auf das Gesetz bin ich mal gespannt...

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Ich weiß zwar nicht, wie groß eure Wohnung ist, aber drei Katzen reichen schon, wie ich finde. Ich nehme an, dass dem Vermieter die Anzahl der Haustiere zu hoch wird. Würde mich als Vermieter ebenso stören. Und dann noch einen Hund DAZU? So begann schon oft "animal hoarding".

jetzt wollen wir noch nen Hund um bissle mehr raus zu kommen und Übung für nen Kind

Das ist ein Witz! Ô_o

Schau zur Sicherheit mal in den Mietvertrag wie das mit der Tierhaltung geregelt ist,aber grundsätzlich ist die Wohnung sein Eigentum und er kann damit quasi machen,was er möchte (um es mal etwas harsch auszudrücken).

Allerdings sollte er auch eine Begründung liefern,warum er euren Nachbarn einen Hund erlaubt und euch nicht.Hakt da mal nach.

Na, das liegt doch auf der Hand. Der FS hat drei Katzen, das reicht als Begründung völlig aus.

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@TrudiMeier

Ob das eine ausreichende Begründung ist, müßte ein Gericht klären. Ich sehe darin keine Begründung.

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@Bitterkraut

Ja, natürlich. Auch mit sowas kann man ein Gericht beschäftigen. Dabei sagt einem doch schon der gesunde Menschenverstand, dass eine Wohnung kein Stall ist und wenn schon drei Katzen erlaubt wurden, ist das doch schon Zumutung genug.

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Wenn die Wohnung vermietet ist,kann der Vermieter damit sicher nicht machen was er will. Auf welchemPlaneten lebst du denn?

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@Bitterkraut

Wenn die Wohnung vermietet ist,kann der Vermieter damit sicher nicht machen was er will.

Unsere Wohnung ist auch vermietet. An uns. ^^ Trotzdem steigen im Moment die Mieten, bis zum geht nicht mehr. Dem zu Folge, müsste es doch auch hier so sein, dass der Vermieter "nicht einfach machen kann, was er will", da es ja nicht im Mietvertrag vereinbart war. Oder ist das jetzt etwas anderes? Wenn ja, was?

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@Hyaene

Wie oft und wieviel die Miete steigen darf, ist gesetzlich geregelt. Das gilt natürlich nur für laufende Verträge, bei Neuvermietung ist das anders.

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@Bitterkraut

Wie meinst du das mit der "Neuvermietung"? Daraus wird doch auch mal ein "laufender Vertrag". 

Und ist es dann nicht auch, was Haustiere angeht, gesetzlich geregelt, dass der Vermieter das selbst bestimmen darf? Also auch Grenzen setzen darf? So hätte ich es nämlich gedacht (nicht gewusst). Denn ansonsten könnte doch jeder machen, was er will und wenn er sich 8 Hunde hält. ^^

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@Hyaene

Bei einer Neuvermietung kann die Miete neu in fast beliebiger Höhe (Solange es kein Wucher ist) festgesetz werden. Informier dich doch einfach mal über Mietrecht..

Und bleib einfach bei der Sache, mein Kommi hat sich auf die von dir genannte Mieterhöhung bezogen. Tut mir leid,wenn du dem Thread nicht folgen kannst...

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Allerdings sollte er auch eine Begründung liefern,warum er euren Nachbarn einen Hund erlaubt und euch nicht.

Ob die Nachbarn einen Hund haben oder nicht, ist vollkommen irrelevant. Wichtig ist nur, dass dem Fragesteller gegenüber plausibel begründet wird, warum der Hund nicht erlaubt ist. Da schon 3 Katzen vorhanden sind, ist eine nachvollziehbare Begründung kein Kunststück: Eine Wohnung ist kein Zoo!

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er darf nicht dem einen einen hund erlauben und dem andern nicht.

allerdings - er kann verlangen, dass ihr im gegenzug die katzen abschafft. der vermieter kann die tiere mengenmässig "begrenzen".

und ein hund ist was ganz anderes als ein kind. und nicht zum "üben" für ein kind. wenn ihr das als argument genannt hab, kann ich den vermieter nachvollziehen.

er darf nicht dem einen einen hund erlauben und dem andern nicht.

Selbstverständlich darf er, wenn er die Ablehnung nachvollziehbar begründet.

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Es reicht, wenn er sagt 3 Katzen UND ein Hund sind einfach zu viel. 

zuviel wofür? Ich halte  das nicht für eine sinnvolle Begründung.

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@Bitterkraut

Es reicht aber, wenn der Vermieter es für eine ausreichende Begründung hält.

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@DerHans

Nein, es reicht dann,wenn ein Gericht es für eine ausreichende Begründung hält.

Und mit Animal-Hording hat das garnix zu tun.

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@Bitterkraut

Naja, ich finde es ein bisschen viel für eine Wohnung. Ein bisschen Hygiene sollte wohl auch noch vorhanden sein, sowie genug Platz für die jeweiligen Haustiere. ;-) 

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Nein wenn er euren Nachbarn einen Hund erlaubt muss er auch euch einen erlauben. Aber kurz ein Hund ist keine Übung für ein Kind und eure Katzen freuen sich sicherlich nicht über einen Hund.

Noch etwas ein Vermieter darf für einen Hund keinen Aufpreis verlangen wie frech ist das denn.

Kein Vermieter ist gezwungen alle Mieter gleich zu behandeln.

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@TrudiMeier

Und warum nicht bitteschön man kann als Vermieter nicht dem einen was erlauben und dem nebenan nicht nur weil ihm das Gesicht gerade nicht gefällt. 

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@Zuhzu

Weil der nebenan schon drei Katzen hält?  Oder weil in dem Wohnblock schon 10 Hunde gehalten werden?  Es gibt hundert und einen Grund!

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@TrudiMeier

Es gibt viele Rechte für einen Vermieter aber auch für Mieter.

Und zudem hat es mit den Katzen nichts zu tun.Entweder es ist Tierhaltung erlaubt oder nicht steht auch oft im Mietvertrag.

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@Zuhzu

ein pauschales Verbot im Mietvertragwäre nichtig. Unzulässig.

Zig Antworten und Kommis und keine hat ne Ahnung von der Materie.

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Nein wenn er euren Nachbarn einen Hund erlaubt muss er auch euch einen erlauben.

Wo steht das?

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Diese Antwort von Zuhzu ist schlicht falsch. Es gibt kein Gleichbehandlungsgebot für Mietparteien eines Hauses.

Der Vermieter kann die Miete ganz normal erhöhen. Als Grund muss er nicht den erlaubten Hund angeben. Er könnte aber beispielsweise den Mietern erklären, dass er einverstanden ist, dass sie sich einen Hund anschaffen, wenn sie im Gegenzug bereit sind, eine Mieterhöhung um 15 € ohne großes Gedöns zu akzeptieren.

Das nennt man dann Geschäft und nicht Preis für irgendwas.

Sollten sich die Mieter jedoch weigern, die Erhöhung zu akzeptieren, gibt es eben nicht die Erlaubnis und die Mieter können dann versuchen, die Erlaubnis einzuklagen.

Unabhängig aber davon würde ich als Vermieter dann eine Mieterhöhung um 30 € ganz normal verlangen, sofern der Spielraum dafür vorhanden ist.

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@bwhoch2

Wenn du meinst das du mehr Ahnung hast wie ich dann bitte, ich weis nicht was das soll. Und zudem ist es von Ort zu Ort verschieden, bei uns ist das eben nicht so.

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@Zuhzu

Nein,das ist nicht von Ort zu Ort verschieden. Mietrecht ist Bundesrecht, da kann nicht jedes Dorf eigene Gesetze erlassen.

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@Bitterkraut

Das stimmt nicht und jetzt lase es gut sein, ich bin nicht zum streiten auf der Plattform. 

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@Zuhzu

Das stimmt nicht

Nur weil du weiter darauf bestehst, wird ein falscher Kommentar nicht richtig.

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@Zuhzu

Es mag sein, dass dein Vermieter das so handhabt. Rechtlich ist er nicht dazu verpflichtet.  Und es ist auch nicht von Ort zu Ort verschieden, es heißt schließlich auch Bundesgerichtshof und nicht Ortsgerichtshof.  Gesetze, die der BGH erlässt, gelten auch für jeden Ort in Deutschland. Punkt!

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@TrudiMeier

@TrudiMeier:

Gesetze, die der BGH erlässt...

Der BGH kann Gesetze erlasen? Ich dachte bisher, wir haben sowas wie Gewaltentrennung in Deutschland.

Ich schätze deine Meinung sonst sehr, aber hier liegst du sowas von daneben...!

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Als erstes schenk ich dir ein paar Satzzeichen, denn die erleichtern das Verstehen eines Textes ungemein!

Und natürlich darf der Vermieter Hundehaltung verbieten!

Von Katzen werden Nachbarn normalerweise nicht belästigt. Bei einem Hund kann das anders sein. Und auch, wenn dein Nachbar einen Hund halten darf, muß es dir nicht erlaubt werden.

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