Tiere der Wildnis, wieso ist das so?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das hängt mit Evolution zusammen. Evolution ist der Prozess, bei dem sich eine Population durch zufällige Mutationen und natürliche Auslese an sich ändernde Umweltbedingungen anpasst.

Dabei muss man folgende Dinge bedenken:

  1. Ein größeres Gehirn hat nicht unbedingt mehr Intelligenz zur Folge. Viel wichtiger ist die Anzahl an Neuronen (Nervenzellen) im Gehirn. Ein Blauwal hat ein größeres Gehirn als der Mensch, aber weniger Neuronen.
  2. Neuronen sind "teuer", denn sie verbrauchen deutlich mehr Energie als andere Körperzellen. Wer also viele Neuronen hat, muss mehr Nahrung zu sich nehmen als andere Tiere, oder muss diese besser verwerten. Der Mensch hat dieses Problem durch das Erhitzen von Nahrung gelöst: Gekochtes oder Gebratenes Essen ist für uns leichter verdaulich und daher besser verwertbar.
  3. Mehr Intelligenz hat nicht unbedingt bessere Überlebenschancen zur Folge. Der Mensch hat von Intelligenz sehr stark profitiert, bei anderen Tieren ist das aber nicht immer so. Beispielsweise brauchen Haustiere nicht so viel Intelligenz wie wilde Tiere, deswegen sind Hunde weniger intelligent als Wölfe. Auch Nashörner brauchen vmtl. nicht allzu viel Intelligenz, und haben daher weniger Neuronen, um nicht so viel essen zu müssen.
  4. Evolution ist zufällig, daher ist das Ergebnis manchmal unerwartet. Nicht immer schaffen es die Individuen mit den besten Überlebenschancen, ihre Gene weiter zu geben. Jeder hat mal Glück oder Pech.

Was die Giraffe betrifft: Die Höcker auf dem Kopf sind Hörner, diese bestehen aus verknöchertem Knorpel. Männchen benutzen sie z.T., wenn sie kämpfen.

Bären waren in Deutschland mal weit verbreitet, wurden aber im Mittelalter und bis ins 18. Jahrhundert viel gejagt und schließlich ausgerottet.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Abitur 2016

3. Braunbären gab es verbreitet in Deutschland. Wenn sie nicht abgeschossen werden würden, wäre Deutschland immer noch Bärenland.

2. Giraffen brauchen ihre Höcker, das Geweih, für genau denselben Zweck wie alle anderen Geweihträger.

1. Elefanten sind soziale Tiere. sie haben ein ausgeklügeltes Verhalten und beweisen in vielen Punkten eine hohe Intelligenz.

Nashörner verlassen sich auf ihre Panzerung und ihre Kraft.

Natürlich gab es Bären in Deutschland. Im Mittelalter waren Bären noch recht häufig, noch um 1750 wurde in Thüringen ein Bär geschossen. Im Bayrischen Wald gab es noch ca. 60 Bären bis 1800.

Sie wurden Opfer von Jägern. Schon seit jeher hat der Mensch in Europa Bären gejagt. Bären waren früher Tiere, die eine mythologische Bedeutung hatten.

König "Artus" oder "Arthur" (egal ob es ihn gab oder nicht) verdankt seinen Namen dem keltischen Wort für "Bär" (heutiges Walisisch "arth", der Braunbär heißt Ursus arctos).

Der Vorname "Björn" bedeutet auch Bär (schwedisch).

Ein "Berserker" - es gibt verschiedene Übersetzungen - trug vielleicht ein Gewand (serk) aus Bärenfell. Die anderen Kämpfer hießen Ulfheðnar - diese trugen Wolfspelz.

Bären gehörten wie Elche (und Wölfe) zum normalen Wildbestand im frühen Mittelalter. Aber die Jagdtechniken wurden immer besser (Gewehre usw.).

Hi.

Alos sicher bin ich bei Keinem, alles nur mehr oder weniger qualifizierte Schätzung. Außer bei #3.

1) Nashörner sind die schweren Panzer der Natur. Die müssen nicht schlau sein. Die fressen Gras (problemlos zu finden), sind schwer gepanzert und gut bewaffnet. Schlau sein hat denen keinen Vorteil gebracht. Also sind sie dumm geblieben. Elephanten haben vielleicht viel Hirnmasse (und angeblich vergessen sie ja nix), sind aber als Pflanzenfresser nicht auf Intelligenz getrimmt. Die Xenobiologie geht davon aus, dass sich intelligentes außerirdisches Leben nur aus Jägern (also Fleisch- oder Allesfressern) entwickeln kann, weil die Nichtjäger weniger gute Sinnesorgane damit weniger Hirn haben. Und auch nicht unbedingt Hirn brauchen, weil sie ja nicht im Rudel jagen. Hirnmasse sagt übrigens nix über Intelligenz. Raben sind total schlau. Wie viele Rabenhirne würden in nen Elephantenschädel passen???

2) Giraffen kommen aus dem Taxon der Stirnwaffenträger. Also Viehcher mit Hörnern. Die entweder tatsächlich als Waffen taugen oder anziehend bei der Paarung wirken. Und für die meisten Vertreter dieses Taxons hat es sich gelohnt, die Hörner zu entwickeln, einzusetzen und zu spezialisieren. Bei der Giraffe wahrscheinlich nicht, aber sie hat sie halt noch. So, wie wir noch das Steißbein haben.

3) Es gab Bären in Deutschland. Und der Mensch hat sie ausgerottet. Warum? Der Bär ist sehr gefährlich und er frisst, was ihm vor die Schnauze kommt. Also auch Nutzvieh. Und mittlerweile ist Deutschland zu eng besiedelt, als das der Bär ohne große Gefahr mit dem Menschen koexistieren könnte. Ich selber habe nix gegen den Wolf in Deutschland, im Gegenteil, ich hätte gerne einen stabilen Bestand, aber Bären will ich hier nicht haben.

"....Elephanten haben vielleicht viel Hirnmasse (und angeblich vergessen sie ja nix), sind aber als Pflanzenfresser nicht auf Intelligenz getrimmt......"

Wenn du behauptest, Elefanten seinen nicht auf Intelligenz getrimmt, warum ist kann man dann Elefanten Kunststücke beibringen wie zum Beispiel Zirkuselefanten!?

Oder weshalb haben Elefanten so eine gute Merkfähigkeit. Ein Elefant kann einen Menschen, der ihm Böses angetan hat selbst nach jahren wiedererkennen.

Ein Elefant ist wohl um einiges intelligenter als ein Nashorn

0
@Chr2231

Das bezweifelt ja auch Keiner (also Elephanten klüger Nashörner). Ist es intelligent, wenn man sich Kunststücke beibringen lassen kann? Also meiner Def nicht, weil dann wären Hunde intelligent. Die sind aber treudoof, damit nicht selbst urteilend und damit zumindest meiner Def nicht intelligent. Ich persönlich finde auch (Menschen)affen nicht intelligent - die benutzen trial and error zur Erkenntnisfindung, das ist die dümmste Heuristik, die es gibt. Raben und Oktopoden dagegen überlegen erst und tun dann - das würde ich intelligent nennen.

0

1.) Über die Evolution der Tiere hinweg hat sich das ausgebildet, was das jeweilige brauchte bzw. auch zurück gebildet, was nicht mehr gebraucht wurde

2.) Giraffen sind mit den Hirschen und den Rindern verwandt. Deshalb haben sie auch ein kurzes „Geweih“ oder „Hörner“. Diese Höcker bestehen aus verknöchertem Knorpel. Die Männchen benutzen die Höcker, um gegeneinander zu kämpfen und auf diese Art herauszufinden, wer der Stärkere ist.

3.) In den meisten Ländern starben Bären, in Deutschland bereits vor mehr als 150 Jahren, aus

Was möchtest Du wissen?