Tiere- Vom Züchter ( BITTE KLICKEN, DISKUSSION)?

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23 Antworten

Wahrscheinlich wirst Du nicht dumm angeguckt, weil Du einen Hund vom seriösen Züchter möchtest, sondern wegen Deiner unhaltbaren Vorurteile und Deinem Nichtwissen über Hunde aus dem Tierheim.

Wir haben nun schon den vierten "mängelfreien" "Second-Hand-Hund" und Beobachtungen über viele Jahre zeigen, dass unter Hunden, die vom Züchter kommen, mehr mit irgendwelchen einigermaßen nennenswerten "Macken" sind als unter Tierheim- oder Tierschutzhunden.

Das liegt sicher daran, dass manche Menschen aufgrund derselben Vorurteile, die Du hast, uuuunbedingt einen Welpen wollen. Aus Unerfahrenheit/Unwissenheit/Ignoranz wird der Hund dann aber so "versaut" (häufiges Problem: der Hund kann nicht alleinebleiben), wie es Hunde aus Tierheimen angeblich alle sind.

Menschen, die einen Tierheim- oder Tierschutzhund mit "Schaden" nehmen, tun das i. d. R. sehr bewusst und mit Sachverstand was oft dazu führt, dass diese Hunde irgendwann genau so unproblematisch sind wie Hunde, die als Welpe von fähigen Haltern angeschaft wurden.



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Ich denke genauso wie du --------> zumindest bei Hunden wäre ich extrem vorsichtig. Beim Tierheim tut man zwar was Gutes, wenn man das Tier rausholt... aber man weiß nichts. 

Wer hatte den Hund vorher, wo lebte er, unter welchen Umständen tat er das, wie wurde er behandelt... solche Fragen bleiben da leider offen & es besteht auch die Gefahr, dass die Tiere im Tierheim was Schlimmes erlebten ---------> ich hatte mal 'nen furchtbar aggressiven bissigen Terrier erlebt, der aus dem Tierheim stammte & bei dem hinterher irgendwie bekannt wurde, dass der Terrier im Tierheim mit einem ganz problematischen Hund im Zwinger lebte.

Beim Züchter muss man auch aufpassen, ob das jmd. ist der echt Ahnung hat oder ein unbedarfter "Hobbyzüchter".

Ansonsten haben wir - sind eine reine "Katzenfamilie" - unsere Katzen immer schon seit ich denken kann, vom Tierschutzverein geholt. Katzen sind aber in der Hinsicht m.E. auch "berechenbarer" ---------> ein schlecht erzogener/im Tierheim vorgeprägter Hund kann viel mehr Schaden anrichten als eine Katze, die man auch mit einigem Engagement und ohne hohe Kosten (HUndeschule usw.) wieder "auf die gerade Spur bringen kann".

Als Katzenliebhaber käme die Katze vom Züchter für mich nur in Frage, wenn ich echt eine ganz bestimmte Rasse unbedingt haben wollen würde & diese als kleines Kätzchen übernehmen möchte. Aber da das nicht zutrifft, ist der Tierschutzverein weiterhin meine erste Adresse bei Katzen. 

Vielen geht es beim Tierheim allerdings auch darum, sich feiern zu lassen für ihr "Erbarmen" ---------> im Grunde sind es die Gelüste von menschlicher Selbstbestätigung, die man auf dem Rücken eines unschuldigen Tieres austrägt. Ich halte das für verwerflich. Solche Leute schreien dann am meisten herum, wenn jmd. sein Haustier vom Züchter hat.

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Hallo Amaterazu,ich habe immer meine Hunde vom Tierschutz geholt,das ist mein eigenes Ding. Jetzt hab ich auch mal einen HUnd vom Züchter gekauft und ich schäme mich gar nicht,das zu zugeben! Habe eine bestimmte Vorstellung gehabt,von meinem neuen Familienmitglied ind hab das durch gezogen! Ganz egal,was andere dazu sagen oder fragen,das ist mein Ding ! Heute leben ich und meine Tochter mit einem Mischling,klein,Rudi und mit einem,jetzt kommts! Bolonka Zwetna !!! Ja,das ist mein ausgesuchter Hund und ich würde mich freuen,wenn sich jemand mit mir freut! Ich habe keine Qualzucht gekauft,auch keinen Vermehrer unterstützt,ich hab mir den Hund meines Herzens gekauft! Und das ist gut so !

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Kommentar von wotan0000
16.03.2016, 22:11

Ich freue mich für dich über den Neuzugang. Rudi ist bestimmt auch glücklich.

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Ich persönlich werde mir vermutlich immer wieder Hunde aus dem Tierschutz holen, weil ich keine speziellen "Anforderungen" an meinen Hund habe. Außerdem habe ich schlicht keine Lust auf einen Welpen ^^ 

Bei uns sind fast alle Tiere aus dem Tierheim, aber ich kann aber auch verstehen, wenn man sich einen Welpen vom (VDH)Züchter holen will. Mein Vater wollte, seitdem er ein Kind war, eine Deutsche Dogge haben. Nachdem unser Mali-Mix gestorben ist, hat er sich diesen Traum erfüllt. Da diese Rasse allerdings, aufgrund ihrer Größe, keine besonders hohe Lebenserwartung hat und er sie gern ihr ganzes Leben lang begleiten wollte, kam nur ein Welpe vom Züchter in Frage. 

Auch unsere Chihuahuas stammten vom Züchter, waren allerdings "Reste" bzw. wurden "zurückgegeben" und meine Hündin hatte ihren "Schaden" weg. Gesundheitlich war sie leider auch ein "Montagshund" (Herzfehler und PL). 

Anfängern würde ich auch eher von Welpen abraten. Viele gehen leider zu blauäugig an die Sache ran und erziehen sich ihren eigenen "Problemhund". 

Allerdings ist es falsch, dass in Tierheimen nur "kranke" oder "Problemhunde" sitzen! Die beiden charakterlich "besten" Hunde, die ich (vermutlich) jemals kennenlernen durfte, waren unser Mali-Mix aus einem deutschen Tierheim, der aus Zeitmangel abgegeben wurde und eine Pitbull-Mix-Hündin aus einem kleinen, rumänischem Tierheim. Gesundheitlich hatte nur unser 'Großer' im Alter ein paar Probleme, ansonsten sehen/sahen unsere den Tierarzt nur zu Routineuntersuchungen.*

Keiner unserer Hunde war mehr oder weniger Wert als einer der anderen! 

Wenn man ganz genau weiß, was man von einem Hund will (Aussehen, Größe, bestimmte Charaktereigenschaften, etc.) oder den Hund von Anfang an aufwachsen sehen möchte, spricht meiner Meinung nach nichts dagegen, wenn man sich einen Hund von einem guten Züchter holt. Wenn man allerdings einfach nur einen "Begleiter" sucht, der charakterlich zu einem passt, aber sonst nicht viele "Anforderungen" hat, oder keinen Welpen will, sollte man erst im Tierheim/Tierschutz gucken. 

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Kommentar von Virgilia
16.03.2016, 21:21

* Die einzige Ausnahme ist meine momentane Hündin, für die wir im letzten halben Jahr knapp 750€ an Tierarztkosten zahlen mussten. Aber nicht, weil sie krank war/ist, sondern hauptsächlich weil sie die meisten Fleischsorten nicht verträgt und wir da erstmal hinterkommen mussten. 

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Tierrettung ist in, wusstest du das nicht.

Für viele ist es wichtig, das sie solche Sachen sagen können wie: "Ich habe meinen Hund aus der Tötungsstation gerettet". "Mein Hund (auch Pferd) kommt aus Schlechter Haltung" "Mein Tier ist super dankbar, weil ich es aus dem Tierheim geholt habe" usw.

Oft sehe ich da ein bisschen andere Motive, als die der echten Tierrettung. Besonders bei Pferden bekomme ich oft mit, das die neuen Besitzer sich in ihrer " Guten Tat" sonnen. Auch bekomme ich zu hören, "das kann ich von ihm nicht verlangen, er hat doch schon so viel mitgemacht". "Ich darf nicht Konsequent sein, ich hab ihn doch von einem harten Menschen gerettet, ich will nicht so böse zu ihm sein".

Wie gesagt, ich bezweifle oftmals die Motive.

Ich habe einen Hund vom Züchter, weil ich keinen Hund vom Tierheim will, und dazu stehe ich. Meine Hunde kommen als Welpen zu mir und sind bis zu ihrem letzten Atemzug bei mir.

Ich will einen Rassehund, der gesund und aus guter Zucht, gut sozialisiert zu mir kommt. Warum sollte ich dann ins Tierheim gehen.

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Kommentar von brandon
16.03.2016, 19:16


Wie gesagt, ich bezweifle oftmals die Motive.

Ich finde das Motiv sich einen Hund zu kaufen weil diese Rasse in Mode ist auch nicht edler.

Ganz besonders nicht wenn die Leute ganz genau wissen das es sich um eine Qualzucht handelt und das Leid der Tiere ihnen egal ist. 

Hauptsache der Hund sieht süß aus und man wird darum beneidet. 

Was macht es schon wenn so ein Hund nicht sehr alt wird? Dann kauf ich mir eben einen neuen und wie kürzlich eine Userin zu meinem Entsetzen geschrieben hat: “Wozu gibt es Tierärzte?“

Da lob ich mir den “Europäischen Vierpfotenhund“.

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Ich muss sagen manche Tierheim Freunde gehen mir auch gewaltig gegen den strich weil sie einfach zu extrem übertreiben. Diese Aussage bezieht sich natürlich nicht auf alle Leute die sich dafür einsetzen ein Tier aus dem Tierheim zu holen sondern nur die wirklichen extrem Fälle. 

Aber dann ist meine Frage an die Leute: Haben die gut gezüchteten Tiere es etwa weniger verdient geliebt zu werden und ein zuhause zu bekommen nur weil es genug Menschen gibt die ihre Tiere schlecht behandeln oder sie wieder abgeben weil sie irgend wann keinen bock mehr drauf haben? Ich bin der Meinung ein Tierheim Tier wie auch ein züchter Tier haben beide gleichermaßen ein zuhause verdient. 

Wenn ich aufzählen müsste was ich mir schon anhören durfte weil ich einen Rassehund besitze und dann auch noch eine Rasse die man hier nicht so häufig findet .... ich könnte ein ganzes Buch drüber schreiben das da drum handelt das fremde Leute mich besser kennen und mir ganz genau sagen können das ich diesen Hund nur besitze um mein Ego zu pushen und aufzufallen. 

Ich habe mich für ein rasse Hund entschieden da ich bestimmte Anforderungen und Erwartungen an den Hund und sein Verhalten gestellt habe. Und genau das habe ich auch mit dem Shiba Inu bekommen. Einen kleinen, klugen Hund der es gewaltig hinter den Ohren hat. Und auch mein zweiter Hund wird ein Shiba werden nachdem es mit einem Hund aus dem Tierheim nicht geklappt hatte. 

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Kein Tier hat sich selbst ausgesucht, im Tierheim zu landen. Dort sitzen die meisten, weil die Menschen einfach nicht mit ihnen fertig werden, weil sie sich andere Vorstellungen gemacht haben und der so gewünschte Familienzuwachs nicht den Vorstellungen entspricht. Deshalb sind doch nicht alle Hunde oder Katzen gestört!

Man kann weder die Tierheime noch die Züchter über einen Kamm scheren. Ich habe schon schlimme Zustände bei VDH-Züchtern gesehen, die ihre Wände voll mit den tollsten Papieren hatte, Zuchtwarte waren, und im Grunde doch nichts weiter als schlimme Vermehrer. Tierschützer kann sich heute jeder schimpfen. Auch bei einigen Tierschutzorgas liegt etliches im Argen. Dazu können aber die Tiere nichts, denn die sind in jedem Fall den Leuten ausgeliefert, die sich aus welchen Gründen auch immer damit beschäftigen, ob Züchter oder Tierheim.

Wenn Du keinen Hund aus dem Tierheim willst, dann ist das eben so. Vielleicht würdest Du dort gar keinen bekommen?

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Wie kommst du darauf, die Tiere aus Tierheimen wären körperlich krank? Die werden da alle durchgechekt und geimpft, bevor sie in die Vermittlung kommen. Und dort sind noch lange nicht alles Problemtiere.

Allerdings ist es jedem selbst überlassen, ob sich ein Tier vom Züchter oder aus dem Tierheim holt. Wenn es ein guter Züchter ist, der auch wirklich für seine Tiere lebt und nicht nur Profit machen will.

Leider gibt es heute immer mehr selbsternannte "Hobbyzüchter", die keinen Funken Verstand und noch weniger Wissen in die Tierzucht mit einbringen und mit deren Tieren du später ebenso, wenn nicht sogar mehr Probleme haben wirst. Sowohl im medizinischen als auch im psychischen Bereich.

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Hallo :) Ich werde auch immer ganz blöd angeguckt,weil meine Hunde vom Züchter sind.

Wir wollten eigentlich einen Hund vom Tierheim,uns hat die Rasse Dobermann gefallen,vom Charakter,deswegen haben wir alle Tierheime durch geschaut,in denen Dobermänner waren aber es war einfaxh nicht der richtige dabei.Auch haben wir viele andere Hunde,die zu uns gepasst hätten auf Probe zu uns genommen aber entweder haben sie sich nicht mit der Katze oder unserer Hündin verstanden. Nach etwa 1 Jahr suche haben wir es aufgegeben und haben uns unseren kleinen Engel vom Züchter geholt. :)

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von den tieren die ich aus dem tierheim adoptiert habe hatte genau eines nen psychischen schaden. das wusste ich im vorfeld, die pfleger haben mir genau gesagt was ich mir da ins haus hole und ich hatte die möglichkeit mir den kater ne ganze weile anzusehen, über wochen, ehe ich mich entscheide. der vorbesitzer hatte ihn misshandelt, bis hin zu angstaggressionen, sich dann gewundert dass er aggressiv wurde und ihn abgegeben.

er war im grunde der beste und liebste kater der welt. die angst vor wasser hab ich nicht ganz aus ihm rausgekriegt, alles andere war gar kein problem. aber katzen haben es eh nicht soo sehr mit wasser, das war im alltag nicht wirklich problematisch. er war halt sofort aus dem zimmer wenn jemand nen hahn aufgedreht hat

die aussage dass tierheimtiere immer nen schaden haben halte ich für sehr gewagt.

wer gezielt  was reinrassiges will ist im heim aber falsch. dass da tiere mit papieren sind ist eher die ausnahme. ich kann "ich will ein tier von rasse xy und es soll nachweislich gesund sein, auch was rassespezifische krankheiten betrifft" sehr gut verstehen. das argument "sie sind doch eh alle psychisch kaputt".. da dreht sich mir was um.

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Hi, ich seh es sportlicher ;) Es gibt Tierschützer und Menschen, die einfach nur Tiere halten wollen. Solange das in Waage bleibt, finde ich es okay, der Tierschützer holt sich kein Hund, der für ihn produziert wurde und der Halter holt kein aus dem Tierheim, so hat am Ende jeder ein Hund und jeder ist auf seine Art und Weise glücklich. Und ich finde das ist das Resultat von Vorurteilen und mangelnder Empathie sich deswegen zu Kloppen, ein verantwortungsbewusster Züchter leistet ja auch sein Teil zum Schutz für Hunde, indem er ihn möglichst gut vermittelt und auch für seine Hunde da ist. Ich finde Zucht und Tierschutz schließt sich nicht automatisch aus.

Was vielleicht auch Schuld an den Zustand ist sind die schwarzen Schafe, die es in jeder Familie gibt. Da werden dann munter Vermehrer und Züchter in ein Topf geworfen oder Tierschutzvereine mit der Tiermafia verglichen. Wenn man weiss das das Quatsch und Quark ist kann man das Ganze wesentlich gelassener sehen und verliert auch seinen eigentlichen Gegner nicht aus den Augen, nämlich die schwarzen Schafe, die ihr Unwesen treiben.

Und deine Argumentation hinkt ein bisschen ;) dein Text vermittelt den Eindruck das nur Zuchthunde gesund sein können, auch wenn du das vielleicht gar nicht so gemeint hast. Daher vielleicht auch mehr drauf achten selber gelassen zu bleiben, einen kühlen Kopf zu kriegen, um sich da etwas genauer ausdrücken zu können. Ich nehme mal an das du evtl wütend die Frage verfasst hast, da passiert sowas schon mal, weil die Konzentration etwas drunter leidet ;)

Ich finde auch das nicht jeder Mensch den Auftrag haben muss, andere zu retten, dafür ist man geboren oder auch nicht. Dafür hat man wieder andere Stärken ;)

Und du hast auch etwas das Pech das der Tierschutzhund sehr in Mode gekommen ist, grad beim Auslandstierschutz. Bei manchen mutmaße ich ja das sie sich Buße und ein gutes Gewissen erkauft haben, da null Empathie für das Tier da ist und ohne weitere Gedanken sich arbeitsintensive Rassen(Mixe) geholt werden, die am Ende dann im Tierheim landen :(.mit der Begründung wir wollten eigentlich kein Hund, aber er wäre sonst gestorben, werden Hunde geholt, die eigentlich nicht ins Leben passen. Das ist auch nicht die feine Art.

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Hallo, ich Arbeite seit 30 Jahren Ehrenamtlich im Tierschutz in den verschiedensten Bereichen. Ich will versuchen dir das Problem zu erklären.

Welche Hunde sitzen im Tierheim und im Tierschutz? Zur Hälfte sind es Rassehunde und zwar alle Rassen die irgendwann für viel Geld bei einem Züchter gekauft wurden.

Warum landen Rassehunde im Tierschutz? Der Züchter nimmt seine Hunde in nur selten Fällen zurück, auch wenn vorher etwas anderes behauptet wird. Auch Hunde vom Züchter sind Krank oder schlecht Sozialisiert und damit schwer zu Erziehen. 

Ein Hund kann sein ganzes Leben lang lernen und sich ändern. Er muss nur in die richtigen Hände kommen. Das wissen viele Menschen und deshalb nehmen sie einen Hund aus dem Tierschutz.

Jeder Hund der vom Züchter extra gezüchtet wird, nimmt sozusagen den Platz eines Hundes ein der bereits da ist und eine Chance verdient hat.

Meiner Meinung nach sollte jeder Mensch sein ganzes Leben lang Verantwortlich sein für einen Hund den er gezüchtet hat.

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Kommentar von wotan0000
16.03.2016, 18:34

**Meiner Meinung nach sollte jeder Mensch sein ganzes Leben lang Verantwortlich sein für einen Hund den er gezüchtet hat.**

Sehe ich anders.

Jeder, der sich für einen Hund entscheidet, egal woher, sollte das ganze Hundeleben lang für SEINEN Hund verantwortlich sein! Das wäre das was ich mir wünschen würde.

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Kommentar von brandon
16.03.2016, 19:03
Meiner Meinung nach sollte jeder Mensch sein ganzes Leben lang Verantwortlich sein für einen Hund den er gezüchtet hat.

Genau so sehe ich das auch.

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Kommentar von friesennarr
16.03.2016, 19:28

Die "Rassehunde" die ich im Tierheim gesehen habe kommen nicht vom Züchter, sondern aus dem Osten.

Alle Züchter mit denen ich zu tun habe nehmen ihre Hunde wieder zurück und vermitteln sie lieber selbst, als sie im Tierheim zu sehen.

Sicherlich gibt es auch schlechte Züchter, bisher ist mir keiner begegnet, aber ich kenne ja auch nicht alle.

Jeder Hund der vom Züchter extra gezüchtet wird, nimmt sozusagen den Platz eines Hundes ein der bereits da ist und eine Chance verdient hat.

Das ist die schlimmste Aussage die ich jemals gehört habe und mehr als unmoralisch.

Würde sich nämlich jeder einen Hund von einem guten Züchter hohlen, dann hättest du keine Tierheimhunde. Wenn ich ins Tierheim gehe, sehe ich keinen einzigen Rassehund, nur Mixis.

Wenn die ganzen Upswürfe und die ganzen ich zieh mal Welpen mit meiner Hündin aufhören würden und wir dann auch keine Welpen mehr aus Rumänien und Polen kaufen würden, dann wären die Tierheime schneller leer als du gucken könntest.

Ich rede hier vom meinen Hundezüchterinnen wo ich bisher Hunde gekauft habe - und ich rede von mir selbst als Pferdezüchterin - "wir nehmen jedes von uns gezüchtete Tier ein Leben lang zurück".

Für jedes meiner von mir verkauften Pferd habe ich ein Rückkaufsrecht eingeräumt. Genauso haben alle Züchter bei denen ich jemals einen Hund gekauft habe das gleiche Angebot gemacht.

Ich kann also deine Aversion hier absolut nicht teilen.

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Ganz einfach. Man kann Hunde aus dem Tierheim nicht pauschalisieren und genau DAS tust du gerade! Es gibt im Tierheim sowohl normale als auch schwierige Hunde, außerdem gibt es bei Zeiten auch Welpen. Wer einen Rassehund möchte kann doch wenigstens mal vorher im Tierheim vorbei schauen, schließlich sitzen dort die Hunde in Zwingern und ohne wirklichen Kontakt zu einer Familie. Es spricht ja nichts gegen einen Hund vom (seriösen) Züchter, gegen einen Tierheimhund aber auch nichts.

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Ich habe meinen Hund im Juni vor 13 Jahren vom Züchter geholt und ich hatte nie und in keiner Weise jemals Grund mich zu schämen.

Ein Hund vom Züchter hat auch ein tolles Zuhause verdient.

Hätte ich ihn ins Tierheim gegeben, dann hätte sich bestimmt so ein Schnacker, der meint mich verurteilen zu müssen, mit Freude diesen Hund aus dem Tierheim geholt.

Das nenne ich DOPPELMORAL.

Oder macht es einen Unterschied, ob ich mir z. B. einen reinrassigen Boxerwelpen vom Züchter hole oder erst 3jährig aus dem Tierheim?

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Ich sehe hier zwar keine konkrete Frage.

Aber ich würde Dich für Deine Wahl nicht schief angucken!

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Wenn dich dafür jemand blöd anguckt, hat er keine Ahnung.

Ein Tier vom seriösen Züchter ist besser, also ein Hund vom Polenmarkt oder von dubiosen Internetangeboten. Zudem ist er trotz relativ hoher Preise meistens günstiger, als so eine "Halbleiche", die enorm hohe Tierarztkosten verursacht.

Allerdings stimmt deine Annahme nicht, das Hunde aus dem Tierheim erhebliche Probleme haben müssen, im Gegenteil. Diese Tiere sind oft sehr dankbar. Guck mal auf WDR am Sonntag ab 18.00 Uhr "Tiere suchen ein Zuhause".

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Kommentar von friesennarr
16.03.2016, 17:59

Stimme dir zu, außer bei der Dankbarkeit.

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Kommentar von brandon
16.03.2016, 19:44
Allerdings stimmt deine Annahme nicht, das Hunde aus dem Tierheim erhebliche Probleme haben müssen, im Gegenteil. Diese Tiere sind oft sehr dankbar. Guck mal auf WDR am Sonntag ab 18.00 Uhr "Tiere suchen ein Zuhause".

Ich schaue mir diese Sendung sehr oft an. 

Eigentlich müsstest Du dann auch wissen das nicht alle Hunde aus dem  Ausland “Halbleichen“ sind. Weil dort oft genug Hunde aus dem Ausland vermittelt werden.

Es gibt einen großen Unterschied zwischen Hunden aus dem Auslandstierschutz und dubiosen Hundezüchtern aus dem Ausland und es nervt mich das immer wieder Leute gibt die diese in einen Topf werfen und keine Ahnung haben wovon sie reden.

Hast Du bei dieser Sendung schon mal gehört das man den Leuten empfiehlt einen Hund nur von einem “seriösen“ Züchter zu kaufen ?

Ich nicht.

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Also erstens ist Züchter nicht gleich Züchter und zweitens ist nicht jedes Tier aus dem Tierheim automatisch ein Psychopath.

Die Frage ist, warum Du ein Tier (Hund, Katze Maus) halten möchtest.
Wenn es um Tierliebe geht, dann wäre es doch immer besser ein Tier aus dem Tierheim zu holen, weil dieses einfach mehr Liebe nötig hat, oder ?
Wenn der Züchter keine Tiere verkaufen kann, dann lässt er eben keine neuen 'produzieren' und somit kommen potentiell weniger Tiere ins Tierheim.

Wenn man das Tier jedoch als Statusobjekt hält (Rasse, besondere Züchtung etc.) dann wird man eine 'neues' Tier holen.

Und jetzt liegt es an Deiner Umgebung Dich in eine dieser Klassen einzuordnen.

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Kommentar von wotan0000
16.03.2016, 17:32

Ist Dir noch nicht aufgefallen, dass mehr Mischlinge als Rassehunde im Tierheim sitzen? Also mehr Vermehrerhunde (auch andere Gründe gibt es natürlich).

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Kommentar von friesennarr
16.03.2016, 17:58

Die Hunde im Tierheim sind überwiegend von Upswürfen oder den ach meine Hündin sollte ein mal im Leben Welpen haben.

Und wenn das Tierheim leer zu werden droht, dann holt man die Hunde aus dem Ausland.

Würde jeder seinen Hund vom guten Züchter innerhalb Deutschlands holen, hätten wir innerhalb von 10 Jahren einen Hundemangel. Aber so viele Hunde werden gar nicht gezüchtet, um den Markt zu decken.

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Kommentar von MiraAnui
17.03.2016, 08:17

Ich bin auch tierlieb und hol mir dennoch kein Hund ausm Tierheim und vorallen nicht aus dem Ausland.

Denn das rüberkarren von zig tausende Hunde ist kein Tierschutz. 

Im tierheim gibt es kaum rassehunde, vorallen keine vom seriösen Züchter.

Würden Leute sich vorher anständig informieren und die Käufer von billig welpen bestraft werden gäb es kaum tiere im tierheim.

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Nö, es ist deine Entscheidung und du musst dich nicht rechtfertigen.

Nur ist es momentan mode ein Tier “zuretten“

Ich will auch nicht unbedingt einen zweiten Hand hund. 

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Wer sagt denn so was zu Dir?

Und warum hebst Du die Frage so hervor?

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Kommentar von brandon
16.03.2016, 21:02

Habe auch nichts anderes erwartet.

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Häh????????? Das beste was du machen kannst ( wenn du einen Rassehund möchtest) ihn von einem ausgewählten VDH Züchter zu kaufen. Alles andere ist absurd und fördert Welpenhandel und Dissidenz!

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