Tierarztreserven für Pony?

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12 Antworten

Das kommt doch darauf an, was  bei deinem Pony tierarztmäßig anfällt.

Ich hab - nur mal so zum "Relationsvergleich" - für eine ambulante Entfernung eines Sarkoids ca. 350 Euro bezahlt; andererseits für eine heftige Augenentzündung meiner Stute mit regelmäßigen Kontrollbesuchen des Tierarzts und ettlichen Medikamenten innerhalb weniger Wochen ca. 1500,-  Euro an anfallenden Tierarztkosten zu berappen gehabt.

Das Problem bei deinem "Sparmodell" und deinen Rücklagen: hast du nur eine solche Behandlung, ist sowohl das Ersparte und die auf ein Jahr gerechnete Rücklage futsch. Dann fängst du wieder bei "0" mit Sparen an. Wenn du dann Pech hast, und dein Pony braucht gleich wieder den Tierarzt, kann dir auch eine "kleine" Rechnung von 100 oder 150 Euro "weh" tun und du musst hoffen, dass Pony gesund bleibt und keinen Blödsinn auf der Koppel macht.

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Kommentar von Aristella
26.04.2016, 17:27

Mich hat die Husterei meiner Stute vorigen Frühling innerhalb 5 Wochen über 600€ gekostet... allein der eine Sonntag (war ja klar) mit akuter Atemnot war für Wochenendvisite, Notfall, Medikamente und Untersuchung mit 200€ dabei.

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ich habe i.d. Regel den Kaufpreis des Pferdes eingplant, beginne mit 1000 € auf dem Sparbuch, dazu eine Lebens- und Krankenversicherung inkl. OP-kosten - ABER die gibt's nur für relativ junge Pferde; erkundige Dich, welche Klauseln die Versicherungsgesellschaft da genau hat

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Das ist schon sehr knapp berechnet. Ich hab pro Pferd eine Reserve von 4.000€ hinterlegt jeweils auf dem "Pferdekonto", da man nicht weiß was kommt und ich nicht beim TA stehen will und sagen muss: ja da muss ich erst mal schauen ob das drin ist...

Und das sind mir meine Pferde wert, genauso auch mein Hund, für den ebenfalls vorgesorgt ist.

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Das kommt aufs Tier drauf an, und wo bei Dir die Grenze des Machbaren liegt.

Es gibt halt Pferde die kein "Fettnäpfchen" auslassen. Wenn Du so ein Montagsmodell  hast, gibt es zwei Möglichkeiten. Es irgendwie günstig abzugeben oder Dich ohne Ende zu verschulden ( Ist gerade bei uns im Stall wieder aktuell).  Das ist dann nicht mehr lustig!!

Für schwere Verletzungen kannst Du eine Versicherung abschließen.

Bei schweren chronischen Erkrankungen muß man schauen ob das Pferd noch Lebensqualität hat.

Ich würde z.B. bei meinem 15 Jährigen keine Kolik OP mehr machen lassen, da die Chancen einer dauerhaften Genesung hier sehr gering sind. Aber das sieht jeder Pferdebesitzer etwas anders.

Eine 100 % Sicherheit hast Du im Leben aber nie. Egal ob Du dir einen Hund, Pferd oder Katze anschaffst. Selbst die Anschaffung eines neuen Autos kann Dich finanziell ins Aus katapultieren, wenn Du es evl. nach 3 Wochen zu Schrott fährst.

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Nein eher nicht. Weil klar für kleinere Verletzungen reicht es. Aber das sind keine 1.000€ und eine Frau die ich mal kennen gelernt habe sagte mir: "Also mein dicker hat sich letztes Jahr gewälzt. Nur gewälzt! Und sich dabei das ganze Bein aufgerissen! Tausende Euro alleine für den Verband musste ich zahlen!" Und wie du siehst passieren Sachen bei kleinsten Dingen. Nur gewälzt und das macht so viele Pferde! Und dann Tausende Euro im Monat für den Verband! Das hast du nicht. Und was wenn es eine Kolik hat? Das sieht man nie Vor raus.

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Das ist schon etwas knapp. Man weis vorher nie, ob man ein Pferdkauft, was z.B. anfällig für Koliken ist oder sich ständig irgendwo verletzt und gleich mit einem Einschuss reagiert. Dann reicht es definitiv nicht...

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Kommentar von sukueh
26.04.2016, 15:28

Na ja und schlussendlich ist es ja auch nicht gesagt, dass das bis dato gesunde Pony auch langfristig gesund bleibt.

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Ehrlich gesagt finde ich 800 Euro relativ wenig, natürlich kann es sein das du dieses Geld die nächsten 10 Jahre nie brauchst aber wenn dann sind 800 Euro gar nichts und gleich weg.

Ich empfehle ein Polster von mindestens 2000 Euro plus 100 als Rücklage

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Das könnte schon sehr knapp werden..

Mein Haflinger war letztens Krank und das hat mal eben ganz schnell die 500 überschritten und wir sind noch lange  nicht durch..

Mal kurz ne andere Frage: Endmaßpony, Deutsches Reitpony, Minishetty, 2. Minnishettys aus schlechter Haltung.. Wie viele Pferde hast du denn überhaupt ? Weil falls du mehrere hast musst du ziiiiemlich viel zurücklegen

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Bei einer Kolik sind, falls ob notwendig wird, mal hoppla 300(!)€ plus Transport fällig...

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Kommentar von Aristella
26.04.2016, 17:21

fehlt dir da nicht eine Null?

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Schließlich eine OP Versicherung ab, dann bist du rel..sicher

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Kommentar von sukueh
26.04.2016, 15:33

Aber auch nur "relativ". Bei der OP-Versicherung muss man ja in der Regel die Tierarztrechnung vorab schon mal begleichen und bekommt zwar dann das Geld von der Versicherung zurück, aber oft halt auch nicht den gesamten Betrag.

Zudem gilt die OP-Versicherung ja nur für Behandlung per OP. Wie viele Krankheiten gibt's aber, die der Tierarzt "einfach so" behandeln kann. Also, ich hab zumindest meine OP-Versicherung, die ich für den Notfall abgeschlossen habe, bislang nur 1x benötigt. Den Tierarzt aber durchaus öfter. Im Endeffekt hat man "doppelte" Vorsorgekosten: Geld, was man auf die Seite legt UND Versicherungsbeiträge, für eine Versicherung, die eben nur in bestimmten Fällen eintritt.

Alternative wäre eine Krankenversicherung, aber die sind nicht gerade günstig.

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Zu 90% reicht es nicht.

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Kommentar von sukueh
26.04.2016, 14:33

Jupp, Pferde warten selten mit "Krank" werden oder "sich verletzen", bis der Besitzer ein ganzes Jahr lang 50 Euro gespart hat. Und dann ist der ersparte Betrag ja auch noch vergleichsweise gering ....

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das reicht sicher nicht, wenn das tier bspw. mal operiert werden muss oder der hufschmied kommt oder so...


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