Tierärzte- Entscheidung einschläfern - geht es noch um das Wohl des Tieres oder eher um Geldmacherei?

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20 Antworten

Hallo, 

das mag alles nach vielen starken Erkrankungen klingen, die einem schnell im Glauben lassen das Tier würde sich quälen. Vielleicht ist es ja auch so. Vielleicht aber auch nicht. Das müsstest du als Halter am besten wissen. 

Schau dir deinen Hund ganz genau an. Zeigt er Lebenswillen? Frisst er? Wenn ja, dann lass ihn. Wenn er bereit ist zu gehen, dann wird er dir das schon zeigen. Bis dahin genieße die restliche Zeit mit ihm, nimm Rücksicht und gönne ihm viel Ruhe. 

70 Euro für eine Routine-Untersuchung kommt nicht hin. Evtl sind da noch die Medikamente mit drin, die du an dem Tag abholst? Normal kostet ein normaler Check (Abhören, Zahnkontrolle, Abtasten, wiegen, Ohrenkontrolle usw) ca 15-20 Euro. Tierärzte haben eine Gebührenordnung an die sie sich halten müssen. 

Ich wünsche deinem kleinen Freund und dir alles Gute! 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

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Mit 13 ist er definitiv ein Hunde-Senior. Somit was OP´s angeht ohnehin ein Risikopatient. Da kann schon die erforderliche Narkose gefährlich sein. Abzunehmen ist für seine Hüfte und Arthrose sicher vorteilhaft, da er dann nicht so viele Kilos auf seine 3 guten Pfoten verteilen muß.

Gegen die Zahnschmerzen sollte unbedingt was unternommen werden, nicht, daß das noch eine Blutvergiftung wird - DAS wär definitiv kein schöner Abgang.

Lungentumor - ich vermute mal, daß der auch das Leistungsvermögen dämpft....was hinter dem u.v.m noch steckt....

Ganz ehrlich - laß ihn gehen. Dein Hund zeigt es dir schon, nur sei so fair und schau auch hin. Auch wenn der Zustand jetzt noch gut ist, das kann sich schnell ändern.

Ich weiß es ist schwer, v.a. wenn man so lange zusammen war und sicher auch viel erlebt hat. Vllt. kann der Tierarzt auch zu euch nach Hause kommen, so ersparst du ihm die Kletterei ins Auto, den Streß und er kann in vertrauter Umgebung sterben.

Laß ihn in seinen letzten Minuten nicht allein - glaub mir, das ist alles was dein Hund sich noch von dir wünscht. Von diesem letzten gemeinsamen Weg kommt nur einer von euch wieder zurück.

Viel Kraft, vorallem wenn dann das leere Körbchen da steht, die Futterschüssel nicht mehr klimpert, oder es quietscht, weil man auf Hundespielzeug getreten ist. Man seine Spaziergänge allein bestreiten muß. Keiner mehr da, der einem den Kopf zwischen den Knien durchsteckt, weil er mal geknuddelt werden will. Oder einem in der Früh ins Ohr schnaubt, oder eine Gesichtswäsche verpaßt. Der sich einfach zu einem setzt, wenn man mal etwas down ist und es ohne was zu sagen schafft, daß man sich besser fühlt....

Viel Kraft auch dafür, den Idioten die dich mit "immer noch wegen deinem Hund" auf die Palme bringen, keine auf´s Maul zu hauen.

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Kartoffelbrei07 15.07.2017, 21:39

Danke :-) richtig  toll geschrieben 

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XHeadshotX 16.07.2017, 10:00
@Kartoffelbrei07

Danke....da spricht noch relativ frische eigene Erfahrung aus mir. Habe heuer im April meinen Hund verloren.

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Liebe/r Kartoffelbrei, wenn zwei Tierärzte unabhängig voneinander sagen, dass sie das Tier nicht einschläfern wollen, gibt mir das zu denken. Ich glaube nicht, dass das mit Geldmacherei zu tun hat - es sind Ärzte, da suchen sie natürlich nach Behandlungen, das ist ihr Job. Aber sie wissen sehr gut, dass so etwas immer auch eine Kostenfrage für die meisten ist. Wenn du ihnen sagst, dass du ne große OP einfach nicht stemmen kannst, werden sie das verstehen. 

Aber kein Tierarzt wird ein Tier einschläfern, dem es noch gut genug geht, 800 m zu gehen. Kuck, ich hab auch Arthrose und zwei kaputte Hüften, klar humpelt man dann und stöhnt bei manchen Bewegungen hingebungsvoll vor sich her, aber deswegen wollte ich nu echt nicht eingeschläfert werden. Ich lebe supergerne und es gibt echt Schlimmeres als Autschn beim bewegen. 

Natürlich kommt bei deinem Hund noch der Tumor in der Lunge und die Epilepsie dazu, aber wie gesagt: Wenn das Tier noch 800 Meter gehn kann, dann ist die Zeit vielleicht einfach noch nicht reif.
Sag einfach, dass du die OP nicht stemmen kannst, das wird dir keiner vorwerfen. Wenn der Tumor wächst und der Hund Atemnot bekommt, dann werden sie tun, was sie tun müssen - aber vorher eher nicht. 

Mach dem Tier noch eine schöne Zeit. Wenns nicht groß laufen will, muss es ja nicht. Es darf viel liegen und es darf keine Lust auf Bewegung haben. Achte einfach darauf, ob es noch teilnimmt. Ob es dich beobachtet, aufmerksam ist. ob es frisst und trinkt, noch zum Geschäftchen raus will. Beschäftige dich mit ihm, sei für es da, streichle es, verwöhn es - auch mit Leckerlis. Wenn der Tumor wächst, ist Gewicht und Hüfte auch egal, dann wirds Zeit, Abschied zu nehmen. Aber so lange sei einfach für das Tier da und zeig ihm, dass du es lieb hast und es dir wichtig ist. Das ist wahrscheinlich das Beste, was du jetzt tun kannst. 

*drück* 

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Eigetnlich geht es nur um deine Kohle.

Die Tierartzt rechnung die zahlst du selber, und der Tierartzt der macht natürlich alles wenn du bezahlst.

13 Jahre ist natürlich für einen hund schon ein etweas fortgeschrittereners Alter. In der freien Wildbahn werden tiere aus der selben Tierfamlilie selten so alt.

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Ich würde dem Hund das nicht länger an tun.

Die Meinung der beiden TÄ ist mir mehr als suspekt. Aber so wie du das beschreibst klingt es auch nicht mehr schön und lebenswert, selbst wenn er mit dem und das noch 1-2 Jahre schaffen würde.

Zum Schluss kannst aber nur alleine du das entscheiden und wenn du sagst es ist nun besser für deinen Kumpel zu gehen nach all den Jahren, dann sollten die Tierärzte das respektieren. 

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Nein, die meisten werden Angst haben, sich in die Nesseln zu setzen. Es sind schon Tierärzte angezeigt worden, weil sie auf Tierbesitzer-Wunsch ein Tier eingeschläfert haben. Weil dann jemand, der es mitbekam, der Meinung war, es wäre nicht nötig gewesen.

Es ist schwierig
http://www.tagesspiegel.de/meinung/einschlaeferungen-ab-wann-ist-leid-bei-tieren-unzumutbar/10731214.html

In England ist mal eine Studie veröffentlicht worden. In der war belegt, dass die Selbstmordrate bei Tierärzten 3x höher ist, als im Durchschnitt der Bevölkerung. Der Beruf ist also ziemlich belastend, und das liegt auch an der "licence to kill".

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Guten abend,

Es tut mir echt leid für dich über so eine schwere sache entscheiden zu müssen bzw. die Gedanken darum machen zu müssen. Sowas ist nicht leicht.

Ich würde mir noch eine 3 Meinung einholen. Bei dem dritten Tierarzt kannst du von Anfang an DEINE Meinung darlegen und zusammen mit dem Tierarzt dann entscheiden.
Die anderen beiden Tierärzte haben ja schon ihre felsenfeste Meinung, sie hören sich deshalb deine Meinung gar nicht richtig an. So habe zumindest die Erfahrung machen müssen. Alles was dann vom Besitzer gesagt wird, wird abgeblockt.

Du musst auch ganz genau auf dein Herz und deinen verstand hören. Nur du kannst wirklich wissen wie der hund "fühlt". Und jenachdem was du empfindest musst du das dem 3ten Tierarzt sagen.

Ich wünsche euch viel Glück und viel Kraft für sie Zukunft 🍀

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KangalLove 15.07.2017, 23:48

nicht dafür :)

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Unsere Tierärztin sagt immer: Solange alles versuchen bis man sich sicher ist das Tier leidet nur noch, dann ist es Zeit.

Also solange das Tier nicht leidet versuch alles, hin und wieder passieren auch "kleine Wunder". Aber pro Hunde Besichtigung 70€ ist auch ziemlich unverschämt. 

Mach es aber nicht wie viele andere die dann das Tier ewig leiden lassen.

Am Ende ist es trotzdem noch deine Entscheidung und das wird es auch bleiben

LG Fabian

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Also wenn zwei Tierärzte sagen der Hund muss nicht eingeschläfert werden, würde ich darauf vertrauen. 

Solange der Hund frisst und noch am Leben Teil nimmt. 

***Bemerkung: pro einmal "Angucken" 70€ ohne Behandlung)***

Und das hier wage ich zu bezweifeln, nur angucken. Ein Routineuntersuchung auch bekannt als Allgemeine Untersuchung kostet laut GOT zwischen 12,03-36,09 Euro. Je nach Satz die der TA verlangt. Diese beinhaltet . Augen,Ohren,Maul angucken, Bauch abtasten und evtl.Herz und Lunge abhören. 

Tierärzte machen sich strafbar und können ihre Lizenz verlieren, wenn sie sich nicht an die GOT (Gebührenordnung) halten. 

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Kartoffelbrei07 15.07.2017, 23:35

Danke für die Antwort und den Hinweis, werde mir die GUT gleich mal näher anschauen!

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Ich würde hier auf die zweite Meinung hören.

Das arme Tier leidet doch. Eine Einschläferung finde ich, ist eher erlösend.
Mach deinem Hund noch ein paar schöne Tage bis zum Einschläfern und lass ihn lieber ziehen. Ihn noch mit OPs und Behandlungen bei solchen schweren Leiden zu belasten, finde ich nicht richtig.

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Kartoffelbrei07 15.07.2017, 20:40

Danke für deine Antwort  :-)

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du wärst überrascht, dass einige ärzte menschen nicht wirklich anders behandeln. zwar nicht so offensichtlich wie in dienem fall, aber dennoch hinauszögernd und hinhaltend.
es ist.. hier schwierig, zu urteilen. ein tier ist zwar nicht vergleichbar mit einem menschen, aber für den besitzer ist ein tier auch kein wirklicher gegenstand, den man wegwerfen kann, wenn einem die reparatur zu teuer ist.
aber man sollte schon unterscheiden zwischen: "es gibt hoffnung" und "nimmt der arzt die ganze sache überhaupt seriös?"
Es war, finde ich, eine gute entscheidung, auch zu einem anderen arzt zu gehen. vllt besuuchst du, um sicher zu sein, einen dritten? manchmal ist es besser, ein wesen in ruhe zu lassen, sodass es tatsächlich die letzten momente ohne viel untersuchung und medizin (was manchmal mehr schmerzen für das tier bringt als heilung bringt) genießen kann.

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Kartoffelbrei07 15.07.2017, 20:39

Vielen Dank für die Antwort! :-)

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Ganz schwierige Frage. Hast Du den Eindruck, dass Dein Hund nicht mehr leben will? Unser Schäferhund (13 Jahre) konnte in seinen letzten Tagen nicht mehr laufen und auch das Wasser nicht mehr halten. Dies sind sehr deutliche Anzeichen, dass der Abschied naht. Zuvor hat er auch jahrelang Schmerzmittel bekommen. Als die Tierärztin kam, stand er plötzlich auf. Die Ärztin meinte, er will noch nicht gehen. Wir hätten ihn noch ein paar Tage behalten können, hätten aber sein Leiden nur verlängert.

Dein Hund läuft noch, zwar schlecht, aber immerhin. Gib ihm seine Schmerzmittel und behalte ihn noch ein bisschen.

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Egal, ob die Tierärzte sich eine goldene Nase an deinem Hund verdienen wollen oder nicht, wenn es deinem Hund so schlecht geht, wie du oben beschreibst, dann lass ihn einschläfern! Das ist für deinen Collie eine Erlösung, glaub es mir. Ich könnte mein Tier nicht so leiden sehen! Wie lange willst du ihn noch quälen? Warum zögerst du überhaupt? 

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Kartoffelbrei07 15.07.2017, 23:28

Weil das nicht so einfach ist.

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ZickZach 15.07.2017, 23:46
@Kartoffelbrei07

Bei DER Diagnose "Tumor in der Lunge, Kaputte Hüfte - Arthrose, Kaputte Zähne, Epilepsie u.v.m" hätte ich Mitleid mit dem armen Tier und würde es erlösen lassen. Möchtest du so leiden?

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FeistNerowski 16.07.2017, 00:45

ZickZach: "Ich könnte mein Tier nicht so leiden sehen!"

Japp. Das ist es auf den Punkt gebracht.
Es vermischt sich sehr, sehr oft, dass man es sich eigentlich selbst ersparen will. Man will es nicht sehen, schon richtig. Am liebsten will man einem Tier das Leid ganz ersparen, aber schau - welches Lebewesen möchte schon sterben, solange es ihm noch einigermaßen gut geht? Eigentlich dient es dann aber nicht dem Tier, sondern es dient einem selbst. 

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Es dürfte einen anderen Grund geben für beide Tierärzte Deinen Hund nicht einzuschläfern:

Das Tierschutzgesetz schreibt auch Tierärzten vor wann das Einschläfern eines Hundes - aus medizinischen Gründen - gestattet ist (Euthanasie).

Alles andere wäre es ein lebenswertes Wirbeltier ohne medizinische Indikation zu töten. Das ist auch bei Tierärzten mit Strafe bewehrt.

Es ist heutzutage leider immer häufiger zu beobachten, dass ein Tier, wenn es dann alt ist, und altersbedingte, gesundheitliche Schwächen hat, von deren Haltern "abgeschafft" wird...

Manchmal - leider immer häufiger - werden solche Tiere dann ausgesetzt oder vor einem Tierheim angebunden.

Wenn Du einmal alt bist, nicht mehr so gut laufen kannst, weil Du Arthrose in Knien und Hüfte hast, eine Verengung im Rückenmarksgewebe, Arthrose in der Schulter, oder, oder, oder....

... dann hast Du auch Schmerzen, nimmst Schmerzmittel. Wenn du Herzrhytmusstörungen hast im Alter zeigt sich das auch in epileptischen Anfällen, dann lässt Du dein Herz behandeln, und, und, und....

Aber niemand, welcher Dich lieb hat (auch kein Arzt wegen hippokratischem Eid) würde Deine Einschläferung, sprich Tötung verlangen. Das wäre gesetzlich (wie bei den Tierärzten) nicht erlaubt.

Mein Tipp: Sehe Deinen Hund mit anderen Augen. Er konnte sich niemals im Leben seinen Halter, also seine Familie, aussuchen. Hunde haben ein hohes Sozialfürsorgeverhalten. Sie bleiben bei ihren Familienangehörigen, auch wenn diese schwer behindert wären - bis zum letzten Atemzug.

Mache Deinem Hund noch ein schönes Leben. Lindere, mit Hilfe der Tierärzte, seine Leiden soweit es geht. Lerne etwas von Deinem Hund und genieße jeden gemeinsamen Moment.

Dein Hund wird es Dir sagen wenn er nicht mehr leben möchte. Das verstehst Du aber nur wenn Du es lernst seine stumme Sprache zu lernen.

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Anaschia 15.07.2017, 20:56

Dem ist nichts hinzuzufügen! Genauso sehe ich das auch.

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Kartoffelbrei07 15.07.2017, 22:40

Ich würde meinen Hund nicht einfach so einschläfern lassen oder weggeben.. Ich sehe das er Schmerzen hat sonst würde ich hier nichts schreiben... 

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FeistNerowski 16.07.2017, 00:34
@Kartoffelbrei07

Ich versteh dich ja, aber kuck - ich hab auch Schmerzen und bin heilfroh, dass man Mann mich deswegen nicht einschläfern lässt. Aber er weiß ja auch, dass ich nicht vor mich hinhumple und -stöhne, weil ich es wunders wie schlimm finde - tu ich nicht. Es ist eher wie ne Art Reflex, passiert automatisch. Es lenkt vom Autschn ab und ist sowas wie ein körpereigenes Schmerzmittel. 
Stöhnen ist definitiv nicht Jammern, ich leide ja nicht drunter. Und ich beklag mich auch nicht, es gibt echt Schlimmeres (ich könnte z.B. vom Bus überfahren werden). Und ich wollte mit niemandem tauschen, am liebsten bin ich einfach ich. Auch mit Autschn - wieso auch nicht?

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Anaschia 16.07.2017, 00:57
@Kartoffelbrei07

Dann gib ihm die Schmerzmittel die er braucht für eine lebenswerte restliche Zeit. Sehr lange wird es allein durch den Tumor nicht mehr dauern.

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YarlungTsangpo 16.07.2017, 11:09
@Kartoffelbrei07

Es gibt vielerlei Möglichkeiten Deinem Hund Schmerz zu lindern. Mit Schmerzmitteln, mit Ernährung, mit Physiotherapie und du kannst Deinen Hund auch Wasserjogging machen lassen...

An jedem See, Bach, und....

Im Winter - also ab Oktober dann heißt es Hund trocken und warm halten.

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Mit den Krankheiten ist das Einschläfern sicher keine Geldmacherei. Das ist für das Tier eine Erlösung

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Kartoffelbrei07 15.07.2017, 20:18

Sehe ich auch so, nur keiner der beiden möchte ihn einschläfern..

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JackySmith 15.07.2017, 20:20

Woher weiß man denn, dass das Tier tatsächlich erlöst werden möchte oder es vielleicht trotz der Schmerzen weiterleben wollen würde, wenn es die Wahl hätte? Ich finde diese Entscheidung aus etlichen Gesichtspunkten sehr schwierig. Hab vor kurzem auch meine Katze einschläfern lassen, um sie von Schmerz und Qual, die sie den Rest des Lebens gehabt hätte, zu erlösen.

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JackySmith 15.07.2017, 20:22

Kein Tierarzt schläfert ein Tier ein, das noch Chancen auf ein angenehmes Leben haben kann. Das ist auch gut so, finde ich. Wenn zwei Tierärzte davon ausgehen, ist für den Hund vielleicht auch noch nicht Zeit zu gehen. Kannst dir aber noch eine Drittmeinung einholen.

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Das du diese Frage überhaupt stellst, geht über meinen Horizont.

Die Entscheidung wäre bei mir schon längst gefallen.

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Hallo,

wenn es mein Hund wäre, würde ich ihn einschläfern lassen.

Das arme Kerlchen, 13 Jahre alt und so viele medizinische " Baustellen ",

Schmerzen .........

da wäre es der letzte und größte Liebesbeweis, ihn gehen zu lassen !

Ich wünsche Dir jetzt ganz viel Kraft .......

Liebe Grüße

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Frage nicht, geh zu einem dritten Tierarzt und sage ihm, er soll das Tier einschläfern, weil du weißt, dass er sich quält. Du kennst das Tier schließlich und kannst beurteilen, wie stark die Veränderung zu vorher ist.

Wenn du fragst, sagen die meisten Tierärzte, was man noch machen kann. Sie verdienen dran und die meisten Tiernutzer wollen das, lies dir bloß die Antworten hier auf GF durch.


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erst einmal würde ich nicht so lange Runden mit ihm laufen. Ich möchte auch vorsichtig bezweifeln, das der Tierarzt gesagt hat das der Hund zu jung zum einschläfern wäre und nicht leiden würde. Denn er wüsste, das zum Beispiel entzündete Zähne heftige Schmerzen verursachen. Für eine Op sei der Hund auf einmal zu alt und die Untersuchung hat angeblich 70 Euro gekostet. Nun ja, für mich alles merkwürdige Aussagen deinerseits.  

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Kartoffelbrei07 16.07.2017, 11:39

Wenn du mir nicht glaubst dann schreib hier auch nichts hin..sowas hilft einem nicht weiter!

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lass deinen lieben hund gehen!

(ein krebs breitet sich auch bei hunden aus)

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Kartoffelbrei07 15.07.2017, 20:18

Ich weiss nur das Problem ist beide Tierärzte möchten ihn NICHT einschläfern..

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Kartoffelbrei07 15.07.2017, 20:24
@miiilchcafe

Weil ja sonst der "Allgemeine" Zustand wie fressen und trinken, Pieseln etc. noch gut ist. -,- nach dem Motto solange es funktioniert passt das..

besser noch eine 3te Meinung einholen?

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miiilchcafe 15.07.2017, 20:42
@Kartoffelbrei07

habe gerade gegoogelt: schwierige rechtslage. bevor du mehr geld ausgibst, könntest du dich von der tierrettung beraten lassen.

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friesennarr 16.07.2017, 13:49

Krebs ist nicht gleich Krebs. Nicht jeder Tumor ist tödlich oder bereitet Schmerzen.

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