Tiefpassfilter 7. Ordnung Phasengang

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Ein Tiefpass wird durch seine komplexe Übertragungsfunktion ü=Ua/Ue beschrieben. ü, Ua und Ue sind komplexe Wechselgrößen. a steht für Ausgang, e für Eingang. Besteht der Tiefpass nur aus einem Widerstand in Reihe zwischen Eingangs- und Ausgangsklemme und einem Kondensator, der am Ausgang a zur Masse geschaltet ist, liegt ein TP 1. Ordnung vor, bei der die Phase der Ausgangsspannng um max 90° nacheilend (oder negativ) gegenüber der Eingangsspannung ist. Liegen mehrere Tiefpässe in Reihe vor, so addieren sich die Phasen. Allerdings nur dann vollständig, wenn sie entkoppelt sind. Bei einem Tiefpass 7. Ordnung kann die Phase daher max. um 7*90° nacheilend werden. Das ist mathematisch richtig, in der Praxis aber kaum zu erreichen, da durch die Dämpfung der Tiefpässe praktisch kein Signal mehr vorhanden ist.

Um die Phase zwischen Strom und Spannung zu bestimmen, muss zunächst eine Funktion der Art U/I oder I/U bestimmt werden, die dann zu analysieren ist. Für einen Tiefpass 7. Ordnung hat das aber praktisch keine Bedeutzung. Nur in einem Sonderfall ist die Kenntnis eines derartigen Verhältnisses von Bedeutung.

dieterge.

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