Tiefe Hirnstimulation

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5 Antworten

Wenn es Behandlungen gibt, die sich noch in der Studie befinden, dann kann man diese Behandlung nicht verlangen und hat auch keinen Anspruch darauf. Man wird normalerweise vom behandelnden Arzt auf die Studie angesprochen, denn es kann nicht jeder Patient in solch eine Studie "eingeschlossen" werden. Die Pharmaunternehmen, die diese Studien an Kliniken und Praxen vergeben haben bestimmte Einschlusskriterien, die sich evtl. auf Alter richten, Dauer und Verlauf der Krankheit, Vormedikation. Die Ärzte entscheiden dann bei den Untersuchungen der Patienten, ob evtl. der Patient für die Studie geeignet ist. In Deutschland werden auch nur Studien angeboten, bzw. dürfen nur Studien durchgeführt werden, die von einer bestimmten Ethikkommission abgenickt wurden. Außerdem enstehen in keinem Fall kosten für Teilnahme, die der Patient tragen muss. Du würdest eher noch eine Aufwandsentschädigung, z.B. für die Fahrtkosten bekommen.

Vielen dank für die Antwort, die Kosten waren nicht auf mich sonders auf den Eingriff selbst bezogen. Eine Operation am Gehirn ist bestimmt kostspielieger als Medikamente. Die Operation selbst ist schon Jahrelang bei Parkinson und diversen Krankheiten geführt wird jetzt nur auf neue Gebiete erschlossen. Das nicht jeder ein geeigneter Kandidat ist, ist mir klar nur muss man heutzutage selbst auf Ideen kommen, da die Krankenkasse die womöglich beste Lösung aus Geldgründen nicht vorzieht.

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Nein, ein "Recht" hast du schon mal gar nicht darauf. Möglicherweise kannst du dich in eine Studie einbinden lassen, ob du dafür überhaupt in Frage kommst, entscheiden die Forscher. Dann musst du dich aber auch deren Regeln unterwerfen (psychiatrische Betreuung wäre möglich, schon um Veränderungen zu dokumentieren).

Das "Recht" bezieht sich nicht darauf, die Behandlung zu erzwingen oder dergleichen, sondern ob ich jede Behandlung mit mir machen lassen muss.

Muss ich jedes Medikament nehmen, nur weil es helfen soll, muss ich mich in z.B. Psychatrische Behandlung geben lassen, wenn es auch andere Möglichkeiten gibt ?

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Du hast kein Recht auf eine noch nicht zugelassene Behandlung zu pochen.

Ich möchte ja wissen, wie ich überzeugen kann, ein weiterer Proband sein zu dürfen, da nur so weiter geforscht und nur so eine Zulassung überhaupt möglich gemacht werden kann.

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Von wem denn verlangen? Du meinst von der Krankenkasse bezahlt? GKV oder PKV? Wenn letztgenanntes, was steht in den Versicherungsbedingungen zu psychologischen Behandlungen? Würde sich ein Arzt bereit finden, die medizinische Notwendigkeit zu attestieren?

Alles von Dir nicht beantwortete Fragen.

Ich habe aber eine naheliegende Gegenfrage: Wie kann denn eine noch im Experimentalstadium befindliche Behandlung überhaupt Geld kosten? Forschen muß doch der Forschende bezahlen, nicht der Erforschte!

Alles erscheint mir reichlich unausgegoren. Wenn Du es trotzdem angehen willst, dann wohl auf eigene Kosten.

Die Kosten sind auf die Kosten im Vergleich bezogen. Die Medikamente dich ich erhalte sind z.B. schon sehr Teuer, nicht für mich aber für meine Krankenkasse, somit habe ich diese erst spät erhalten, da das kosten/nutzen verhältnis erstmal hergestellt werden musste, man bekommt erstmal "billigere" Medikamente. Eine Operation am Gehirn ist ein teurerer Eingriff als Medikamente zu verschreiben. Die Operation selbst ist schon seit fast 2 Jahrzehnten z.B. in Sachen Parkinson durchgeführt, es werden zur Zeit nur neue Bereiche erschlossen. Wer meint, ohne eigene Initiative zu zeigen am besten behandelt zu werden, den kann man leider nur müde anlächeln, man muss schon selber Initiative zeigen und überzeugen. Ich verstehe auch die ganzen Gegenfragen von dir nicht, da du diese hättest du 2 Minuten verwendet um THS zu googlen alles herausgefunden hättest, was von mir nicht beantwortet ist. Die Kosten sind halt auf eine "OP" bezogen, ich weiss nicht wie viel eine Op kostet, aber ich stelle es mir teuer vor. Experimentalstatus in Sachen Depressionen, sonst halt schon seit Jahren angewand, da aber im Gehirn eine unendlich zu erschließende möglichkeit auf neue Heilungen in bestimmten verfahren bestehen ist alles mal im Experimentierstadium. Es geht halt ums gehirn, da ist es immer ehtisch fraglich, ob es der richtige weg ist, da dauert alles länger. Eigene kosten wird es für mich wohl kaum geben, niemand macht mal eben so einen Eingriff auf eine Kosten in unserem Krankheitssyystem, kann ich mir auf jeden fall nicht vorstellen.

Ich habe halt nicht vor hinzugehen und zu sagen, "schneiden sie mir das Bein ab, es juckt andauernd" sondern ich möchte einfach eine neue lösung vorschlagen anstelle immer und immer wieder über Wochen neue Medikamente Testen zu müssen, die dann doch nicht wirken/ nur nebenwirkungen zeigen.

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Wenn du es selbst bezahlst und in den europäischen Osten gehst kannst du es machen.

Ich kann mir auch die Kugel geben lassen, ich bitte doch um etwas Sinnvollere Antworten.

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