"Ticken wir nicht mehr richtig.............................?"

Bilduntertitel eingeben... - (Gesundheit, Psychologie, Gesellschaft)

10 Antworten

Ich habe einen Heidenrespekt vor allen, die Schichtarbeit machen. Und das über längere Zeit durchhalten mit dem ständigen Wechsel. Ich persönlich würde das nicht schaffen, ich brauche meine regelmäßigen Zeiten.

Ich arbeite seit 2,5 Jahren im 7 Tage Kontischicht Betrieb mit kurzem Wechsel 2 Früh 2 Spät 3 Nacht 1 freies Wochenende im Monat und ansonsten zwischen den 7er Blöcken gefühlte 1,5 Tage frei. Bereits nach 2 Monaten in diesem System kamen die Begleiterscheinungen. Müdigkeit trotz schlaf.Ich komme trotz schlaf nicht in die Gänge und ich leide durch die wechselnden Zeiten unter schlaflosigkeit bin teilweise 36 stunden und mehr wach.Dabei arbeite ich dann auch. Freunde und Familie sehen dich selten und nicht selten haben Kollegen aus dem selben System ihre Familien und Freunde deswegen verloren. Ich bin oft gereizt und habe ausser der Reihe zu nichts lust.Ich möchte einfach nur meine Ruhe haben und natürlich wenden sich die Menschen nun von mir ab sofern Sie dies noch nicht getan haben. Vor kurzem habe ich starke Kreislaufbeschwerden bekommen.Die äußern sich durch schmerzen in den Ohren und Herzstiche.Ich fühle mich zerschlagen und müde -kurz am Ende.Ich bin 37 Jahre alt. Fazit : Wenn man früh zu sterben gedenkt kann man Kontischicht arbeiten. Ich hoffe bald in eine normale Tätigkeit und in normale Arbeitszeiten zurückkehren zu können.

Hallo playfair, erst mal eine Gegenfrage: Wer kann beurteilen ob Du, ich, oder wer sonst, richtig tickt? Dass jeder Mensch nach seiner eigenen biologischen Uhr tickt, ist doch nicht neu. Bei uns in Köln gibt es das geflügelte Wort: Jeder Jeck ist anders jeck. Soll heissen, dass jeder Mensch seine persönlichen Marotten, Ticks, Vorlieben, Eigenschaften, usw. hat. Aber welcher von diesen Menschen tickt denn nun falsch oder richtig? Die mit Wechselschicht im Beruf ticken also falsch? Klar, dass Wechselschicht nicht gesund sein kann, auf Grund des pers. Biorhythmus´. Aber nur wer sich es aussuchen kann hat Glück.

Das "ticken" bezieht sich natürlich auf unsere innere Uhr... Danke Lg

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Asia Bibi, Pakistan. Wie kann eine Bevölkerung so „anders“ sein?

Hallo, ich habe dann Fall rund um Asia Bibi verfolgt und wie die Bevölkerung auf das Gerichtsurteil reagiert ist, ist ja unglaublich schrecklich. Ist das nur ein sehr kleiner Teil von Pakistan mit dieser Meinung oder „ticken“ da alle/sehr viele so?

Können wir wirklich aus solchen Ländern Flüchtlinge bekommen? Da treffen doch 2 völlig andere Kulturen aufeinander. (Ohne jetzt zu werten, welche Kultur besser ist)

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Wie kann man als Transmann seinen Sextrieb steigern, damit die eigene Beziehung nicht daran zerbricht?

Bitte dringendst um Hilfe. Ich bin Transmann und wurde als Mädchen geboren. Meine beiden Operationen zur völligen geschlechtsumwandlung habe ich bereits seit 5 Jahren hinter mir. Vor den Operationen habe ich keinen sex gehabt da ich den eigenen Körper verabscheut habe. Das Bedürfnis war dennoch da sodass ich nicht selten ungern Hand anlegen musste. Seit der Operation spüre ich jedoch nicht mehr so viel wie vorher und habe viel weniger Lust auf Sex. Weiteres folgte dazu. Ich bin psychisch krank aufgrund diverser Geschehnisse und war desshalb vor 1 Jahr etwa in einer Klinik. Dort wurde mir etliches DIAGNOSTIZIERT. ADHS das ich jedoch nicht habe da keine der Medikamente mich ruhiger stimmten sondern genau das Gegenteil bewirkten, was gegen ADHS spricht laut meinem Psychiater. Borderline und starke Depressionen und Persönlichkeitsstörungen habe ich tatsächlich. Desshalb nehme ich seit rund 8 Monaten diverse Medikamente. Mein derzeitiges wirkt ganz gut. Ich fühle mich zwar oft müde deswegen und habe starke Hitzewallungen und Übelkeit, doch dies ist längst nicht das Problem. Vor meinem Klinik Aufenthalt hatte ich mit meiner Freundin recht oft Sex. Meist jedoch nicht mithilfe meines Penoiden sondern mit der Hand. Ich hatte Lust zum Sex obwohl ich unzufrieden bin aufgrund des geringen empfindens. Orgasmen hatte ich vorher auch noch einige. Doch seit ich aus der Klinik raus bin habe ich null Interesse mehr an Sex. Ich empfinde einfach nichts wie es vorher war. Meine Freundin leidet sehr darunter. Denn etwa 1x im Monat oder 2x befriedigt ich sie mit meiner Hand. Dann tue ich es jedoch nicht für mich sondern nur für sie. Es liegt nicht an ihr. Ich liebe sie und ihren Körper, doch mein Sex verlangen ist einfach weg. Ich fühle mich echt mies deswegen. 3x bin ich schon beim befriedigen von ihr eingeschlafen, da mich meine Tabletten eben auch sehr müde Machen. Zudem tun mir meine Hände auch schnell weh, aufgrund diverser früherer selbstverletzender Aktionen. Kann mir bitte jemand von euch weiterhelfen. Ich bin wirklich ratlos und restlos verzweifelt. Derzeit rede ich mit meiner Freundin nur das nötigste. Wir gehen und aus dem Weg und sie hat gesagt, dass sie dringend Abstand haben will von mir, da sie mich nicht mehr erträgt. Wenn andere gereizt und genervt sind überträgt sich dies auf mich und dann muss ich aufpassen was ich sage. Vor der Klinik bin ich jedes Mal ausgerastet und mit Messern und scheren auf mich los gegangen. Mithilfe der Tabletten schaffe ich es gerade so mich nicht mehr zu verletzen. Doch ich möchte meine Freundin auf gar keinen Fall verlieren. Sie ist und bleibt meine einzig, wahre Traumfrau. Kann mir jemand bitte weiter helfen was ich tun kann. Ich weiß echt nicht mehr weiter. Danke im Voraus. Bitte nur ernst gemeinte Ratschläge und Tipps.

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Leben gerät aus den Fugen wie soll es weiter gehen?

Hey Leute, Ich wohne noch Zuhause da ich studiere und kein Geld verdiene. Ich gerate dauernd in Streit mit meiner Mutter, da sie denkt , dass das Studium nicht das richtige für mich ist. Ich kann mich nur auf eine Sache konzentrieren. Ich bin total verbissen mit dem Studium. Anfangs war ich sehr gut , jetzt sieht es eher schlecht aus, da ich verdammt unter dem Druck leide und mir praktisch selber Angst mache. Mein Leben existiert praktisch nur noch aus Studium, selbst wenn ich da gerade total versage.

Ich habe keine Freunde und bin eigentlich nur Zuhause und mache mir Sorgen über die nächste Prüfung. Meiner Mutter meint, dass mich das sozial schädigt und würde mich deshalb lieber in eine Ausbildung stecken. Ich weiß auch das sie Recht hat, es macht fertig momentan und ich möchte so auch nicht weiter machen, aber ich will es wirklich unbedingt schaffen.

Ich gebe zu , dass ich letztes Semester einen Durchhänger hatte, der sich bis jetzt durchzieht, aber mir macht das studieren auch Spaß, wenn ich nicht von Angst zerfressen bin. Ich möchte lernen und ich möchte einen guten Arbeitsplatz finden. Ich will das alles nicht aufgeben, nur weil ich aus der Spirale nichtmehr rauskomme.

Ich habe versucht mit meiner Mutter zu reden und wollte bei ihr Rat erfragen, aber das sorgt einfach für mehr Frust , weil sie nicht versteht wie wichtig das für mich ist.

Ich stelle Bildung und Karriere an oberste Stelle und alles andere kommt dann wenn ich das habe. Das versteht sie nicht. Sie will lieber, dass ich einem 0815 Job habe. Sie macht sich Sorgen, dass ich vor lauter Verbissenheit in Zukunft keine sozialen Kontakte finde, keine Familie bekomme ect. Ich verstehe ja sie meint es gut und ich mache mir darüber auch ab und zu Gedanken, aber trotzdem ist der Reiz in mir nach einer Sicheren Zukunft viel stärker und das "muss es schaffen" Gefühl überschattet alles andere.

Ich würde mir wünschen, dass ich lockerer werden kann damit, aber nach wie vor ist dies mein oberstes Ziel. Und es belastet mich, dass ich manchmal das Gefühl habe, meine Mutter möchte nicht, dass ich so weit wie möglich komme. Ich habe das Gefühl, sie glaubt nicht, dass ich das wirklich will und versucht mich dauernd für etwas geringeres zu begeistern.

Wenn ich das Studium verliere , dann habe ich nichts mehr. Eine Ausbildung ist keine Alternative die mich glücklich macht, und ein neues Studium würde bedeuten all die Arbeit war umsonst und ich würde 2 Jahre verlieren.

Meine Eltern halten es mir jetzt auch immer vor, dass ich kein Geld verdiene, und ich fühle mich dadurch auch oft nutzlos. Ich möchte auch schon länger einen Job annehmen, um zumindest etwas zu verdienen, aber bisher hat mich der Uni Stress abgehalten.

Ich glaube, mir täte eine komplette Trennung von meinem Elternhaus gut und ich könnte einfach mal all das Alte zurück lassen für eine Zeit , aber dann stellt sich die Frage des Geldes. Sry für den Roman ich erwarte mir auch nur eine grobe Meinung von. LG.

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Menschen und Emotionen?

Neulich in Ethik wurde ganz stolz darauf gepocht, dass der Mensch ja aufgrund seiner Gefühle einzigartig sei und damit der Maschine immer einen Schritt voraus sei. Wie kann man so stolz auf Emotionen sein? Emotionen bedeuten Denkfehler des menschlichen Gehirns, ferner schätze ich, dass Emotionen für über 90% des Leids auf der Welt verantwortlich sind. Hätte ich die Wahl zwischen dem Menschsein und der perfekten Ratio einer Maschine, so ist die Maschine die deutlich bessere Wahl. Logisch und effizient.

Dagegen stehen Menschen, stolz auf ihre Gefühle, die der Großteil ja nichteinmal kontrollieren kann. Wie vernunftlose Tiere lassen Sie sich von ihren Trieben heimsuchen und sind auch noch stolz darauf. Die einzigen Emotionen, die gute Zwecke erfüllen sind Angst und Ekel. Wie kann man nur stolz auf Gefühle und irrationales Verhalten sein?

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Ist Asperger eine "Modediagnose"?

Hallo!

Ich persönlich gewinne - rein subjektiv - immer mehr den Eindruck bzw. frage mich ob das Asperger-Syndrom zu einer Art "Modediagnose" oder "Verlegenheitsdiagnose" wird. In meinem weiteren Umfeld gibt es einige Jugendliche/Kinder, bei denen die Diagnose im Raume steht, es häuft sich jedenfalls seit 2-3 Jahren sehr auffällig, auch wenn man sich allgemein in der Medienwelt umhört scheint das Thema in aller Munde zu sein.

Meist sind es sehr ruhige Kinder, denen Asperger "attestiert" wird. Typischer Verfahrensweg: Der Lehrer spricht, mailt oder ruft die Eltern an, weil das Kind wenig redet, vllt. etwas schüchtern und verträumt ist und nicht in Grüppchen geht oder im Sport nicht Feuer und Flamme ist, schlägt den Psychologenbesuch vor, es gibt ein paar Sitzungen & dann steht im Raum, dass da jemand Asperger haben könnte.

Ich denke mir in letzter Zeit verstärkt: Da ich ein sehr introvertierter Junge gewesen bin, der zwar kein Außenseiter war aber auch keiner, der immer "cool" sein musste oder mit jedem gleich "best friend" war, sondern auch mal alleine ganz gut klarkam, würde man mich rund 15 Jahre nach meiner Mittleren Reife wahrscheinlich heute auch mit dieser Diagnose "segnen". Ich eckte damals kaum an, war ein Typ, der die meisten nicht interessiert hat und seine Freunde außerhalb der Realschule hatte. Die meisten mir bekannten Lebensgeschichten heutiger "Aspergerpatienten" verlaufen sehr ähnlich.

Was meint ihr, habt ihr evtl. auch diesen Eindruck & woran könnte das liegen? Ich sehe da einen Zusammenhang zum "Normendenken", nach dem alles, was nicht irgendeiner Pseudo-Norm entspricht, "unnormal" ist und krank sei, bzw. "therapiert" werden müsse. Gewinne immer mehr diesen Eindruck...

Wie seht ihr das? Würde mich mal interessieren.. viele Grüße!

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Wie mit meinem Leben umgehen?

Hallo, ich bin der "Markus", und bin 20 Jahre alt. Ich habe weder Perspektiven, Freunde oder eine Zukunkft. Seit ich durch extreme Konzentrationsschwächen ( soll keine Ausrede sein) von der Realschule geflogen bin ging es mit mir bergab. Ich landete auf der Hauptschule, die ich erfolgreich abschließen konnte. Danach blieb mir nichts anderes übrig, außer eine handwerkliche Ausbildung anzufangen, die ich nicht schaffte, da ich handwerklich ziemlich ungeschickt bin. Nun stehe ich ohne Ausbildung und mit einem Hauptschulabschluss da, bin seit 6 Monaten arbeitslos und schreibe jeden Tag Bewerbungen, die immer abgelehnt werden. Zu meiner eh schon verkackten Situation kommt dazu, dass ich psychisch nicht gerade stabil bin und wenig bis gar keine Freunde habe. Beispiel: Gestern hatte ich Geburtstag, am Nachmittag kam meine Familie zum essen und am Abend hatte ich eine Party vorbereitet. Ich lud meinen besten Freund und 6 weitere Leute ein. Von diesen Leuten kam schlussendlich nur mein Bester Freund. Ich hatte schon alles vorbereitet und hatte mich mega gefreut, doch die "Party" war dann wie zu erwarten ein Reinfall (wie die letzten Jahre auch) und endete um 10 Uhr Abends. Fazit: Ich bin ein Arbeitsloser Abschaum der Gesselschaft, der weder Freunde noch eine Zukunft hat. Ich versinke jeden Tag in immer stärker werdende Depressionen. Was soll ich machen? Wer kann mir helfen? PS: Und nein, ich will kein Mitleid oder Aufmerksamkeit. Ich brauche nur einen Rat und wollte mir das mal von der Seele schreiben, da ich sonst niemanden habe mit dem ich reden kann. Danke im Voraus.

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