Thrombose wie lange mit Blutverdünner behandeln und Bein wickeln?

2 Antworten

Also nein, die 5 Wochen reichen nicht aus... . Die Blutverdünner müssen weiter genommen werden. Auch muss ein Test gemacht werden, ob du eine erbliche Gerinnungsstörung hast. Das kann nämlich durchaus sein. Bei meiner ersten Thrombose wurde die Faktor-V-Leiden-Mutation entdeckt. Nach Tests in der ganzen Familie stellte sich raus, dass alle weiblichen Familienmitglieder das haben... . Und mit sowas ist man ja mehrfach thrombosegefährdet. Man darf ohne Blutverdünner keine langen Autofahrten machen, oder Flugreisen.. . Deswegen lass nach dir schauen.

Bist du nicht beim Arzt gewesen und hast den Bericht vom Krankenhaus abgegeben? Oder wo warst du da in Behandlung? Nach einer (ersten) Thrombose muss man ein halbes Jahr lang Blutverdünner nehmen. Und man wickelt da auch nicht mehr, das tut man nur kurzfristig, bis man Thrombosestrümpfe (Kompressionsstrümpfe) verschrieben bekommen hat. Die lässt du dir im Sanitätsgeschäft anmessen, die müssen auf deinen Körper passen. Keine Sorge, die gibt es auch in normalen Farben, wie schwarz oder pink ;o) . Musst nicht Omafarben nehmen... .

Bitte geh mal morgen zum Arzt, lass dir deine Tabletten weiter verschreiben und gleich 2 Paar Thrombosestrümpfe (bei Erstverschreibung dürfen 2 auf einmal verschrieben werden, denn die Dinger musst du ja jeden Tag wechseln und auch waschen, später bezahlt die Krankenkasse 2 Paar Strümpfe im Jahr).

Blutkontrollen werden eigentlich nicht gemacht, wenn du deine Blutverdünner schön nimmst. Und auch ein Ultraschall ist nicht nötig, weil sich der Thrombus ja mit den Blutverdünnern auflöst. 

Wenn du allerdings irgendwann nochmal eine Thrombose haben solltest, musst du lebenslang Blutverdünner nehmen. Bei mir war das leider der Fall (zweimal Thrombose mit Lungenarterienembolie :o( ...). 

Also nicht vergessen, du hast morgen einen Arztbesuch zu erledigen!

Das Krankenhaus hatte mich zu Beginn mit nur einer anstatt zwei täglichen Spritzen Heparin entlassen. Die kannten sich nach eigener Aussage absolut nicht aus, auch beim Ultraschall nicht, und schickten mich zum Internisten, der dann meinte, 28 Tage Lixiana 60mg reichen. Der Internist sagte, es wäre risikoreicher mit dem Blutverdünner als ohne.

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@wolperdinger999

Was??? Ich glaub ich werd´ verrückt, was ist denn das für einer? 28 Tage nimmt man vielleicht die stärkere Variante, um das Blut extrem zu verdünnen, danach kommt eine niedrig dosiertere Tablette dran... . 

Und danach bist du bei keinem Arzt mehr gewesen? Du solltest morgen auf jeden Fall zu deinem Hausarzt gehen und das abklären. Und eigentlich hätte da ein Kardiologe oder Phlebologe drauf schauen müssen... . 

Das müsste ja schon ein Miniminithrombus gewesen sein, wenn das mit den 28 Tagen stimmen sollte... . Das habe ich ja noch nie gehört, und ich lebe in einer thrombosebelasteten Familie... . 

Auf den Test nach einer Gerinnungsstörung kannst du nach einer Thrombose bestehen, das ist dein gutes Recht. Da wird eine Kultur angelegt, das dauert eine Weile, bis man das Ergebnis bekommt.

Was der Internist vielleicht meinte, ist, dass man bei Einnahme von Blutverdünnern ein erhöhtes Blutungsrisiko hat, wenn man sich verletzt. Frauen, die ihre Tage haben, können auch stärker bluten.

Bitte geh morgen zum Hausarzt, das ist alles sehr suspekt. 

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Hi Polarbäer. Ich weiß nicht, wie ich sonst deine letzte Antwort beantworten kann, ich versuche es mal so. Der Internist meinte, es würde völlig ausreichen mit den 28 Tagen Tabletten. Ich bin da ja völlig unbedarft. Die Hausärztin stimmt in die 28 Tage des Internisten ein - sie sagte aber auch, sie kenne sich nicht sonderlich aus. 

Also könnte man mir jetzt ev. niedriger dosiertes Medikament verschreiben? Aber ich bräuchte immer noch Tabletten?


Ich habe mal recherchiert. Dein Medikament ist ganz neu, und wieder anders, wie meins. Meins war das letzte Neue, mit Rivaroxaban. - Aber ich finde nirgends einen Hinweis, das man das nur 28 Tage nehmen muss. Die gehen auch von ganzjährig aus... . Lies dich mal durch deinen Beipackzettel.... .

Deine Hausärztin soll mal bitte bei einem Kardiologen-Kollegen anrufen, und dort um Rat bitten. Wenn meine Hausärztin mal nicht mehr weiter weiß, hängt sie sofort vor meinen Augen am Telefon und fragt nach. Erzähl ihr halt "Meine Bekannte hat mir erzählt... ;o)". - Musst ja nicht sagen, das du hier im Forum deine Infos holst, das kommt nicht gut... . 

Ich kann dir nur soviel sagen, dass alle Leute, die ich kenne, die eine Thrombose hatten, und das sind schon ein paar, mindestens 6 Monate Blutverdünner nehmen mussten. Bei wem noch  irgendwas anderes war (Schlaganfall, epileptischer Anfall), der muss das Zeug lebenslang nehmen, mich eingeschlossen. Ich darf das Medikament nur noch zu einer OP absetzen, muss dann aber stattdessen Heparin spritzen... . 

Lebenslang musst du das bestimmt nicht nehmen, aber mich irritieren die 28 Tage ganz gewaltig... . 

Um zu antworten, musst du übrigens auf die Pünktchen unter dem Kommentar gehen, da kommt dann "Kommentieren/Melden", und da wählst du kommentieren. Übung macht den Meister ;o) .

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@polarbaer64

:-)

Ah, alles klar, ich war vorhin auf "Melden" gegangen, hatte das Kommentieren nicht gefunden.

Ich habe mich auch durch die Beipackzettel und Beschreibungen gegraben, es steht nirgends was von 28 Tagen, ich versteh das nicht. Der Internist-Doc hatte aber vor Jahren auch keine Ahnung von einer korrekten Schilddrüseneinstellung, nur ist die eben selten lebensbedrohlich. 3 Monate scheinen usus zu sein, mindestens.

Ich habe echt Schiss, dass mir die Thrombose um die Ohren fliegt, wenn ich die Medis absetze... 

Vor 14 Tagen zeigte der Schall, dass die Thrombose schon kleiner geworden war - aber sie war halt noch da. Eine Vene war wohl schon frei, die 2 hatte noch Reste drin.

Der Doc meinte, der Körper würde sich selbst helfen.

Du hast das schon ewig? Ich will diese Blutwerte testen lassen, wegen ev. Vererbung. Geht das auch unter Tabletten?

PS: die Medis beeinflussen negativ mein Denkvermögen :-)


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