Thrombose und Lungenembolie

5 Antworten

Der Verdacht auf eine Thrombose ist sicher Anlass einen Arzt aufzusuchen. Das ist unstrittig. Das nur bei sofortigem Therapiebeginn Folgen sicher abgewendet werden können ist so sicher nicht absolut "wasserdicht". A ist nicht klar, dass Folgen auftreten und B lässt sich durch eine Therapie sich meist nur die Wahrscheinlichkeit von Folgeschäden und ggf. deren Schwere vermindern. Aber 100% gibt es in der Medizin nicht.

Kann diese Aussage belegt und nachgewiesen werden

Das ist eine allgemeine Darstellung des derzeitigen Standes der medizinischen Wissenschaft und Praxis. Wenn es um Klärung eines individuellen Verschuldens mit straf- und zivilrechtlichen Konsequenzen ("gerichtssicher") geht, ist immer eine genaue Analyse des Einzelfalles erforderlich. Dazu bedarf es fachlicher Stellungnahmen durch qualifizierte ärztliche Gutachter. Laien können das nicht und Gerichte ohne Gutachter auch nicht.

Eine sehr wahre und weise Antwort.Ullrich Katz

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Inwieweit brauchst du einen gerichtssicheren Nachweis für diese Aussage? Natürlich ist das eine medizinisch korrekte Information. Eine manifeste Thrombose birgt immer das Risiko, einer Lungenembolie und ist deshalb abklärungsbedürftig.

Könnte ich doch eine Thrombose haben oder bilde ich mir das nur ein?

Ich weiß, es gibt schon 100 Fragen zu dem Thema, aber jeder Fall ist anders :)

Zur Vorgeschichte: vor 3 Wochen bin ich auf der Rolltreppe gestürzt, habe mir dabei ziemlich schlimm die Schienbeine geprellt und auch blutig geschlagen (ist immer noch blau und verkrustet). Nach ca. 5 Tagen ist mein rechter Knöchel angeschwollen und gaaaanz zart blau geworden. Mein Hausarzt hat gemeint, dass das Hämatom vom Schienbein nach unten gewandert ist und sich jetzt eben da unten sammelt. Dass am Knöchel irgendwas kaputt ist, hat er ausgeschlossen, weil ich absolut keine Schmerzen hatte.

Letzten Freitag ist plötzlich mein Fuß stark angeschwollen (innerhalb von 20 Minuten). Also wirklich sehr stark, als ob ich auf eine Biene getreten wäre und eine Allergie habe. Ich hatte aber keine Schmerzen, nur ein leichtes Kribbeln und Spannungsgefühl durch die Schwellung. Da wurde ich mit Verdacht auf Thrombose ins Krankenhaus gebracht. Im KH wurde mein Blut untersucht (D-Dimere). Die 3 Stunden, die ich dort liegen musste, ist auch die Schwellung zurück gegangen. Blutwerte waren alle in Ordnung, kein Anzeichen für eine Thrombose.

Seit gestern fühle ich jetzt einen Druck im Fuß (am Rist) bzw. in der Wade (hinten unter der Kniekehle). Ob ich stehe, gehe, sitze, Bein hochlagere oder liege macht keinen Unterschied, fühlt sich immer gleich an.

Kann es jetzt sein, obwohl vor 3 Tagen meine Blutwerte komplett in Ordnung waren, dass ich trotzdem eine Thrombose habe? Oder hängt das irgendwie mit der Prellung meiner Schienbeine zusammen? Der Fuß bzw. das Bein ist weder blau noch geschwollen, ich fühl nur den Druck.

Bin grundsätzlich keine Risikopatientin (Familiengeschichte unauffällig, Nichtraucherin seit 4 Wochen, nehme keine Pille), dafür aber leicht hypochondrisch veranlagt :) Mache mir schon Sorgen, vor allem wegen Lungenembolie und anderen ernsten Thrombosefolgen.

Vielleicht kann mir jemand von seinen Erfahrungen mit Thrombose berichten. Möchte nicht nochmal ins KH fahren und stundenlang warten, wenns eh nichts ist :)

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