Thermodynamisches Prinzip eines Eierkochers?

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1 Antwort

Wasser wird zum Kochen gebracht. Dabei wird nur wenig Energie zugeführt, damit das langsam geschieht. Die heißesten Wassermoleküle entweichen als erste und bilden den Dampf, der aufgrund des Deckels nur langsam entweichen kann. Gleichzeitig wird der Dampf so nicht weiter erhitzt. Am Anfang kondensiert viel Dampf wieder, perlt ab und läuft wieder herunter. Er hat also ziemlich genau die Verdampfungstemperatur von 100°C. Oben im Deckel ist ein Loch aus dem etwas Dampf entweichen kann. Bei konstantem Volumen, also Größe und Anzahl der Eier, und konstant zugefügter Energie, bleiben die Eier also eine konstante Zeit lang bei genau 100°C im Dampf. So wird das Kochergebnis reproduzierbar.

Im Endergebnis tut der Eierkocher genau das gleiche als würde man die Eier im sprudelnden Wasser kochen, aber es geht viel schneller weil man nicht so viel Wasser zum Kochen bringen muss und verbraucht damit viel weniger Strom.

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