Therapieunterlagen nicht anfordern

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7 Antworten

Hallo Märzblume,

keine Sorge. Psychotherapeuten sind es gewohnt, dass man sie gelegentlich anlügt, und akzeptieren das auch. Eine Lüge dient schließlich auch dem Selbstschutz, wenn man bestimmte Sachen (noch) nicht einsehen oder akzeptieren kann.

Wenn du deinem neuen Therapeuten davon erzählst, wird er garantiert Vertständnis für dich haben. Das zeugt auch davon, dass du deine alten Fehler einsiehst, und jetzt den Willen dazu hast, dich zu verändern. Ich denke, es würde eure therapeutische Beziehung sogar noch stärken. In keinem Fall denke ich, dass der Therapeut dir jetzt "nichtmehr glauben" wird.

Einfach mutig sein und mit ihm reden. Du hast nichts schlimmes zu erwarten.

Kleiner Tipp: rede mit ihm, bevor du die Unterlagen anforderst, dann weiß er das schon, während er sie liest.

Liebe Grüße, und viel Erfolg mit deinem Therapeuten :)

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.....und genauso wie es hier steht sagst es deinem Therapeuten, dem ist vollkommen klar, dass sowas passiert bevor mal wirklich Hilfe annehmen will/kann.

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Kommentar von delikt
09.07.2013, 15:10

...sehr gute Antwort !!!

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Du gibst dem neuen Psychotherapeuten eine gegenseitige Schweigepflichtentbindung zur Anforderung des Berichtes an den Gutachter des ehemaligen Psychotherapeuten. So geht alles seinen ordentlichen Gang.

Bedenke bitte, dass in deinem Fall eine Psychotherapie mit umzugsbedingtem Therapeutenwechsel nicht ohne den Bericht des ehemaligen Therapeuten beantragt werden kann (das ist nun mal so vorgeschrieben).

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Kommentar von Maerzblume
18.07.2013, 18:14

Doch, die Therapie wird komplett neu beantragt. Die andere wäre eh zuende gewesen.

Trotzdem ist der Tipp gut, danke :-) .

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Bei Esstörungen kommt es vor, dass es dauertbis der Betroffene einsieht, dass er krank ist, und dann werden ganz viele Lügen erzählt. Das weiß ein Therapeut auch, also sei einfach nur ganz ehrlich zu deinem Therapeuten. Sag ihm ehrlich was da nicht stimmt, und wie es wirklich ist/war. Er wird dir glauben, wenn du selber darauf zu sprechen kommst.

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Dein Therapeut kennt sowas schon. Du bist ja nicht der einzige, der beim Therapeuten etwas weglässt, hinzufügt oder erfindet etc.

Ein wirklich großer Schritt in die richtige Richtung ist es, wenn Du ihm gestehen kannst, was Du damals getan hast. Er wird Dich für das Geständnis loben und anerkennen.

Es ist ein Schritt hin zu "erwachsenem Handeln". Trau Dich groß zu sein!

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Du musst schon erhlich zu Deinem Therapeuten sein. Ansonsten kann er Dir nicht helfen.

Nur so kommst Du aus dem Strudel der Angst und Lügen wieder heraus.

Und der Therapeut wird dafür Verständis haben. Du bist nicht die Erste der so etwas passiert ist.

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Unterlagen anforden und die Wahrheit sagen. Das ist dein Psychotherapeut da solltest du schon ehrlich sein.

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