Therapie/Behandlung von Suizidgefährdeten Menschen?

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3 Antworten

In erster Linie stehen immer Gespräche mit dem Betroffenen im Vordergrund. Abhängig von der Art der psychischen Störung und der Bereitschaft und/ oder Fähigkeit zur Kooperation durch den Betroffenen sind auch medikamentöse Interventionen denkbar.

Jemand, der akut suizidgefährdet ist, kann in eine psychiatrische Abteilung zwangseingewiesen werden, doch darf man ihn dort gegen seinen Willen nicht länger als 24 Stunden ohne weitere richterliche Anordnung festhalten.

In aller Regel strebt man das Einverständnis zur Einweisung durch den Betroffenen an, weil dieses für ihn viele Vorteile hat. Geht er freiwillig, kann er z.B. Medikamente verweigern und früher wieder gehen.

Suizidgedanken sind immer Symptom und nicht Krankheit. Folglich wird die Bahandlung auch nicht direkt auf die Suizidgedanken ausgerichtet sonden auf die Diagnose.

Davon abgesehen werden suizidgefährdete Menschen natürlich stärker kontrolliert und unter Umständen auch eher medikamentös behandelt, um mittelfristig eine Besserung des Zustandes zu bewirken.

also bei einem suizidgefährdeten menschen wird relativ wenig therapiert. mehr wird eine änderung des zustandes angestrebt (also wird diese person so lange vor sich selbst noch geschützt) in der geschlossenen auf die ich (zum glück nur) beinah gekommen wäre saßen die leute mehr oder wneiger ihre zeit ab. wenig theraoie, da man in so einem zustand NICHT therapiefähig ist!

jede therapie ist einzeln und "nur" suizidgedanken werden als symptom gehändelt also nicht als eigenständiger therapieinhalt

lg

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