Therapieantrag abgelehnt Suizidgedanken?

Support

Liebe/r Saelly2,

solltest du Suizidgedanken haben, dann möchte ich dich ermutigen, mit Vertrauenspersonen - wenn möglich - zu sprechen.

Oder mit der www.telefonseelsorge.de, die bietet auch Beratung über das Internet an, wenn du ungern telefonierst. (Es gibt auch für Jugendliche spezielle Hotlines: z. B. nummergegenkummer.de, junoma.de, u25-deutschland.de, youth-life-line.de etc.).

Herzliche Grüße

Eva vom gutefrage-Support

5 Antworten

Ich würde an deiner Stelle zu (d)einem Psychiater (nicht Psychologe) gehen und dir von dem ein Attest geben lassen, dass du auf eine Psychotherapie angewiesen bist und auch gewillt bist diese durchzuziehen. Damit dann nochmal zur Krankenkasse gehen, bzw bei dem Arzt nachfragen welche Schritte sinnvoll wären. 

Du kannst auch jederzeit in einer psychiatrische Ambulanz gehen oder dort anrufen. Dort wird einem in der Regel schneller und mit weniger bürokratischen Hürden geholfen, als wenn man sich erst mit Anträgen rumschlagen muss..

Okay danke Failea, das klingt sinnvoll, ich werde dann mal beim Psychiater nachfragen!

LG Saelly

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Gegen eine Ablehnung hats du immer das Mittel des Widerspruches innerhalb von 4 Wochen nach dem - hier negativen- Bescheid.

Ist die Frist, die im Rechtsbehelf des Bescheides stehen sollte, abgelaufen, dann kannst du nichts mehr machen. Ansonsten erst einmal Widerspruch einlegen, dann mit dem behandelnden Ärzten und Therapeuten sprechen, sie bitten  dir Atteste auszustellen aus denen die dringende Notwendigkeit besteht und diese nachreichen.

Dann wird eine neue Bewertung gemacht. Wird diese wieder angelenht, Widerspruch aufrecht erhalten= Widerspruchsausschuss.

Wieder Ablehnung, dann bleibt dir nur die Klage vor dem Sozialgericht.

Das Ganze ist allerdings ein Verfahren, welches sich über Monate hinziehen kann.

Vielen Dank sassenach4u vor allem für den Hinweis, dass es schnell gehen muss und dass es Möglichkeiten gibt was dagegen zu tun!

LG Saelly

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"Gegen eine Ablehnung hats du immer das Mittel des Widerspruches innerhalb von 4 Wochen nach dem - hier negativen- Bescheid."

Nein. DIe Frist ist EIN MONAT.

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Also die Krankenkasse wird die auch nicht richtig weiterhelfen können. Ich kann aber eigentlich auch nicht verstehen wie man deinen Therapieantrag abgelehnt hat wenn du wirklich Suizidgefährdet bist.

Am besten du versuchst es bei einem anderen Psychologen.

Viel Glück!

LG

Hallo MasterCardInt, 

Damals war ich noch nicht so weit meinem Therapeuten von der Suizidalität so zu erzählen wie es wirklich ist und selbst jetzt weiß er noch nicht alles, weil ich Angst hatte er würde mich dann direkt einweisen.

LG Saelly

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@Saelly2

Hallo,

Hmm ok ich verstehe. Es wäre dann aber trotzdem besser wenn du dir einen anderen Psychologen suchst. Denn dann kannst du noch einmal anfangen über dich und dein Problem zu reden und das eine Therapeutische Behandlung sehr wichtig für dich ist da dir diese gut tut.

Denn bei deinem derzeitigen Psychologen hast du sogesehen Misstrauen mit reingebracht indem du ihn nicht die Gründe erläutert hast und dass eine Therapieablehnung sehr schlimm und Frustrierend wäre.

Ich bin eigentlich sehr sicher dass es Psychologen gibt die dich Definitiv aufgrund deiner Probleme behandeln. Das müssen sie sogar!

LG

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@MasterCardInt

Ich bin ja gerade dabei ihm mehr zu vertrauen und die probatorischen Sitzungen sind ja auch schon abgelaufen, deswegen glaube ich darf ich gar nicht zu mehr zu einem anderen Therapeuten. Ich hatte ja damals schon aus diesem Grund abgebrochen, weil ich unbedingt Hilfe brauchte, aber ich bei dem alten Therapeuten gar nichts sagen konnte und bin deshalb jetzt in dieser Lage. 

Aber ich werde mit dem Therapeuten und Psychiater sprechen.

LG Saslly

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@Saelly2

Ok, dann wäre es wirklich besser wenn du mit ihm nochmal alles besprichst und dass du ihn sogesehen ,,brauchst'' zum Reden. Und wenn du ihm vertraust, dann ist das auch ganz gut.

LG

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Angst/Bedenken vor Therapie überwinden?

In den letzten 1 1/2 Jahren hatte ich persönlich einige Probleme, welche mir psychisch ziemlich zusetzten... Lange Geschichten; unerwiderte Liebe der ich seit 3 Jahren mehr oder weniger nachtrauere und immernoch auf ein Wunder hoffe; die ich nicht loslassen kann... Immer wieder vor lauter Gutmütigkeit Probleme im Beruf und jetz zu guter letzt auch noch der Kontaktabbruch zu meiner ehemals besten Freundin.
Ich war schon immer ein eher introvertierter Mensch.
Seit gut 1 Jahr ritze ich mich, ich habe im letzten Jahr ungewollt 7 kg abgenommen wodurch ich mit 48kg Untergewichtig bin (zur Zeit jedoch halte ich es) und ich habe mich auch sonst einfach überall komplett zurückgezogen.
Ich war schon im Mai 17 bei einer Psychologin, bzw. ich wurde von einem Kumpel dahin geschleppt. Die Therapie habe ich jedoch aus diversen Grûnden nach der 7. Sitzung abgebrochen.
Nun ist mit bewusst dass ich wieder eine Therapie starten sollte. Ich kann mich aber einfach nicht dazu überwinden.
Zum einen habe ich einfach Angst, wieder an so eine Person zu geraten wie das letzte mal. Ich meine, deren Ansicht war, dass ich nur zunehmen muss und dann dadurch alles besser wird... und ich zum zunehmen die Antidepressiva die ich von meinem Arzt verschrieben bekam nehmen sollte. und zum anderen will ich einfach nicht als psychisch krank abgestempelt werden. Ich fühle mich doch nicht krank!  und dabei würde ich es doch als erstes merken. Und ich will auch gar nicht krank sein!
Ich habe solche Mühe über meine eigenen Gefühle und Gedanken zu reden. Ich kann mich einfach nicht öffnen.
Und klar kommt auch ein wenig dazu, dass ich weiss, dass diese Person der Auslöser für alles andere ist und sie mir einfach immernoch so verdammt viel bedeutet und es noch genau so schwer ist keinen Kontakt zu ihm zu haben wie am Anfang. Und genau so weiss ich, dass ich diese Person loslassen und aus meinem Leben streichen müsste, was sich für mich einfach als unmöglich darstellt.
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