therapie ohne dass eltern/lehrer/umfeld davon erfährt? wie? mit 15?

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6 Antworten

Ich merke echt das du sehr traurig bist. Sag es einfach diener Ärztin und sag ihr am besten das du eine Verhaltenstherapie wünschst da diese viel effektiver und schneller geht als eine psychoanalytische Therapie . LG

Hallo du, Ich habe ein ähnliches Problem.Ich habe acht Geschwister auf die ich ständig aufpassen muss.Naja und dann hätte ich nervenzusammenbruch in der Schule.Darauf hin wurde mir geraten ich soll mit einer meiner KlassenLehrer Reden.Was ich auch tat Meine Lehrerin hörte mir zu dass könntest du auch mal probieren.Meine Lehrerin schickte mich dann zu schulPädagogen.diese beriet mich und schickt mich,ich weiß jz nicht wo du wohnst.Aufjedenfall schickt mich diese zur lobby für mädchen.Diese lobby ist echt super Und reder mit dir und hilft.ich werde jetzt auch zu einer Therapeutin Geschickt und da es um meine Mutter geht wird diese es nicht erfahren.Dass heißt nein deine Familie wird es nicht erfahren wenn du es nicht willst da schon 15 bist.....ich hoffe dir besser geht

Ps:ich habe mich auch geritzt und wollte mich umbringen.Ich hoffe bei Dir ist es nicht so schlimm

Du kannst keinerlei Therapie anfangen ohne Zustimmung Deiner Eltern. Auch, wenn Du zur Hausärztin gehst, ist die gezwungen, das Einverständnis Deiner Eltrn einzuholen, dass sie Dich zu einem Spezialisten überweist.

Du müßtest uns schon ein bißchen mehr erzählen, was der Hintergrund für diese Traurigkeit ist, denn nur so kann man Dir einen vernünftigen Rat geben.

Die einzige Stelle, bei der Du keine Zustimmung der Eltern benötigst, wäre ein Seelsorger (Pfarrer).

Du kannst aber zur Hausärztin gehen und ihr die Gesamtsituation erklären, auch, warum Du nicht möchtest, dass Deine Eltern was erfahren. Vielleicht gibt es eine konkrete Ansprechstelle für Jugendliche in Deiner näheren Umgebung. Könnte auch z.B. eine Eltern-, Kinder- und Jugend-Beratungsstelle einer sozialen Einrichtungen sein (z.B. Caritas, Diakonie oder der Stadt und des Landkreises.

Nachdem Du hier das Ritzen angesprochen hast, möchte ich Dich darauf hinweisen, dass der dafür zuständige Facharzt der Kinder- und Jugendpsychiater ist. Der muß erst mal die Diagnose stellen, damit hinterher eine Therapie stattfinden kann, die von der Krankenkasse bezahlt wird.

Am effektivsten wäre tatsächlich die Verhaltenstherapie, wie sie von Sunnynice hier angesprochen wurde.

Da Du Deine Eltern nicht ins Vertrauen ziehen willst, gehe ich davon aus, dass Du mit denen generell zur Zeit Probleme hast. Bitte bedenke dabei auch, dass Du in der Pubertät steckst, die Zeit der Selbstfindung, in der man mit den Eltern sowieso nichts am Hut hat, weil man genügend mit sich selbst zu tun hat.

Da hilft es oft, wenn man die Eltern fragt, wie sie eigentlich selbst waren in ihrer Pubertät, wie sie damit umgegangen sind.

So bringt man sie zum Nachdenken und sie stellen dann plötzlich fest, dass das tatsächlich eine schwierige Zeit war für sie selbst, so dass damit auch eher die Bereitschaft gefördert wird, sich mit Dir in einer vernünftigen Art und Weise zu unterhalten.

Wenn Du bereits zum Ritzen übergegangen bist, scheinst Du keinerlei Ansprechpartner zu haben, mit denen Du über Deine Probleme sprechen kannst.

Wie sieht es aus mit einer Freundin? Hast Du Geschwister? Wäre es möglich, dass Du mal mit Deiner Großmutter ein ruhiges Gespräch führst oder mit einer Tante oder Patentante?

Oft denkt man an das Naheliegendste nicht, weil man sich so kreuzunglücklich fühlt.

Wird man von den Eltern angegriffen aufgrund von irgendwelchen Verhaltensweisen, beginnt man sich selbst ein Schuldgefühl aufzuerlegen. Und das verstärkt sich dann immer mehr.

Deshalb ist es sehr wichtig, dass Du in der momentanen Phase nicht nur mit der Hausärztin sprichst, sondern darüberhinaus auch in eine persönliche Aktivphase kommst, indem Du mal Kontakt aufnimmst mit Personen, die Dir eigentlich nahestehen würden, die Du aber überhaupt nicht in Deine Überlegungen mit einbezogen hast.

Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute!

coldbird 24.06.2014, 22:19

Ich ritze mich nicht.. nein ich habe niemanden. Keine freunde & meine familie ist schon seit jahren kaputt. Aber dankeschön

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Ich kenn das gut, die erste Überwindung ist echt schwer. Aber du musst dich und deine Probleme ernst nehmen. Du denkst dir wahrscheinlich: ach was hab ich denn schon, anderen geht es schlechter, aber das ist völlig egal. Offensichtlich gibt es was in deinem leben, was dich fertig macht und damit ist es keine Kleinigkeit und kein gescheiter Arzt wird das mit pubertärem Getue abtun. Also mutig angehen.

Du kannst bei der Krankenkasse eine Liste von Therapeuten und Psychologen bekommen. Wenn niemand etwas mitbekommen darf (was ich generell falsch finde, aber ich kenne deine Situation auch nicht), fällt eine stationäre Behandlung ja eher flach. Daher sprich mit deiner Ärztin, wenn Sie auch nur im geringsten dem hypokratischen Eid gerecht wird, wird sie dich ernst nehmen und mit dir die richtigen Mittel und Wege besprechen.

Sprich es einfach an. Sag ihr das es dir psychisch sehr schlecht geht und der Rest entwickelt sich dann schon. Du wirst dich garantiert hiterher schon sehrviel besser fühlen.

Hau rein...

http://www.junoma.de

Das ist eine Jugendnotmail. Hier bekommst du anonym und kostenlos eine Beratung von Psychologen und Sozialpädagogen.

Adlerblick 24.06.2014, 21:02

Es findet aber keine Therapie darüber statt.

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