Therapie ja oder nein?

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14 Antworten

Du sollst dich wirklich in Behandlung begeben. Ich hatte Depresionen und war der Meinung ich schaffe das ganz alleine ohne Hilfe. Es war ein fataler Irrtum, die Depression verschlimmerte sich zunehmt mehr und mehr. Ich heulte fast nur noch, ging nicht mehr auf die Straße, fühlte mich als Versager usw. Ich war daraufhin bei einer Psychologin und ging freiwillig in ein Fachkrankenhaus für Pychologie und Psychiatrie in Bremen. Ameos Klinikum Dr. Heines, sehr zu empfehlen. Du lernst dort mit Ängsten, Depressionen umzugehen und viel Wissenswertes über Suizid. Der Kontakt mit anderen Betroffenen hat mir sehr geholfen und ich bekam ein anderes Selbstbild von mir. Während des Klinikaufenthaltes gibt sinnvolle Freizeitangebote auf Therapiebasis. Qi gong, schwimmen, malen und werken, Körperwahrnehmnung etc. Ich war dort voll ausgelastet und hatte keine Zeit zu grübeln. Ich war sechs Wochen lang in der Klinik. Außerdem lernt man dort, was zu tun ist, wenn ein Suizidgedanke kommt. Die Biografie vom Fußballspieler Robert Enke solltest du mal lesen, das bringt dich bestimmt weiter, weil Robert offen über seine Depressionen redet und das Thema Suizid aufgreift.

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Kommentar von Christa251248
17.06.2011, 11:37

@Cathrine, Kompliment für deinen wunderbaren und sehr einfühlsamenKommentar. Einfach grosse Klasse, und ganz dickes DH, LG

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Ich schließe mich den Meinungen an, dass eine Therapie für dich das Richtige wäre. In deiner Frage habe ich gelesen, dass du nicht bei deinen Eltern wohnst und auch nicht viel mit ihnen redest. Die Reaktion deines Freundes war auch nicht besonders liebevoll oder unterstützend. Da gibt es sicher einiges aufzuarbeiten.

Es ist gut, diese Probleme aus dem Weg zu räumen, damit du den Rest deines langen Lebens unbeschwerter genießen kannst. Du musst auch herausfinden, welche Therapieform für dich am vielversprechendsten ist. Manchmal ist der Grund für Suizidgedanken einfach nur ein niedriges Selbstwertgefühl und Missbrauch. Die Reaktion deines Freundes z.B. war emotionaler Missbrauch. Das ist kein juristischer Begriff, sondern ein psychologischer. Hier beginnt Missbrauch bereits bei Lieblosigkeit. Diese ganzen negativen Botschaften müssen innerlich geändert werden, damit du selbst mit dir liebevoll umgehen kannst.

Das fängt bereits damit an, dass du etwas für dich tust und Hilfe holst, damit du gesund wirst - AUCH WENN DEIN FREUND DIE BEZIEHUNG MIT DIR BEENDET. Deine Gesundheit ist im Augenblick weitaus wichtiger. Manchmal beruhigen sich Angehörige und Partner wieder, wenn man ihnen erklärt, worum es geht. Manchmal ist das aber nicht der Fall. In der Psychologie ist das als ein krankmachendes, dysfunktionals System bekannt. Die Familie oder Freunde versuchen, den Patienten davon abzuhalten, Hilfe für sich zu holen, weil sie den Patienten genauso krank brauchen wie er ist. Dann müssen sie sich nämlich ihre eigenen Probleme nicht anschauen.

Weitere Möglichkeiten neben der Therapie sind 12-Schritt Gruppen (Emotions oder Codependents Anonymous) und Literatur von Pia Mellody, Mellody Beatty oder Luise Hay. Schau einfach, was dir gefällt.

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Eine Therapie ist unausweichlich... Selbstmordgedanken sind ja nur die oberste Spitze des Eisbergs und kommen nicht von ungefähr, da muss einiges aufgearbeitet werden. Du brauchst dir keine Sorgen zu machen, wegen Schule/Beruf. Es muss ja nicht unbedingt sein, dass du dich direkt in eine Psychatrie einweisen lässt, sondern besorg dir einfach einen Termin ein Erstgespräch bei psychologischen Psychotherapeuten. Das ist total diskret, niemand erfährt davon den es nichts angeht und du kannst nebenbei normal in die Schule gehen. Ausführliche Info gibts auch auf dieser Seite: http://www.palverlag.de/

P.S: Ich habe selbst schon vor Monaten den Entschluss gefasst, eine Therapie zu machen (gegen Depressionen, Sozialphobie, Hypochondrie...), auch ohne Suizidgedanken. Leider konnte ich mich bis jetzt noch nicht dazu durchringen, einen Termin zu vereinbaren, weil ich mich innerlich gelähmt fühle... Dein Beispiel erinnert mich daran, dass ich endlich mal hinnemachen soll! Mach du auch, bitte. Damit wir wieder ein Leben leben können!

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Als 1. möchte ich Dir den Rat geben, mit Deinem Freund Schluß zu machen - er tut Dir wohl am wenigsten gut und wirkt völlig verständnisslos - solche Menschen machen für Dich alles nur noch schlimmer. Alles was Du brauchst ist ein verständnissvolles, offenes Ohr - denn Du bist mit Deinem Problem auf gar keinen Fall alleine - meist haben die Leute, die das wie wild von sich schieben, aber noch ein viel größeres Problem, weil sie es noch nichtmal wahrhaben wollen- um die Leute solltest Du einen ganz großen Bogen machen, weil sie Deinen Gedanken erst die richtige Nahrung geben und alles nur noch schlimmer machen. Die Tagesklinik ist eine sehr gute Idee, dazu benötigst Du jedoch eine Überweisung vom Hausarzt - die Wartezeit ist hier nicht sooo lange (ca. 3 Monate) aber bedenke bitte, dass die Tagesklinik keine suizidgefährdeten Patienten aufnehmen kann, weil es nur eine teilstationäre Therapie ist und keine Rundumbetreuung, wo du noch viel Zeit alleine - ohne therapeutische Hilfe - verbringen mußt. Wenn du von Dir selbst sagst, dass Du akut suizidgefährdet bist, dann hilft nur eine vollstationäre Therapie mit einer Rundumbetreuung - das geht dann auch - je nach Dringlichkeit und freien Plätzen - von jetzt auf gleich. Fürchte Dich davor nicht, es geschieht dort nichts gegen Deinen Willen, sondern Alles was Dir gut tut - lass Dich darauf ein, egal was Du machen wirst - nur dann kann Dir geholfen werden.Meide die Internetforen - auch hier können Dir die Leute nur Ratschläge geben, die zufällig richtig sind - und die mehrheitlich Falschen können fatale Folgen haben.Ich wünsche Dir alles Liebe und Gute - und achte bitte auf Dich, horch in Dich hinein und lass Dich von Leuten, wie Deinem Freund nicht entmutigen - er hat gefährlich Unrecht !!!!

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Hi, definitiv eine Therapie! Und mach dir keine Sorgen wegen deine Biografie, man hat gesetzlichen Recht über psychischen Krankheiten nichts in Lebenslauf oder auch bei persönlichen Gesprächen informieren! Es ist dein Recht! Meine Tochter hat eine schwere Psychose deswegen weiß ich darüber Bescheid! Geh zur Psychotherapeut und lass deine Gedanken raus. Gute Besserung.

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Natürlich Therapie! Was für eine Frage! Ansonsten muss ich mich meinen Vorrednern anschliessen, Psychotherapeut, stationäre Therapie auf ner offenen Station. Letzteres würde ich dir am meistenempfehlen, wenn du aber Angst wegen deiner Eltern hast, dann kannst dus auch erstmal ambulant versuchen. Aber sei ehrlich zum Therapeuten, keine falsche Scham, sonst kanns nicht funktionieren. Und keine Angst, er wird dich nicht verurteilen, er hat mehrere solcher Fälle. Was deinen Freund angeht, sch...............Reaktion, schiess ihn in den Wind. Mit so jemand überstehst du keine Therapei. Wenn er am Ende alles schlecht redet oder dich noch mehr runterzieht. Aber meistens regelt sich so eine Beziehung in ner Therapie von selbst. Er versteht dich nicht, steht nicht hinter dir, untersützt dich nicht, er versuchts nicht mal, das ist keine gute Basis für ne Beziehung. Also mach was, kümmer dich erstmal um dich. Klar ists für ne Bewerbung später nicht so toll, aber noch schlechter wärs, wenn du dann während ner Ausbildung total versagst, weils dir schlecht geht. Am besten find ich die Antwort von Cathrine, da hat sie nämlich völlig recht, genauso ists in der Klinik. Ich arbeite nämlich in so einer. Also ist nicht so schlimm wie sichs anhört, Alles Gute für dich!

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Also, was ich so kenne. Gehe erstmals zu einem Psychater oder ruf bei einer Seelensorgenummer an.Und stell dir alleine mal vor wenn du alles zurück lässt wenn du dich umbringst ?Deine Eltern dürfen deine Leiche identifizieren, Freunde werden sich bestimmt schuldgefühle zu sprechen. Du zerstörst nicht nur dein Leben, sondern auch viele andere mit !Aber ein wichtiges erkenntnis hast du bereits, es gibt Leute dennen geht es wirklich scheiße und die wollen Leben.Ansonsten such dir eine Person die dir einen Sinn gibt, oder ein Hobby. Versuch dich mal abzulenken, meinet wegen durch Pc-Zocken oder Fernseherkonsum. Das ist alles besser als Selbstmord. Wenn es dennoch wirklich sehr schlimm ist, geh zu jemanden der Ahnung von sowas hat, villt findest du ja jemanden mit dem selben Problem der es überwunden hat ?

ABER, übertreibe nicht, stelle das Problem nicht schwerer da als es ist ! Das ist sehr wichtig, aber auch nicht leichter.

Und glaub mir, es gibt mehr Personen die dich vermissen würden als du denkst !

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du musst dich ja nicht sofort in eine geschlossene abteilung begeben. mach erst mal einen termin beim psychiater aus.und mach dir keine sorgen wegen deinem freund, seine reaktion war natürlich völlig daneben, aber er war bestimmt einfach mit der situation überfordert. such dir aber lieber professionelle hilfe als es von ihm zu erwarten, denn mit dieser verantwortung kann ein junge in deinem alter nicht umgehen. (wer kann das schon?). bestimmt kommt er noch zur besinnung und unterstützt dich mit allem.

du sagtest, es sei ab und zu besser gewesen? überleg dir ganz genau was sich in dieser zeit verändert hat, warum du in dieser phase mehr lust am leben hattest! vielleicht endeckst du dadurch was dir im leben kraft gibt. hobbies, familie, freunde?

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Du solltest dich wirklich in Behandlung begeben. Und nimm die Reaktion deines Freundes ihm nicht übel, natürlich war es keine tolle Reaktion, aber wer hört schon gerne von seiner Freundin, dass sie sich umbringen will und so. Deswegen versucht er es runterzuspielen, dir damit einzureden, dass du dich "nicht so anstellen" sollst und dass du doch eigentlich zufrieden sein könntest. Er hat halt auch Angst um dich. Aber wenn du selbst sagt, dass dir die Probleme zu schaffen machen und du Hilfe bräuchtest, hol sie dir! Und mach dir keine Sorgen um deinen Lebenslauf!!! Lieber machst du jetzt ein Päuschen als wenn du später richtig fett aussetzen musst, weil du total zusammenbrichst. Und ich mein Gesundheit geht über alles!!!

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du solltest auf jeden fall in therapie. wenn du dich einweisen lässt (was ich dir raten würde), kommst du in ne jugendpsychiatrie´und in der gibts auch ne schule, bzw du kannst weiterhin in deine schule gehen. in deinen lebenslauf schreibst du das nicht rein, das geht niemanden was an und dein freund ist, entschuldige bitte, ein hintern, wenn er dich so "unterstützt" und ich würde mich seiner entledigen!wo wohnst du denn? in einer betreuten wg oder alleine? da kannst du bze deine erzieher das bestimmen, nicht deine eltern. aber allgemein würde ich ihnen einfach sagen, dass es mir nicht gut geht und ich deshalb hilfe in anspruch nehme.

gute besserung

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Ja, mach unbedingt ne Therapie - ist in dem Fall einfach nur ratsam und ich finde es gut, daß du dir Hilfe suchen willst. Mach die Therapie, egal ob Tagesklinik oder stationär, Hauptsache du bekommst Hilfe. Alles Gute

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Erstmal: Wenn das ein Freund sein soll - in meinen Augen ist das ein A...

In eine Psychiatrie würde ich nicht gehen - dort wirst Du nur mit Medikamenten vollgepumpt. Allerdings können vorübergehend leichte Stimmungsaufheller helfen. Auf Pillen mit Suchtfaktor solltest Du aber verzichten.

Suche dir einen Psychotherapeuten in Deiner Nähe, der auf Deine Probleme spezialisiert ist: www.therapeutenfinder.de Das musst Du in Deiner Vita nicht angeben, Deine Kinderkrankheiten zählst Du da ja auch nicht auf... Aber wenn Du Deine kranke Seele nicht heilst, wirst Du in der Arbeitswelt scheitern!

Was Dir auch helfen kann, sind Yoga + Autogenes Training - in so einem Kurs kommst Du auch gleich mal unter nette Leute. Es ist wichtig, dass Du mehr menschliche Kontakte hast - wobei das Alter egal ist, die Wellenlänge muss stimmen!

Viel Glück in Deinem weiteren Leben!

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Ich denke die Antworten deines Freundes und die Antwort von bratze111 helfen nich viel weiter.

Erst einmal mußt du NICHT in eine Psychiatrie, oder Tagesklinik!

Sonder du gehst zu deinem Hausarzt. Der kann dir eine Überweisung zu einem Therapeuten ausstellen. Und dann kannst du zum Therapeuten gehen.

Es kann sein das dein Hausarzt evtl. eine Überweisung nicht ausstellen kann / darf. Dann wird er dir eine Überweisung zum Neurologen geben und dieser stellt dir eine Überweisung zum Therapeuten aus.

Den Therapeuten kannst du dir selbst aussuchen. Am besten wendest du dich dazu an deine Krankenkasse. Die schickt dir dann eine Liste aller Therapeuten in deiner Umgebung.

Und dann hast du Arbeit vor dir. Dann musst du nämlich die Liste "abklappern" und Therapeuten anrufen und wegen eines Termins fragen. Und dabei wirst du darauf sto0en das manche Therapeuten Wartezeiten von mehr als 3 bis 5 Monaten haben.

Du kannst aber auch Glück haben und findest kurzfristig etwas.

Die Liste der Krankenkasse hat auch noch den Vorteil, das du die spezielle Ausrichtung des Therapeuten sehen kannst. Und an Hand des Namens, kannst du dir aussuchen ob du lieber zu einem männlichen, oder weiblichen Therapeuten gehen möchtest.

Ich kann dir nur empfehlen diesen Weg zu gehen. Ein Therapeut wird dir in jedem Fall weiter helfen können. Und du kannst auch jederzeit die Sache beenden.

Das einzige was stets erneuert werden muß, ist zu jedem neuen Quartal eine neue Überweisung für ihn zu holen.

Die Dauer der Therapie besprecht ihr zusammen. Wenn der Therapeut der Meinung ist, das du allein klar kommst, wird er dir das sagen und einen Vorschlag machen wann Ende der Therapie ist.

Du kannst jeder Zeit sagen das du die Therapie beendest.

Und je nach Notwendigkeit kann die Therapie über einen langen Zeitraum wahrgenommen werden.

Ich hoffe das hilft dir erst mal weiter. Wenn du noch Fragen hast, kannst du dich gern noch mal bei mir melden.

Viel Erfolg und alles Gute.

Michael

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Kommentar von ChaiChange
16.06.2011, 23:05

wenn man selbst- oder fremgefährdend ist, sollte man sehr wohl besser in eine psychiatrie

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Kommentar von jule0780
17.06.2011, 04:35

Hallo!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Sie hat Selbstmordgedanken, und sie werden immer schlimmer!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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Kommentar von Mariechen222
17.06.2011, 15:50

Meines Wissens nach ist der Umweg über den Hausarzt nicht unbedingt nötig. Kann aber auch Unterschiede von Therapeut zu Therapeut geben. Vorteilhaft ist jedoch, dass man sich den geeigneten Psychotherapeuten nicht selbst suchen muss.

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Da hat dein Freund ja auch Recht.. Suizid ist feige. Geh halt in eine Therapie, was ist da dabei?

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Kommentar von FloFlo92
16.06.2011, 22:39

Jau Suicid ist feige. Super antwort^^ sagst einem Alki auch, Alkohol macht Birne hohl ?^^

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