Therapie in Klinik oder Alternative?

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3 Antworten

Vermutlich würdest Du es machen, wären da nicht Deine Kinder, um die Du Dich sorgst. Könnte Dein Mann mit ihnen überfordert sein? Das ist natürlich keine gute Voraussetzung für Dich in Therapie zu gehen, wenn Du ständig in Sorge bist. Gibt es keine Verwandten, die nach dem rechten sehen und Deinen Mann unterstützen? Könntest Du sie evtl. mitnehmen zur Therapie? Depressionen sind eine ernst zu nehmende Krankheit. Das kommt in Wellen und wenn man auf einer hohen Welle schwimmt, scheint alles wieder in Ordnung nur leider ist es so nicht. Deine Therapeutin wird wissen wovon sie spricht. Du musst die familiäre Situation zu Hause klären, um guten Gewissens für ein paar Wochen weg zu sein. Sonst bringt Dir das alles gar nichts.

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Kommentar von Caroli13
03.02.2017, 08:34

Mein Mann wäre da nicht alleine. Meine Eltern wohnen auch in der Nähe und könnten sich mit kümmern. Den Kindern würde es auch gut gehen. Aber trotzdem habe ich kein reines Gewissen - da mein Mann ja leidenschaftlicher Biertrinker ist und selber Probleme hat. Da habe ich schon Angst, dass es Situationen gibt wo er an seine Grenzen stößt. Er war noch nie länger als ein paar Stunden alleine mit beiden Kindern... Und dann gleich volles Programm?? Das Vermissen von beiden Seiten wäre meine größte Sorge. Meine Kinder würde mich wahnsinnig vermissen und brauchen und umgekehrt genauso. Meine Therapeutin mein ich muss lernen los zu lassen... Das kann ich einfach nicht. Das tut echt weh. Verlustangst ist eine meiner größten Ängste. 

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Das ist wirklich schwierig. Ich leide auch unter Depressionsschüben und habe Kinder. Suche grad wieder nen Therapieplatz. Aber ich glaube, auch wenn die Kinder mitbekommen, dass es dir schlecht geht, eine stationäre Therapie dauert mehrere Wochen. Ich hätte das Gefühl, meine Kinder im Stich zu lassen. Wenn du nochmal ne Mu-Ki-Kur bekommst, würde ich das machen. Nimmst du Antidepressiva? Vielleicht sind Medikamente eine Lösung...

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Kommentar von Caroli13
03.02.2017, 08:31

...Antidepressiva nehme ich keine. Noch nicht... ob das die Lösung sein kann weiß ich nicht. Was ist, wenn ich die wieder absetze? Falle ich dann wieder in Alte Verhaltensweisen zurück? Oder lerne ich in Begleitung mit einer normalen Therapie dann auf längere Sicht mit den Gefühlen umzugehen? Ich finde die Entscheidung im Moment einfach zu krass meine Kinder 4 - 6 Wochen (!!) alleine zu Hause zu lassen (mit meinem Mann und sicherlich auch mit der Unterstützung von meinen Eltern) - aber auch die zwei brauchen mich doch und würden mich schmerzlich vermissen. Ich würde keine ruhige Nacht haben und würde mich abends wahrscheinlich in den Schlaf heulen. Das tut mir ja schon beim dran denken weh... Eine Mu-Ki-Kur bekäme ich bestimmt. Die ist dann aber weniger psychisch angelegt, da die auch nur wöchentliche Sitzungen haben. Aber körperliche Entspannung und Stressabbau wäre da dann wieder das Programm. Das hilft mir zumindest erstmal wieder um einen Motivationsschub zu bekommen. In der letzten Kur war ich da auch wesentlich entspannter mit den Kindern als zu Hause, weil da auch einfach die Möglichkeiten waren sich zu beschäftigen. Sowohl mit mir selber als auch mit den Kindern. Vielleicht ist das tatsächlich erstmal ein Schritt... Bin gespannt was noch so für Vorschläge kommen. :-) 

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Kommentar von tiniwuzz
03.02.2017, 08:35

Ich glaube schon, dass Medikamente hilfreich sein können. Es dauert ca. 4-6 Wochen, bis sie wirken und davor schon ans absetzen zu denken ist falsch. Manche nehmen sie jahrelang. Mir hat ein Therapeut mal gesagt, wenn jemand Diabetes hat und dauerhaft Insulin spritzen muss, zweifelt das keiner an. Bei Antidepressiva kann es genauso sein... Musst halt die richtigen verschrieben bekommen. Es gibt antriebssteigernde und beruhigende.

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Aus eigener Erfahrung bringt das echt was in die Klinik zu gehen.Da wurde heraus gefunden woher diese schübe kommen.Und die Therapie nicht abbrechen.Nimmst du Tabletten?

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Kommentar von Caroli13
05.02.2017, 17:27

Nein, ich nehme nichts. Mein Problem sind aber meine Kinder (Also natürlich nicht die Kinder selber - sondern die Trennung von ihnen im Fall einer stationären Therapie...). Die will ich auf jeden Fall mitnehmen oder zumindest am Wochenende nach Hause fahren... geht das überhaupt? Mein Mann hat schon gesagt, dass er das sonst nicht mitmachen wird... Nur wenn ich am WE zu Hause bin oder halt was finde wo ich die Kids mitnehmen kann... Ambulan kommt nicht in Frage, da hab ich wieder den Stressfaktor. Und ich weiss auch nicht, ob mein Mann dann auch wegen der Kinderbetreuung frei bekommt... Alles doof grad. 


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Kommentar von Psycodelic
05.02.2017, 17:40

so etwas gibt es auch.Wie wäre es denn bei euch im Krankenhaus gibt es da eine Psychatrie.Denn da kann man am we nach Hause.

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