Therapie gegen Depression - Verlauf?!

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3 Antworten

Es findet eine Psychotherapie statt, z.B. eine Verhaltenstherapie. Diese kann durch die Einnahme von Medikamenten unterstützt werden, welche von einem Arzt verschrieben werden. Lichttherapie unter Zuhilfenahmen von technischen Geräten wird eher bei leichten Depressionen genutzt in Kliniken. Bewegung in der freien Natur bei Sonnenlicht kann sich aber nur positiv auswirken. Alleine werden Spaziergänge aber vermutlich nicht helfen.

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Welche Therapie helfen kann, ist von der Art der Depression abhängig, an der ein Mensch leidet. Hier wäre also erst einmal eine sinnvolle Diagnose nötig, um dann sinnvolle Therapievorschäge machen zu können. Da wor hier im Forum eine solche Ferndiagnose schlecht stellen können, erwarte bitte keine genauen Vorschläge. Solche wären vermutlich am besten möglich, wenn du dich von Fachleuten beraten lassen würdest.

Ein paar Beispiele für die Vielfalt, die da möglich ist:

Mehr temporäre Störungen, wie z.B. eine Winterdepression, können gezielt mit bestimmten Therapien behandelt werden, die oft kurzfristig Erfolge zeigen können, im Falle der Winterdepression bietet sich eine Lichttherapie geradezu an.

Hormonell bedingte Störungen oder z.B. Störungen, die durch das Fehlen bzw. die reduzierte Produktion eines Botenstoffes verursacht sein könnten, können je nach Art meidkamnetös behandelt werden. Hier ist aber eine genaue Diagnose durch einen Psychater notwendig.

Depressionen, die durch eine langfristig wirkende Ursache entstanden sind, erfordern ein Erkennen dieser Ursachen, was meist nur in einer längerfristig angelegten Gesprächstherapie möglich ist.

Sehe es positiv: Es gibt viele Ursachen für viele Arten von Depressionen. Es gibst aber auch viele Möglichkeiten, da was sinnvolles zu tun.

LG Thomas

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Hallo Nadja,

alles was hilft ist angebracht. Es geht darum das Gemüt wieder in Laune zu bringen. Oft hängt das mit den Gedanken, die der oder die Betroffene hat. Die Gedanken lösen Gefühle aus und die Gefühle lösen Handlungen aus, was zu Resultaten führt. Diese Resultate wiederum lösen Gedanken aus usw.

Ursächlich in diesem Kreislauf sehe ich die Gedanken und wenn ich diese zu verändern mag, was ich immer nur selbst kann, dann werden sich auch meine Gefühle ändern. Also arbeite an den Gedanken, hinterfrage sie, ob sie denn wirklich wahr sind oder ob deine Gedanken etwas projizieren, was der Wirklichkeit gar nicht entspricht.

Welche Therpieform hierfür am Besten geeignet ist, das wird dir keiner genau sagen können. Ich empfehle die Analytische Gestalttherapie. Hier werden Prozesse, die als Gestalt betrachtet werden aus deiner Vergangenheit hinterfragt und für dich, in Zusammenarbeit mit dir "gerade" gestellt, so dass sich der "hinderliche" Gedanke auflösen kann.

Dies geschieht in Gesprächen, bei denen auch Fallbeispiele aus deinem Leben heran gezogen werden.

Viele grüße

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