therapie - anorexia nervosa (magersucht)

3 Antworten

Ich weiß dass diese Frage schon alt ist...schon sehr alt ist...2 Jahre alt. Aber ich finde es ist trotzdem wichtig dass ich sie beantworte, für den Fall dass jemand anderes die selbe Frage hat und dann auf diese zurückkommt (:

Ich finde die anderen Antworten hier ungeheuerlich... keine einzige ernsthaft hilfreiche Antwort, und das nur weil die Fragestellerin kein Untergewicht hat? Leute bitte, man kann mit jedem (!) Gewicht Magersucht haben! Und gefährlich ist die Krankheit auch ohne Untergewicht! Magersucht ist eine psychische Krankheit und spielt sich größtenteils im Kopf des Betroffenen ab. Untergewicht ist kein Symptom von Magersucht, sondern reduzieren der Nahrungsaufnahme! Klar, meistens führt das reduzieren der Nahrungsaufnahme zu einem Gewichtsverlust, und das wiederum zu Untergewicht. Jedoch ist das nicht immer das Fall. Angenommen die Person hat eine Schilddrüßenunterfunktion, die Person betreibt nicht exzessiv Sport, die Person hat früher sehr sehr viel gegessen, die Person hatte beim Ausgangsgewicht Übergewicht, die Person nimmt nur sehr langsam ab, usw, alles das wären Beispiele wenn die Person sehr wohl an Magersucht erkrankt ist und auch ihre Nahrungsaufnahme reduziert hat, jedoch (noch) kein Untergewicht hat.

Warum sollen Betroffene warten bis es schlimmer wird und bis sie Untergewicht haben, um eine Behandlung zu bekommen? Das wäre ja nach dem Motto "Solange dein Krebs nicht Stadium 4 ist, schicken wir dich wieder nach Hause, und wenn es so weit ist kommst du wieder, ins Krankenhaus und dann behandeln wir dich!". Ernsthaft?!? Das macht mich traurig. man sollte Betroffenen so früh wie nur möglich helfen, und nicht erst dann wenn es schon fast zu spät ist

Um aber auch noch die Frage selbst zu beantworten: Die Therapie bei Magersucht besteht ja nicht nur aus einer Gewichtszunahme. Wichtig wäre auf der einen Seite die Symptome zu bekämpfen, und wenn Untergewicht nicht dabei ist, ist es das eben nicht. Wieder normaler zu Essen ist trotzdem ein wichtiger Teil der Therapie. Und wieder ein normales Gefühl für Essen zu entwickeln. Essen nicht mehr mit so vielen negativen Gefühlen zu verbinden, aber auch weg von der Abhängigkeit zum Essen zu kommen. Essen ist etwas schönes, und auch etwas wichtiges, denn wir brauchen es zum Leben. Auf der anderen Seite ist es aber nichts über das man sich den ganzen tag und die ganze Nacht den Kopf zerbrechen muss. All das versucht man in der Therapie zu erreichen, mit Gesprächen, vielleicht in Essgruppen, Ernährungsberatung etc. Auch ist es wichtig regelmäßig zu überprüfen ob man körperlich gesund ist. Knochendichte, Vitaminmangel, Herzprobleme, alles das tretet auch oft schon vor dem Untergewicht auf. Bei einer ambulanten Therapie wird auch darauf geschaut. Der andere Teil der Therapie besteht aus der Psychotherapie und daraus herauszufinden was die Ursachen der Essstörung sind und was sie beeinflusst etc. Denn Magersucht hat immer einen 'Sinn'. Meist tiefliegende Probleme, für die die Person keine Worte hat um diese zu artikulieren. Denen auf den Grund zu gehen ist sehr wichtig, denn solange man diese Probleme nicht löst, wird man das Gefühl dass man seine Essstörung 'braucht' nie loswerden, und Rückfälle sind vorprogrammiert.

Viele Kliniken nehmen tatsächlich fast nur stark Untergewichtige stationär auf. Leider, und das ist die traurige Wahrheit, liegt das solche stationären Klinikaufenthalte und Therapien dem Staat teuer kommen daran dass die Krankenversicherung diese Kosten nicht übernehmen will wenn es nicht umbedingt sein muss. Jemand der stark untergewichtig ist, muss umbedingt so schnell es geht zunehmen um zu überleben. Doch wenn es mehr um die psychischen Probleme geht und das Gewicht nur so akut ist, sieht die Krankenkasse nicht ein wieso sie soviel bezahlen sollte. Leider. Doch natürlich ist das nicht immer so, es gibt auch Kliniken (und das gilt vor allem für welche die für Kinder und Jugendliche sind) wo es viel weniger um eine schnelle Gewichtszunahme geht sondern viel mehr um das Gesamte und auch um die Psyche. Dort nehmen sie natürlich alle auf! Wenn der körperliche Gesundheitszustand nicht zu schlecht ist, würde ich auf jeden Fall empfehlen es zuerst mit einer ambulanten Therapie zu probieren. Es ist einfach angenehmer wenn man nicht aus seinem gewohntem Umfeld gerissen wird und wenn man mehr oder weniger die Kontrolle über sein Essen behaltet!

da wie ich gelesen habe dein schulepsychologe das feste gestellt hat solltest du dich erstmal von deinem Hausarzt weiter zu eienr Therapeutin leiten lassen . Die entscheidet dann auch weiter was gemacht wird . Und magersucht hat nicht mit dem Gewicht zu tun !!Außerdem ist manachmal eine ambulante Therapie besser als klinik, da es bei der klinik meinst so ist .. in der klinik geht es dir dann besser , du kommst raus es bleibt etwas udn dann geht es wieder ganz shcnell runetr und erst langsam wieder hoch .

ich wünsche dir viel glück auf deinem weiterem Weg udn hoffe das du die ES bekampfen kannst

Hattest du denn mal Untergewicht? Wer hat die Diagnose gestellt?

nein, ich hatte kein untergewicht. die diagnose kommt vom schulpsychologen

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@lacrima93

mein schulpsychologe bat mich um ein gespräch, weil einige meiner freunde sich an ihn gewendet hatten!

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