Therapie Alkoholiker?wie stellt man sowas an?

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9 Antworten

Am besten zu einer Psychosozialen Beratungsstelle (Caritas, Stadtmission oder Städtische Einrichtung). Die besorgen einen Therapieplatz.

Bezahlung durch LVA bei Arbeitern, BFA bei Angestellten, Staat oder Stadt bei Beamten.

Es gibt stationäre Therapien von 6 Wochen bis zu vier Monaten.

Meist geht dem eine Entgiftung (Krankenhaus) voraus, die vbon der Kraqnkenkasse bezalt wird und vom Hausarzt verordnet wird.

Wenn ein trockener Alkoholiker einen Schluck Alkohol trinkt, dann "wird" er nicht rückfällig, dann "ist" er rückfällig. Und er säuft dann weiter. Ich bin seit fast 29 Jahren trocken und gehe ebenso lange in eine Selbsthilfegruppe. Ich kenne keinen Alkoholiker, der wieder gelernt hat, kontrolliert zu trinken.

Ob das bei dir so ist, also ob du Alkoholiker bist, kannst du nur selbst rausfinden. Also immer wieder trinken und immer wieder auf die Schnauze fallen, bis du genug hast.

Ich habe das so gemacht. Allerdings musste ich dazu auch 27 Jahre saufen.

Gerade lese ich, dass es nicht um dich selbst geht.

Das ist ein ganz anderes Problem. Durch Überreden oder Überzeugen geht da nichts. Der Alkie muss seine eigenen ERfahrungen machen, bis er wo weit ist, einzusehen, dass er nicht normal trinken kann.

Du kannst nicht für ihn trocken werden, noch ihn überzeugen.Was du tun kannst ist, Hilfe durch Nichthilfe zu leisten.

Wie das geht, lernst du bei Al-Anon (im Netz oder besser real) auf der Heimseite der Al-Anon Familiengruppen.

Viel Glück!

Und: informiere die Person über die Dinge, sie sie tun kann. Biete deine Hilfe an, wenn er trocken werden will. Aber lass die Finger davon, sie trockenlegen zu wollen. Das geht in die Hose.

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Erstmal gehts zum Hausarzt, derw ird dann wohl an einen Facharzt überweisen. Könnte mir vorstellen: Neurologe.

Bei Alk kenne ich es wirklich nur so,d ass die Leute ganz trocken w erden, also auch keinen Kuchen mehr essen, der Alk beinhaltet , kein Gläschen nur mal zum Geburtstag o.ä.

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Guten Morgen,

wenn Du so eine Therapie anfangen möchtest (egal welche) kannst Du Dich immer mit allem an den Hausarzt wenden. Ein guter Hausarzt, kann Dir dann sagen wie Du es machen kannst oder Dir auch entsprechende Kliniken raussuchen.

Viel Glück und alles Gute ...

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Wenn jemand, der viel Alkohol trinkt, 'kontrolliert Alkohol trinken kann', dann ist er kein Alkoholiker, hat nur Missbrauch mit dem Alkohol getrieben.

Ein Alkoholiker kann nicht kontrolliert trinken! Selbst wenn er 20 Jahre trocken ist, löst die Einstellung 'Na, jetzt kann ich doch sicher etwas Alkohol trinken' einen Rückfall aus.

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Zunächst einmal: Auch in alkoholfreiem Bier ist eine geringe Menge Restalkohol enthalten. Daher ist der Begriff "alkoholfrei" eigentlich irreführend und es müßte richtigerweise "alkoholarm" heissen. 

Und ja, auch dieses Bier KANN zu einem Rückfall führen, muss aber nicht zwangsläufig.

Es gibt zwei Arten von Alkoholikern: Die sogenannten Spiegeltrinker und die Quartalstrinker.

Spiegeltrinker trinken regelmäßig, um den Level immer auf einem bestimmten Stand zu halten

Quartalstrinker sind durchaus in der Lage, zwischendurch mal Pausen in verschiedener Länge einzulegen.

Grundvoraussetzung für Hilfe bei einem Alkoholiker ist, dass er erkannt hat, ein Alkoholiker zu sein, dass er bereit ist, sich helfen zu lassen, und dass er aktiv diese Hilfe unterstützt. Solange diese Grundvoraussetzungen nicht gegeben sind, ist auch jede Hilfe vergebens.

Kostenträger für eine Therapie ist letztendlich über die Krankenkasse die zuständige Rentenversicherung. Da solche Therapie sehr teuer ist, wird natürlich schon recht genau geprüft, ob Aussicht auf Erfolg besteht.

Eine ambulante Therapie würde ich nicht empfehlen. Wesentlich besser ist eine stationäre Therapie (Langzeittherapie über mehrere Wochen / Monate).

Dazu wendet man sich an den Hausarzt. Der schreibt einen sogenannten Sozialbericht und den entsprechenden Antrag. Beides wird über die Krankenkasse beim Rentenversicherungsträger eingereicht - bei Genehmigung bekommt man dann einen Platz in einer entsprechenden Einrichtung zugewiesen bzw. mehrere Einrichtungen zur Auswahl genannt.

Empfehlenswert ist immer vorher eine sogenannte Entgiftung unter ärztlicher Aufsicht. Das würde mehrere Tage (kann bis zu drei Wochen dauern) in einem Krankenhaus oder einer speziellen Einrichtung bedeuten.

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Erst Hausarzt, dann evtl. stationäre Entgiftung (2 Tage bis 2 Wochen, gibt es auch ambulant) dann evtl stationäre oder ambulante Entwöhnung über mehrere Wochen. Wenn in der Nähe eine ambulante Entwöhnung (zB http://www.kpb-fachambulanz.de/) möglich ist, dauert es länger, da man dort nur ein- bis zweimal pro Woche an Aktivitäten teilnimmt. Die stationäre Entwöhnung über Wochen und Monate ist wirklich nur für schwere Fälle. Zusätzlich Selbsthilfegruppen sind auch nicht schlecht. Die müssen aber einem liegen und sollten kein Zwang sein. Manchen hat zusätzlich Sport geholfen.

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Das was Du meinst, nennt man in Fachkreisen: Kontrolliert Trinken Wollen, das funktioniert nur leider niemals nicht. Hausarzt, Selbsthilfegruppen wie die Anonymen Alkoholiker können Dir sachdienliche Hinweise und gute Tipps mitgeben. Diskretion ist Ehrensache.

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Er sollte zu den "Anonymen Alkoholiker" gehen. Das ist eine Einrichtung für Alkoholiker. Findest du im Internet. Das wäre ambulant.
Wenn er schon sehr abhängig ist, also er braucht schon am Morgen Alkohol, dann sollte er zum Arzt gehen der wird ihn dann in ein Krankenhaus überweisen. Wenn er es geschafft hat ohne Alkohol auszukommen dann darf er keinen Schluck Alkohol trinken denn da wird er bestimmt rüchfällig.
Er sollte auf jeden Fall eine Therapie machen da erfährt er alles was zu tun ist. Alles Gute.

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Rauchen ist mit Alkoholsucht nicht wirklich zu vergleichen. Ein Alkoholentzug (wenn es wirklich ein Alkoholiker ist) ist ein ganz anderes Kaliber.

Wenn jemand wirklich, von sich aus aufhören will, würde ich versuchen einen Arzt zu finden der "Baclofen" in der Therapie einsetzt. Soviel ich weiß ist das in Deutschland noch schwierig, soll es aber geben.

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