Therapeutin will meine Eltern dabei haben?

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5 Antworten

Hallo :)

Also, erstmal müssen sichTherapeuten genau wie Ärzte an die Schweigepflicht halten. Sie dürfen nicht ohne deine Zustimmung und deine Genehmigung etwas erzählen.

Es gibt natürlich auch gewisse Ausnahmen. Wenn Psychologen bsw. von ihren Patienten wissen, dass dieser einen Mord o. ä. plant, müssen sie Anzeige erstatten. Hingegen müssen sie über vergangene Taten, von denen der Patient berichtet, schweigen.

In deinem Fall bin ich mir nicht ganz sicher. Es ist ziemlich naheliegend, dass deine Therapeutin in diesem Fall deine Eltern informieren will, aber ich glaube, dass du ihr das "verbieten" kannst - wegen der Schweigepflicht! Solange du nicht ausdrücklich gesagt hast, dass du dich umbringen willst (denn dann müsste sie jemanden zu deinem eigenen Wohl informieren), wäre es ein Vertrauensmissbrauch, es sofort an deine Eltern weiterzutragen.

Sicherlich würde es zu deinem eigenen Wohl beitragen und sie hätte nur gutes für dich dabei im Sinn! Ich kann aber verstehen, dass du besorgt bist und nicht willst, dass deine Eltern davon erfahren.

Ich würde dir empfehlen, deine Therapeutin direkt darauf anzusprechen und ganz klar sagen, dass du nicht möchtest, dass deine Eltern davon erfahren. Ich glaube, dass sie es dann eigentlich akzeptieren muss, aber sicher bin ich mir nicht!

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Vermutlich über eine stationäre Behandlung sprechen. Das ist die übliche Vorgehensweise bei ambulant nicht behebbaren Suizidgedanken.

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Kommentar von Seanna
17.12.2015, 17:26

Im Zweifel solltest du SIE aber einfach (rechtzeitig) fragen warum sie das macht und was passiert. Kann ja keiner in ihren Kopf sehen.

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Eigentlich hat die Therapeutin eine Schweigepflicht. Bei suizidgedanken muss die jedoch an dein wohl denken und wenn sie glaubt dass du dir wirklich was antust muss sie dich davor schützen. Das heißt sie erzählt deinen Eltern davon und wenn du Pech hast lassen sie dich dann in eine Psychiatrie einweisen

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Kommentar von Seanna
17.12.2015, 17:29

Was hat das mit Pech zu tun? Erstens ist das eine medizinische und fundierte Entscheidung und Zweitens kann man einen notwendigen und hilfreichen Psychiatrie-Aufenthalt bei der Alternative Suizid wohl kaum als 'Pech' bezeichnen.

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Kommentar von taniavenue
17.12.2015, 17:32

So war das nicht gemeint. Ich selbst finde Psychiatrien der Horror. Wenn du nicht das machst was dir gesagt wird wirst du mit Medis vollgepumpt oder sogar ans Bett gefesselt und ich weiß wovon ich rede

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Wie alt bist du denn? Ab 16 Jahren kannst du das selber entscheiden, ob deine Eltern dabei sind. Ich denke sie wird vorschlagen, dass du in eine Psychatrie gehst oder in eine Tagesklinik. 

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Sprich sie nochmal ganz direkt wuf ihre Schweigepflicht an! Sie darf deinen Eltern garnichts sagen, ob du gefurzt hast oder von Suizidgedanken gesprochen hast! Tut sie das trotzdem, verliert sie ihren Job und ihre Zulassung! LG

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