Themenvorschläge für mündliches Abitur im FAch katholische Religion

3 Antworten

Christliche Grundgebete ( zum Beispiel das Vater unser, Rosenkranz, Glaubensbekenntnis ), // die Geschichte des Rosenkranzgebetes ( Gegrüßet seist du Maria......) // Die Offenbarung des Johannes // Die Apokryphen ( z. B. Judasevangelium, Thomasevangelium, die nicht zur offiziellen kathollischen Lehre gehören ) // Die Feier der Eucharistie // Die Sakramente der katholischen Kirche // die Caritas // Papst Franziskus // das Markusevangelium // das Luskasevangelium / / Das Mattäusevangelium // Paulus , Paulusbriefe // die Bergpredigt // usw. Ich würde die Bergpredigt nehmen, ist nicht so schwer. Gruss Bordie

Hat Jesus die Torah erfüllt ? Das grichische Wort ```plerosai´´wird gewöhnlich mit ´´´füllen´´übersetzt.in Mathäus 5,17 steht in den meisten Übersetzungen aber ´´ erfüllen´´Daraus wird meist der theologische Schluss gezogen das Jesus sämtliche Prophezeiungen aus dem Judentum ,die sich auf das jüdische Volk beziehen,vollkommen erfüllt habe und das er die Torah vollkommen gehalten habe ,so das niemand mehr ihre Gebote befolgen muss..Diese Schlussfolgerung ergibt sich aber nicht zwangsläufig,ja sie stehen sogar im Wiederspruch zu der vorangegangenen Aussage Jesus, das er nicht gekommen sei die Torah und die etischen Forderungen der Propheten mit ihrer ganzen Bedeutung aufzuheben,oder zu sprengen .Das grichische ´´plerosai´darf das eigendlich mit erfüllen übersetzt werden oder müste es ´aufzufüllen heißen,was den alttestamentarischen Aussagen und Prophezeiungen der Propheten mehr entspräche,so das ab jetzt also jedermann genau weiß,was der Gehorsam gegen Gott von ihm verlangt .Deshalb heist es im jüdischen neuen Testament ,das Jesus nicht kam,um aufzuheben,sondern um aufzufüllen ,zu verfollständigen. Das ist dann auch das eigendliche Thema der Bergpredigt und Mathäus 5,17,der Kernsatz.Interessanterweise stimmt diese Auffassung mit der jüdischen Tradition überein,die sagt,das der Messias,wenn er kommt,die dunklen Pasagen der Torah erklären und sie ändern wird !

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Ruth Lapides Leidenschaft. Aufklärung und Hintergrundwissen der Bibel !Ruth Lapide Geschichtswissenschaftlerin mit Schwerpunkt Religionen !

„Die Römer sind schuld . An kaum einem anderen Ereignis sind so viele Mißverständnisse entstanden wie bei dem „angeblichen Prozeß“ Jesu. Es wird immer wieder behauptet, die Juden seien schuld an Jesu Tod, daran sind aber im wesentlichen die Römer schuld .“ Den jüdischen Repräsentanten, allen voran der kleinen Gruppe der Sadduzäer, sei Jesu Tod allenfalls gelegen gekommen, „mehr nicht“.

„Die Römer aber, und an ihrer Spitze der Prokurator Pontius Pilatus, haben Jesus im Blick gehabt, weil er ihnen gefährlich zu werden drohte“,. „Sie mußten ihn in Schach halten, weil er eine riesige Anhängerschaft unter den Juden hatte, Tausende von Menschen.“ Das zeige zum Beispiel die Geschichte von der Brotvermehrung, an der 5000 Männer und ihre Familien teilgenommen hätten, „also etwa 30.000 Menschen“.

Und Jesus sei von vielen seiner Zeitgenossen als Messias angesehen worden, als Retter. „Seine Botschaft vom Königreich Gottes wäre aber ohne eine reale Befreiung der Juden vom Joch der Römer unmöglich gewesen“. „Die Menschen mußten frei ,ja' zu dieser Botschaft vom Reich Gottes, zum Bund mit Gott, sagen können.“ Genau das machte Jesus den Römern suspekt, und deswegen mußte er sterben. „Jesus war ein Märtyrer“ „so wie es mehrere Märtyrer im Judentum gab.“

Verbreitung des Christentums

Und Pontius Pilatus? Dessen Rolle hätten christliche Endredaktoren des Neuen Testaments verharmlost, um die Verbreitung des Christentums im Römischen Reich zu erleichtern. „Die heidnischen Römer haben doch gefragt: Warum sollen wir einen Mann anbeten, der von uns hingerichtet worden ist? Deswegen wurde Pilatus als Schwächling hingestellt, der dem Wunsch der Juden gefolgt sei, Jesus zu kreuzigen“.

Dabei habe Pilatus sich für die theologischen Streitigkeiten jüdischer Gelehrter - und Jesus sei einer von diesen gewesen - nicht interessiert. Der Hohepriester hatte nach neutestamentlicher Überlieferung Jesus Gotteslästerung vorgeworfen. „Warum sollte die römische Weltmacht sich über so etwas den Kopf zerbrechen „Zudem ist in Jesu Reden, Tun und Lassen absolut keine Gotteslästerung im jüdischen Sinne festzustellen.“

Es könnte sein , daß einige der Freunde Jesu ihn zur Flucht nach Qumran im Süden des Landes bewegen wollten. „Dem aber hat sich Jesus widersetzt.“ Er war es doch , der gesagt habt „Niemand nimmt mir mein Leben, ich gebe es freiwillig dahin“, und mit den Worten „Ich bin es. Laßt diese da gehen“ hat er sich den römischen Truppen im Garten Gethsemane gestellt .

„Was hätte Judas überhaupt verraten sollen?“ Jesus von Nazareth war ein großer Lehrer. Er war im ganzen Land bekannt. Er kam zu allen Feiertagen nach Jerusalem. Jeder in der Stadt kannte ihn.“ Er hat Judas sogar als „Freund“ bezeichnet.

Jesus habt sich schließlich aus freien Stücken dem Tod überantwortet - als Märtyrer, der im Sinne des Propheten Jesaja stellvertretend für andere stirbt, . Neben ihm, könnten die beiden Jünger Jakobus und Johannes gekreuzigt worden sein. Warum? Weil nur entlaufene Sklaven oder Rebellen gegen das Römische Reich so hingerichtet worden sind, aber keine kleinen „Schächer“, wie es übersetzt wird. Und weil die Mutter der beiden Männer Jesus einmal gefragt habt, ob ihre beiden Söhne zur „Rechten und Linken in seiner Herrlichkeit sitzen“ dürfen.

„Die vermeintlich hochmütige Frau wünschte für ihre Söhne damit keine herausgehobenen Posten im Jenseits, wie es gerne interpretiert wird, sondern erklärte sie bereit zum Martyrium.“ Der Ausdruck „Sitzen in Herrlichkeit“ verweise darauf, daß die Römer bei manchen Hinrichtungen einen Sitzpflock an den Kreuzen angebracht hätten. So sei der Sterbeprozeß um mehrere Tage verlängert worden, denn die Gekreuzigten seien viel langsamer erstickt als sonst..

Interessante Themen gibt es genug !

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Hallo sunshine1395, ich habe auch keine Ahnung, nur eine Idee, wie man drankommt:

Zuerst könntest du dir überlegen, was dich am Gebiet Religion überhaupt interessiert - das ist unheimlich weitläufig: Bibel, Kirchengeschichte, Fundamentaltheologie, Moraltheologie, Pastoraltheologie, Ehrenamtliche Tätigkeit in Gemeindegremien (Pfarrgemeinderat, Firmkatechese), Konfessionskunde........

Danach das entsprechende Gebiet untersuchen, welcher Unterpunkt dich am meisten interessiert und wo du bereits weitgehend informiert bist.

Unverdächtiges Beispiel: Du interessierst sich für den Bereich "Tätigkeiten" : Herausfinden, wer etwas in welchen Gemeinden tut. Wie lautet die Satzung des Pfarrgemeinderates? Auf welche Beschlüsse des II. Vatikanums geht das zurück? Was ist ein Pastoralkonzept? In welcher Weise arbeitet ein Pfarrgemeinderat.

(Ich habe das nur mal als Ansatz herausgegriffen, um den wilden Spekulationen zum Thema Religion, die man hier manchmal findet, keinen Ansatzpunkt zu bieten. Aber ähnlich kannst du in anderen Gebieten vorgehen.)

Du kannst das Themengebiet dann noch weiter einschränken. Und dann beginnt eine gezieltere Arbeit in einem engeren Themenbereich (Wer schreibt was darüber? Literatur? Geschichte? usw.)

Voraussetzung ist aber, wie gesagt, dass du überhaupt einen Schwerpunkt setzen kannst.

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Vielen Dank, das hilft mir doch schon mal sehr weiter, um an mein passendes Thema zu kommen.

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