Thema Wohnung im Mietshaus und die Nachbarn: Was will man von denen wissen oder will man mit denen nichts zu tun haben?

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Mit meinen Nachbarn (16 Parteien) hier habe ich nicht sonderlich viel zu tun. Grüßen im Hausflur, Pakete füreinander annehmen, Tür aufhalten, wenn man sich an der Haustür begegnet - darauf beschränkt es sich weitestgehend.

Nur zu zwei Paaren hier im Haus, die genau wie wir schon seit über 10 Jahren hier wohnen und ungefähr in unserem Alter sind, ist der Kontakt etwas intensiver. Aber das bedeutet auch nur 5 Minuten Quatschen, wenn man sich mal trifft oder gegenseitige Haustierversorgung im Urlaub. Eine echte Freundschaft definieren ich dann doch anders - und möchte die tatsächlich nicht unbedingt mit Menschen, die im gleichen Haus wohnen, weil viel zu eng und somit potentiell risikoreich ;).

Ich denke, du hast dich über das Putzen und die frühere Hilfe dort auf gewisse Weise in die Rolle eines Hausmeisters manövriert. Dass du das gar nicht bist und somit diese Aufgaben gar nicht deine Pflicht, sondern nur guter Wille bisher waren, haben vielleicht so einige der Nachbarn auch gar nicht auf dem Schirm. Von daher würde ich dir empfehlen, es den Menschen einfach mal freundlich, aber bestimmt, mit einem Lächeln zu erklären, wenn es wieder zu solchen Situationen kommt. Ja, einmal intensive "Redearbeit", aber langfristig halt der Weg zu mehr Ruhe bei weiterhin guter Nachbarschaft :).

Mietshaus (9 Parteien):ist zwar bereits etwas her, aber es hat sich auf das Grüßen im Treppenhaus beschränkt. Als ich einmal um Asyl bat, weil ich mich ausgesperrt hatte, wurde ich für 1h freundlich aufgenommen :-) . Im Gegenzug habe ich mal beim Möbel rücken geholfen..

Mit der Nachbarschaft ist immer so zweiseitig: ist sie gut und Hilfe besteht aus Geben und Nehmen finde ich dies gut.

Entsteht daraus eine Verpflichtung, aus dem kleinen Finger wird eine ganze Hand - und wird so selbstverständlich hingenommen- dann ziehe ich mich zurück.

Aktuell die Nachbarn der Häuser in der Straße: im Frühjahr Sommer, wenn alle draußen am Arbeiten sind, wird mal mehr geredet, im Winter sieht man sich eigentlich nicht. Dunkel wenn du fort gehst, dunkel wenn du heim kommst.

Von daher: mach du, wie es dir in den Sinn kommt, und du glücklich bist.

Wobei du die alte Dame auch nicht mehr ändern wirst.

Wobei du die alte Dame auch nicht mehr ändern wirst.

...ja, das mit der alten Frau: Da habe ich immer erklärt und versucht zu helfen, aber sie versteht vieles nicht mehr.

Da ist mir meine Zeit zu schade.

Sie hat Betreuer, die jeden Tag kommen, die werden es merken wenn was wichtiges ist.

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So was nennt man auch Hilfsbereitschaft. Dich hat es gefreut, dass du wichtig warst und bist gerne so wahrgenommen worden. Jetzt ist es dir zu viel?

Dann sag es, freundlich und nett. Die anderen sind keine Hellseher, sie halten dich für so was wie den Hausmeister. Kläre das auf.

... und die Oma ist vermutlich einfach nur einsam.

Die Oma hat Betreuer, die 2x am Tag kommen und eine Frau, die 2x die Woche putzt, Wäsche macht und Einkauft.

Die Oma ist gut versorgt.

Bei mir redet sie sehr schlecht über andere Bewohner und dass stimmt dann nicht, wenn man die Bewohner selbst fragt und über die Betreuer redet sie auch nur schlecht.

Die ist einfach eine böse alte Frau, mit dem Leben nicht zufrieden und nur am Geschichten erzählen.

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Hängst halt nen Zettel in den Hausflur und bittest darum Dich direkt an die Hausverwaltung zu wenden. Denn auch Du musst ja mal Feierabend haben, wie Du richtiger Weise bemerkt hast :).

Ich hatte bisher nur 1 Säuferin als Nachbarin und Rentner...teilweise Stasi-Rentner, die besser über mich Bescheid wussten als ich selbst.

Generell bin ich eher der Typ, der mit seinen Nachbarn nichts zu tun haben will außer zu Grüßen. Wenn ich jetzt allerdings Nachbarn in meinem Alter hätte und man auf einer Wellenlänge wäre, könnte ich mir auch mehr vorstellen. Aber wie hoch ist diese Wahrscheinlichkeit schon? ;)

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